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Frau in der Wirtschaft startet durch

Starker Auftakt der neuen Wirtschaftskammer-Organisation

Nach knapp zwanzig Jahren Pause wurde in Imst wieder ein Vorstand für die Organisation „Frau in der Wirtschaft“ installiert. Die neue Bezirksvorsitzende Rebecca Kammerlander konnte bei der Auftaktveranstaltung in der Wirtschaftskammer Imst 130 Unternehmerinnen begrüßen. Stage-Queen Manuela Kamper begeisterte das Publikum mit ihrem Programm „She means business“.
4. Dezember 2025 | von Agnes Dorn
Frau in der Wirtschaft startet durch
Der neue Vorstand von Frau in der Wirtschaft: Unternehmensberaterin Franziska Schiffert, Sabine Egger von der Oberländer Rundschau, Jasmin Walser vom Hotel Vier Jahreszeiten, Bezirksvorsitzende Rebecca Kammerlander und Tamara Walser von der Beautylagune (v. l.).RS-Fotos: Dorn
1220 Unternehmerinnen gibt es im Bezirk Imst. Damit sind inzwischen immerhin 39 Prozent aller Unternehmer weiblich. Die Zahl der Unternehmensgründungen in ganz Österreich spricht dabei noch eine deutlichere Sprache: So gehen 48 Prozent der Neugründungen im Jahr 2024 auf Frauen zurück. In vielen anderen Bezirken Österreichs gibt es deshalb auch schon lange eine eigene Frauenorganisation in der Wirtschaftskammer. Der Bezirk Imst hat diese nun auf Mit-Initiative von Bezirksstellenleiter Nico Tilg wieder neu eingerichtet. Als Bezirksvorsitzende konnte er Rebecca Kammerlander gewinnen, die schon als Initiatorin und Obfrau der Plattform „Die Ötztalerin“ bewiesen hat, dass ihr die Vernetzung von Frauen in der Wirtschaft eine Herzensangelegenheit ist.

UNTERNEHMERINNEN VERTRETEN. Zur großen Auftaktveranstaltung in der Wirtschaftskammer stellte sich auch der neue Vorstand von FiW vor: Sabine Egger von der Oberländer Rundschau, Unternehmensberaterin Franziska Schiffert, Tamara Walser von der Beautylagune und Jasmin Walser vom Hotel Vier Jahreszeiten werden sich fortan als Interessenvertreterinnen für die weiblichen Unternehmer des Bezirks einsetzen. Um von Anfang an gezielt die Wünsche und Bedürfnisse der ihnen Anvertrauten nach außen repräsentieren zu können, hat die neue Organisation eine Wunschbox installiert und schon beim Auftakt-Event in Echtzeit eine Umfrage gestartet, was denn „Frau in der Wirtschaft“ bedeute. Die von den 130 Unternehmerinnen abgegebenen Stichworte zeichneten ein klares Bild: Zusammenarbeit, Unterstützung, Vernetzen, Gleichberechtigung waren Schlagworte, die mittels QR-Code direkt auf die große Leinwand übertragen wurden.

AUTHENTISCHE PERFORMANCE. Mit Keynote-Speakerin Manuela Kamper konnte die neue Organisation auch gleich eine Powerfrau gewinnen, die als Unternehmerin selbst auf einem steinigen Weg erfahren hat, was Erfolg ausmacht. „Frauen dürfen sich nicht länger klein machen und sich unter ihrem Wert verkaufen. Selbstwert bedeutet Unabhängigkeit“, appellierte sie an die Zuhörerinnen (die fünf anwesenden Männer sind hier mitgemeint). Erfolg habe man dann, wenn man einfach so sei, wie man ist, und eine authentische Performance mache. Sich selbst dabei ständig kritisch zu hinterfragen, sei dagegen kontraproduktiv: „Frauen vergleichen sich gerne, dadurch sind sie aber im Außen und können sich nicht mehr mit sich selbst verbinden. Wo sind sie denn, die Perfektionistinnen, die sich selbst im Weg stehen?“, traf sie einen der wohl wundesten Punkte jeder Frau auf dem Karriereweg. Auch was eine Chefin ausmacht, wusste sie den Frauen genau zu sagen: Sie müsse respektvoll, ehrlich und freundlich sein. Für ein respektvolles Vernetzen der Unternehmerinnen im Bezirk Imst war mit der Veranstaltung auf jeden Fall ein äußerst passender Grundstein gelegt.
Frau in der Wirtschaft startet durch
Keynote-Speakerin Manuela Kamper verstand es von der ersten Minute an, das Publikum mitzureißen.
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Bei der Auftaktveranstaltung gratulierte auch Bezirkshauptfrau Eva Loidhold der neuen Bezirksvorsitzenden Rebecca Kammerlander, WK Imst-Obmann Josef Huber, FiW-Landesvorsitzende Martina Entner und WK-Direktorin Evelyn Geiger-Anker (v. l.) schlossen sich an.

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