Imst Tourismus hat einen neuen Geschäftsführer
Der erfahrene Touristiker Reinhold Werth übernimmt am 1. September – endet damit die turbulente Zeit beim TVB?
Ein Nachfolger für Bernd Kiechl ist gefunden. Mit Reinhold Werth übernimmt ein Touristiker aus Wenns das Ruder bei Imst Tourismus. Die Entscheidung fiel nach einem strukturierten Auswahlverfahren, in dem sich insgesamt 23 Bewerberinnen und Bewerber präsentierten. Nach einem Hearing mit sechs Kandidaten kamen zwei in die engere Auswahl.
1. Juli 2025
Imst Tourismus präsentiert seinen neuen Geschäftsführer: Martin Sterzinger (Vorstand), Martin Winkler (Obmann-Stellvertreter), Reinhold Werth (Geschäftsführer ab 1. September), Bianca Brüggler (Vorständin) und Paul Auderer (Obmann) (v. l.). Foto: Imst Tourismus
„Mit Reinhold Werth gewinnen wir einen erfahrenen Fachmann und Branchenkenner. Gemeinsam mit ihm werden wir den eingeschlagenen Weg der touristischen Positionierung unserer Region proaktiv vorantreiben“, erklärt Obmann Paul Auderer. „Bereits zu Beginn seiner Tätigkeit wird er wichtige Entwicklungsschritte begleiten, die zur nachhaltigen Profilierung unseres Angebots beitragen.“ In Wenns zuhause dürfte Reinhold Werth mit den Gegebenheiten in der Region bestens vertraut sein. Der langjährige Touristiker leitete bereits zwei Tourismusverbände. Zuletzt war Werth als Hoteldirektor in den Häusern Alpina in Wenns sowie Alpenfriede in Jerzens tätig – beide gehören zur Gruppe der Armin Falkner Hotelbetriebe. Mit seiner Doppelkompetenz in der Hotellerie und im Destinationsmanagement bringt er das Rüstzeug für die anstehenden Aufgaben mit. „Imst Tourismus ist seit Jahren ein professionell strukturierter Tourismusverband mit großem Potenzial. Ich freue mich auf diese schöne Herausforderung und die Zusammenarbeit mit einem engagierten Team. Viele der Akteure bei Imst Tourismus kenne ich bereits aus meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit“, so Reinhold Werth.
INVESTITIONEN. Zu den ersten Schwerpunkten unter seiner Führung zählt die Umsetzung eines umfangreichen Infrastrukturpakets. Neben der finalen Gestaltung eines neuen Trail- und Pumptrack-Areals in Nassereith steht auch die Aufwertung des Natursees in Hoch-Imst auf dem Programm. Zudem wird ein modernisierter Themenweg rund um das SOS-Kinderdorf für Familien neu erlebbar gemacht. Ergänzt wird das Angebot durch den Alpjoch-Pfad, der als alpines Gipfelerlebnis künftig ein weiteres Highlight im Raum Hoch-Imst bilden soll. Diese und weitere Maßnahmen sind Teil einer breit angelegten Investitions- und Vermarktungsoffensive, die mit rund 750.000 Euro budgetiert ist. Ein zukunftsweisender Bestandteil ist auch die geplante Machbarkeitsstudie für eine Rad- und Fußgängerbrücke, welche eine direkte Anbindung an den Inntalradweg in Richtung Imsterberg prüfen soll. Kommuniziert werden die neuen Angebote künftig verstärkt über Online-Kampagnen und die neue Website von Imst Tourismus.
INVESTITIONEN. Zu den ersten Schwerpunkten unter seiner Führung zählt die Umsetzung eines umfangreichen Infrastrukturpakets. Neben der finalen Gestaltung eines neuen Trail- und Pumptrack-Areals in Nassereith steht auch die Aufwertung des Natursees in Hoch-Imst auf dem Programm. Zudem wird ein modernisierter Themenweg rund um das SOS-Kinderdorf für Familien neu erlebbar gemacht. Ergänzt wird das Angebot durch den Alpjoch-Pfad, der als alpines Gipfelerlebnis künftig ein weiteres Highlight im Raum Hoch-Imst bilden soll. Diese und weitere Maßnahmen sind Teil einer breit angelegten Investitions- und Vermarktungsoffensive, die mit rund 750.000 Euro budgetiert ist. Ein zukunftsweisender Bestandteil ist auch die geplante Machbarkeitsstudie für eine Rad- und Fußgängerbrücke, welche eine direkte Anbindung an den Inntalradweg in Richtung Imsterberg prüfen soll. Kommuniziert werden die neuen Angebote künftig verstärkt über Online-Kampagnen und die neue Website von Imst Tourismus.
Martin Grüneis 




