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Brand in Karrösten

15. Juli 2025 | von Günter Flür
Brand in Karrösten
Foto: Chronik Karrösten
Am 9. November 1933 brach um die Mittagszeit in der Obergasse Karrösten ein Brand aus. Wahrscheinlich geriet aus Fahrlässigkeit ein Türkenschober, der am Stadel des Dominikus Nairz lehnte, in Brand. Der damals herrschende, starke Südwind brachte es mit sich, dass die Flammen rasch auf das Wirtschaftsgebäude und auf den ganzen Komplex der dort wohnenden Familie (Dominikus Nairz, Matthias und Alois Köll, Karoline Gstrein) übergriffen. Da die neue Motorspritze – infolge Abwesenheit des Wärters – nicht sogleich in Gang gebracht werden konnte, kam auch das Doppelhaus Krabacher/Thurner in Brand. Die Baulichkeiten brannten vollständig nieder, das Vieh konnte gerettet werden. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte von der Karröster Wehr verhindert werden. An der Brandbekämpfung beteiligten sich auch die Feuerwehren von Karres, Imst, Tarrenz, Arzl, Wald, Roppen und Haiming. Der Schaden wurde auf ungefähr 100.000 Schilling (heute ca. 473.000 Euro) geschätzt. Im Frühjahr 1934 wurde mit dem Aufräumen der Brandstätte begonnen, und bis zum Spätherbst desselben Jahres waren alle Häuser neu aufgebaut. Im Bild das Doppelwohnhaus der Familien Thurner und Krabacher in der Obergasse.

 

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