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Erfolge der Direktvermarktungsbetriebe gefeiert

GenussGipfel und Generalversammlung des Landesverbandes Tiroler-Direktvermarkter

Der „GenussGipfel“ feierte seine Premiere. Im Anschluss an die Generalversammlung ehrte der Landesverband Tiroler-Direktvermarkter jene Betriebe, die in den letzten zwei Jahren bei nationalen und internationalen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen haben.
4. November 2025 | von Martin Grüneis
Erfolge der Direktvermarktungsbetriebe gefeiert<br />
Landesobmann Michael Jäger und LK-Fachbereichsleiter Wendelin Juen mit den prämierten Betrieben des Bezirkes: Krisantnhof/Familie Plörer in Längenfeld, Bildungszentrum LLA Imst, Biobauernhof Griesserhof/Familie Griesser in Oetz, Goas-Käserei/Martin Grüner in Obergurgl, Weingut Sticklberger/Markus Mair in Rietz und Schneggahof/Fabio Schnegg in Imsterberg. Mit am Bild sind Bezirksbäuerin Andrea Lechleitner, LK-Vizepräsidentin Helga Brunschmid, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler und Bezirksobmann Andreas Gstrein. Foto: Die Fotografen
Immer mehr Menschen möchten wissen, woher ihre Lebensmittel stammen und wie sie erzeugt werden. Nirgends lässt sich dieses „Woher“ und „Wie“ authentischer erleben als bei den bäuerlichen Direktvermarktern in Tirol. Beim GenussGipfel 2025 wurden jene Tiroler Betriebe geehrt, die in den vergangenen zwei Jahren an rund 30 nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen haben. Diese beeindruckende Zahl zeugt von der Leidenschaft, mit der gearbeitet wird, sowie vom unermüdlichen Willen zur Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung. Hervorzuheben ist, dass rund 230 Produkte von 35 Mitgliedsbetrieben des Landesverbands Tiroler-Direktvermarkter ausgezeichnet wurden. „Die Tiroler Direktvermarkterinnen und -vermarkter stehen für die Besonderheiten unserer Landwirtschaft: Qualität, Regionalität und echtes Handwerk. Sie schaffen Vertrauen, weil sie zeigen, wo unsere Lebensmittel herkommen, und wer dahintersteht. Diese Werte sind heute wichtiger denn je. Die beeindruckende Zahl an Auszeichnungen belegt, dass unsere Betriebe nicht nur regional, sondern auch international Maßstäbe setzen. Dafür gebührt ihnen höchste Anerkennung. Die Landesregierung wird die Direktvermarktung auch weiterhin unterstützen – als wichtigen Pfeiler einer lebenswerten und nachhaltigen Landwirtschaft in Tirol“, gratuliert Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.

WICHTIG FÜR REGIONALE WERTSCHÖPFUNG. „Die Direktvermarktung ist weit mehr als ein Verkaufsweg. Das bäuerliche Einkommen der Direktvermarkterinnen - und vermarkter ist ein essenzieller Teil der regionalen Wertschöpfungskette. Sie sind ein Garant für Lebensmittel- und Versorgungssicherheit. Darüber hinaus ist sie ein entscheidender Faktor in der Krisenvorsorge. Wer bei Tiroler Direktvermarkterinnen und -vermarktern einkauft, stärkt nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern trifft eine bewusste Entscheidung für Qualität, Transparenz, Zukunftsfähigkeit und eine intakte Umwelt“, betont Michael Jäger, Landesobmann des Verbandes Tiroler-Direktvermarkter. Für rund ein Drittel der Tiroler Landwirte ist die Direktvermarktung ein wirtschaftliches Standbein. Mehr als die Hälfte ihres Einkommens erwirtschaften bereits über 1.000 Betriebe über die Direktvermarktung, weitere 3.000 einen Gutteil. Die zehn zehn stärksten Produktgruppen sind: Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fleischprodukte, Gemüse, Kartoffeln, Obst, Apfelsaft, Wein, Schnaps, Eier und Honig. „Gemeinsam erzielen diese Produktgruppen einen Jahresumsatz von rund 126 Millionen Euro. Diese Zahl zeigt eindrucksvoll, welche wirtschaftliche Kraft in der Tiroler Direktvermarktung steckt“, erklärt Wendelin Juen, Fachbereichsleiter und Landesgeschäftsführer. „Unsere bäuerlichen Betriebe sichern nicht nur Einkommen und regionale Wertschöpfung, sondern stehen für Stabilität und Zukunftsfähigkeit in der Lebensmittelversorgung.“
Stärke im Verband. Der Verband unterstützt seine 512 Mitglieder umfassend – von rechtlichen Fragen über Qualitätsprüfungen bis hin zur politischen Interessenvertretung. Die Herausforderungen sind dabei genauso vielfältig wie die Direktvermarktung selbst. Speziell der bürokratische Aufwand und die komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich der Lebensmittelkennzeichnung, beschäftigen die Betriebe. Der Verband verfolgt daher ein gemeinsames Ziel: eine starke, faire und nachhaltige Direktvermarktung in Tirol mit klaren Regeln, Hausverstand und gegenseitigem Respekt. Im Rahmen der vor dem GenussGipfel stattfindenden Generalversammlung des Landesverbands zeigte sich: Die Tiroler Direktvermarkter sind bereit, den Herausforderungen der Zukunft mit Engagement und Gemeinschaft zu begegnen.

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