Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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Projekt „Zeit“ – eine Initiative vom ÖRK-Imst

Eine Verbindung zwischen örtlichen Betrieben und dem Roten Kreuz soll für zusätzliche ehrenamtliche Mitarbeit sorgen

David Schmid, der Bezirksstellenleiter vom Österreichischen Roten Kreuz in Imst, stellte in der Bezirksstelle kürzlich ein neues Projekt Namens „Zeit“ vor. Zentral geht es darum, eine Verbindung zu den heimischen Betrieben herzustellen und herauszufinden, ob diese auch bereit sind, das Rote Kreuz durch Spenden in Form von zur Verfügung stellenden Mitarbeitern zu unterstützen.
14. Mai 2024 | von Christoph Hablitzel
Projekt „Zeit“ – eine Initiative vom ÖRK-Imst
Stefan Gstrein, David Schmid, Petra Schmid, Bernhard Schöpf und Thomas Köll bei der Präsentation vom „Projekt Zeit“ in Imst (v.l.). RS-Foto: Hablitzel
„Wir sind mit diesem Projekt ja  quasi Vorreiter in Tirol, wenn nicht sogar österreichweit“, sagt Bezirksstellenleiter David Schmid in die Runde. Gerne erklärte er den neugierigen Anwesenden: „Das Wesentliche an unserem ,Projekt Zeit‘ ist, dass ein Unternehmen etwa anstatt Geldspenden, Mitarbeiter zum Rettungsdienst abstellt – natürlich freiwillig.“ Wie soll denn nun diese Unterstützung in der Praxis aussehen: „Ein Arbeitgeber stellt den Mitarbeiter zwei Mal im Jahr für einen Dienst beim Roten Kreuz frei. An diesem Tag verbringt der Mitarbeiter seinen Arbeitstag nicht an seinem Arbeitsplatz, sondern in der jeweiligen Rot-Kreuz-Stelle. Somit spendet das Unternehmen eine Arbeitsleistung für diese Tage“, erklärt Schmid. „Das verschafft auch etwas Planungssicherheit bei der Diensteinteilung“, sagt Stefan Gstrein, der für die Diensteinteilung in der Bezirksstelle Imst zuständig ist.

betriebe schon dabei. Mit den Imster Bergbahnen und der Firma „dsCONSULT Wirtschaftsberatung“ aus Ötztal-Bahnhof, sind seit April schon Betriebe bei dieser Kooperation dabei. „Ein tolles Projekt! Gerade wir als Bergbahnenbetreiber sind ja oft auf das Rote Kreuz angewiesen. Mit dieser Aktion kann man gerne etwas zurückgeben und es ist auch für die Mitarbeiter eine gute Sache“, sagt Bernhard Schöpf, der Geschäftsführer der Imster Bergbahnen dazu. Petra Schmid von „dsconsult“ ergänzt: „Für uns war ausschlaggebend, dass wir da ja auch mitbestimmen können, wann wir den Mitarbeiter einsetzen können. Es gibt ja im Betrieb auch Ressourcen, wo gerade nicht alle Mitarbeiter gebraucht werden, dieser aber zu dem Zeitpunkt weder Urlaub noch Zeitausgleich nehmen möchte. Da ist das natürlich auch für den Mitarbeiter eine sinnvolle Beschäftigung. Also unterstützen wir das ,Projekt Zeit‘ gerne.“ Bezirksgeschäftsführer Thomas Köll fügt hinzu: „Natürlich sind diese freiwilligen Mitarbeiter alle, was den Sanitätseinsatz betrifft, voll ausgebildet“, wie auch David Schmid betont: „Die Teilnahme an diesem Projekt ist natürlich vollständig freiwillig.“ Wenn nun jemandem, egal ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, diese Idee vom „Projekt Zeit“ gefällt, kann man sich gerne bei der Rot-Kreuz-Bezirksstelle-Imst darüber informieren.

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