Durchbruch im Sulztal
Kraftwerksprojekt Kühtai: Tunnelbohrmaschine erreicht erstes Etappenziel
15. Juli 2025 | von
Martin Grüneis
Mit einem Durchmesser von 4,2 Metern und über 800 Tonnen Gewicht fräst sich die voll elektrisch betriebene Tunnelbohrmaschine durch das Gestein – nach 18 Kilometern ist nun der Durchbruch im Sulztal geschafft. Foto: TIWAG
„Damit ist ein weiterer, wichtiger Meilenstein für die Versorgung unseres Kraftwerks im Kühtai sichergestellt“, freut sich Projektleiter Klaus Feistmantl. Nach einer gründlichen Inspektion und dem Wechsel des Bohrkopfs geht es für die Tunnelbohrmaschine gleich weiter Richtung Stubaital. „Bis zum Ziel im Stubaital sind noch 5,3 Kilometer vorzutreiben. Wir rechnen damit, spätestens im Frühjahr 2026 die Verbindung ins Stubaital hergestellt zu haben“, so Feistmantl. Gleichzeitig zum Vortrieb der Tunnelbohrmaschine wird auf dem letzten Teilstück des Beileitungsstollens im Sprengvortrieb gearbeitet. Diese Arbeiten werden noch im heurigen Jahr abgeschlossen.
BEINDRUCKENDE DATEN. Die Maße und Leistungsdaten der vollständig elektrisch betriebenen Tunnelbohrmaschine sind beeindruckend: Die Gesamtlänge beläuft sich auf 334 Meter bei einem Gesamtgewicht von über 800 Tonnen. Der Bohrkopf hat einen Durchmesser von 4,2 Metern und ist mit 29 Rollenmeißeln bestückt, die etwa handgroße Gesteinsstücke ausbrechen. Pro Tag können bis zu 40 Meter Vortrieb geleistet werden. Das herausgebrochene Material wird anschließend mittels Förderband ins Kühtai geschickt und dort weiterverarbeitet.
INBETRIEBNAHME PLANMÄSSIG IM SOMMER 2026. Die neue Beileitung erschließt mit sechs Wasserfassungen das zusätzliche Einzugsgebiet im Sulztal und im Stubaital. An den sechs Wasserfassungen wird jeweils nur ein ökologisch vertretbarer Teil entnommen. Das gefasste Wasser fließt mit leichtem Gefälle in den Speicher Kühtai. Auch hier laufen die Arbeiten auf Hochtouren: Bis Jahresende soll die Dammkrone erreicht werden. In der Kraftwerkskaverne sind die Rohbauarbeiten mittlerweile abgeschlossen. „Wir befinden uns voll auf Kurs“, betont Klaus Feistmantl. Die Inbetriebnahme ist planmäßig im Sommer 2026 vorgesehen, informiert Tiwag-Vorstandsdirektor Alexander Speckle: „Damit geht unser großes Pumpspeicher-Kraftwerk in Zeiten zunehmend hoher Volatilität durch PV und Windenergie als flexible, grüne Batterie und wichtiges Backup für die Versorgungssicherheit genau zur richtigen Zeit in Betrieb.“
BEINDRUCKENDE DATEN. Die Maße und Leistungsdaten der vollständig elektrisch betriebenen Tunnelbohrmaschine sind beeindruckend: Die Gesamtlänge beläuft sich auf 334 Meter bei einem Gesamtgewicht von über 800 Tonnen. Der Bohrkopf hat einen Durchmesser von 4,2 Metern und ist mit 29 Rollenmeißeln bestückt, die etwa handgroße Gesteinsstücke ausbrechen. Pro Tag können bis zu 40 Meter Vortrieb geleistet werden. Das herausgebrochene Material wird anschließend mittels Förderband ins Kühtai geschickt und dort weiterverarbeitet.
INBETRIEBNAHME PLANMÄSSIG IM SOMMER 2026. Die neue Beileitung erschließt mit sechs Wasserfassungen das zusätzliche Einzugsgebiet im Sulztal und im Stubaital. An den sechs Wasserfassungen wird jeweils nur ein ökologisch vertretbarer Teil entnommen. Das gefasste Wasser fließt mit leichtem Gefälle in den Speicher Kühtai. Auch hier laufen die Arbeiten auf Hochtouren: Bis Jahresende soll die Dammkrone erreicht werden. In der Kraftwerkskaverne sind die Rohbauarbeiten mittlerweile abgeschlossen. „Wir befinden uns voll auf Kurs“, betont Klaus Feistmantl. Die Inbetriebnahme ist planmäßig im Sommer 2026 vorgesehen, informiert Tiwag-Vorstandsdirektor Alexander Speckle: „Damit geht unser großes Pumpspeicher-Kraftwerk in Zeiten zunehmend hoher Volatilität durch PV und Windenergie als flexible, grüne Batterie und wichtiges Backup für die Versorgungssicherheit genau zur richtigen Zeit in Betrieb.“