Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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Des Jägers Beute als sein edelster Stolz

Beeindruckende Imster Bezirkstrophäenschau 2024 im Glenthof

Es ist die Pflicht eines jeden Jägers, seine im abgelaufenen Jagdjahr erlegten Geweih- oder Hornträger einer Fachjury zur Begutachtung und Bewertung vorzulegen. Eine Freude ist dann die anschließende Zurschaustellung der begutachteten Trophäen. Dabei wird der Stolz eines jeden Jägers deutlich sichtbar und eine angeregte Fachsimpelei – sprich „Jägerlatein“ – ist unüberhörbar. So wiederum zugetragen bei der Pflichttrophäenschau für das Jagdjahr 2023/24 am vergangenen Wochenende.
30. April 2024 | von Ewald Krismer
Des Jägers Beute als sein edelster Stolz
Erfreut über den perfekten Ablauf der Festveranstaltung zur Imster Bezirkstrophäenschau 2024: Landtagsabgeordneter Jakob Wolf, der Imster Bürgermeister Stefan Weirather, Bezirkshauptfrau Eva Loidhold, Landesjägermeister Anton Larcher und Bezirksjägermeister Klaus Ruetz (v. l.).

RS-Fotos: Krismer
Ein „Weidmannsdank für die gewissenhafte und korrekte Bejagung unseres Schalenwildes“, brachte Bezirksjägermeister Klaus Ruetz in seiner Rede zum Ausdruck, denn „die heißen Sommermonate machen es euch Jägern nicht leicht, das Wild wechselt zu dieser Zeit in die höchsten Regionen und ist nur sehr schwer zu bejagen, und der frühe Wintereinbruch trug dann noch das seine dazu bei.“ Auch die stets steigende touristische Nutzung und die zunehmenden Freizeitsportarten beeinträchtigen massiv die Bejagung des Wildes. „Deshalb brauchen wir das Miteinander aller Naturnutzer“, konstatiert der Bezirkshauptmann. Weiters appellierte Ruetz an die Jägerschaft, den Ruf der Jagd mit weidgerechtem Jagen und einem seriösen Umgang mit der Bevölkerung in einem positiven Licht zu erhalten. Zum Abschluss richtete er den Dank für die gute Zusammenarbeit an die versammelte Jägerschaft, die Politik, die Jagdbehörde und Forstbehörde und an die Landwirtschaft.

DIE ABSCHUSSZAHLEN. Für das Jagdjahr 2023/24 von der Jagd- behörde zum Erlegen vorgeschrieben waren insgesamt 3 524 Stück an Scha- lenwild. Erlegt wurden 3 162 Stück, das sind 90 Prozent Abschusserfül- lung. Bei den Trophäenträgern für den Abschuss auferlegt waren 2 163 Stück. Davon zur Strecke gebracht wurden 1 875 Stück, was einem Abgang von 86,7 Prozent entspricht. Mit 103 Fehlabschüssen lag man um zehn Stück über denen im Jagdjahr. Zur Vorlage bei der Fachjury gelangten insgesamt 1 610 Trophäenträger.
 
Des Jägers Beute als sein edelster Stolz
Für weidmännische Musik zuständig waren die feschen Damen des „Stubaier Jagdhornklang“ unter der Leitung von Verena Zingerle (r.). Allesamt Jägerinnen mit Herz.

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