Trauer um Oskar Pfeifer
Prägende Unternehmerpersönlichkeit der Holzindustrie mit bleibender Wirkung
1. Juli 2025 | von
Martin Grüneis
Oskar Pfeifer: Der Firmen-Mitbegründer, strategische Wegbereiter und langjährige Gestalter der Pfeifer Group ist am 18. Juni 2025 im 92. Lebensjahr verstorben. Foto: Pfeifer Holding GmbH
Oskar Pfeifer wurde 1934 geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters stieg er bereits im Alter von 14 Jahren in den elterlichen Betrieb in Imst ein. Was mit einer kleinen Pachtsäge seiner alleinerziehenden Mutter begann, entwickelte er gemeinsam mit seinen Brüdern zu einem der größten Holzindustrieunternehmen Europas. Die Pfeifer Group zählt heute mit rund 2.600 Mitarbeitenden – über 650 davon in Österreich – zu den Top 3 der Branche.
MEILENSTEINE EINES UNTERMERISCHEN-LEBENS. In den 1970er-Jahren legte Oskar Pfeifer mit Weitblick die Basis für die industrielle Weiterverarbeitung von Holz: 1971 gründete er ein Werk für Betonschalungsplatten in Imst. 1988 folgte der Einstieg in die Brettschichtholz-Produktion, was insbesondere am italienischen Markt neue Maßstäbe setzte. Mit der frühen Investition in die Pelletsproduktion im Jahr 1996 erkannte er ein wichtiges Zukunftsfeld, das die Gruppe bis heute international ausbaut. Auch innovative Nutzungskonzepte wie die Verarbeitung von Seitenware zu Palettenbrettern oder neue Technologien im Sägewerksbetrieb tragen seine Handschrift. Die Übernahme der Heggenstaller-Gruppe (Unterbernbach und Uelzen) im Jahr 2005 war der letzte große operative Meilenstein unter seiner Ägide – und markierte den Beginn der internationalen Expansion, die mit den späteren Akquisitionen in Tschechien (Chanovice, 2016) und Finnland (Pölkky, 2023) fortgesetzt wurde.
HERAUSRAGENDER VERTRETER DER HOLZINDUSTRIE, BODENSTÄNDIG ALS MENSCH. Sein unternehmerisches Wirken war geprägt von Pioniergeist, Innovationsfreude und einem kompromisslosen Qualitäts- und Effizienzanspruch. Dabei blieb Oskar Pfeifer stets tief mit seiner Tiroler Heimat verbunden. Bis zuletzt absolvierte er seine regelmäßigen Werksrunden in Imst. Dabei begegnete er den Menschen auf Augenhöhe – mit Interesse, Wertschätzung und einem feinen Gespür für das, was den Betrieb im Innersten zusammenhält. Seine Präsenz war Ausdruck echter Verbundenheit mit dem Unternehmen und den Menschen, die es tragen. Neben seinem wirtschaftlichen Engagement war der Ehrenbürger von Imst zeit seines Lebens auch gesellschaftlich aktiv – etwa als langjähriger Unterstützer der Fußballklubs SC Imst und SC Kundl, erster Fähnrich der Stadtmusik Imst sowie als stiller Förderer zahlreicher karitativer Projekte und sozialer Anliegen.
MEILENSTEINE EINES UNTERMERISCHEN-LEBENS. In den 1970er-Jahren legte Oskar Pfeifer mit Weitblick die Basis für die industrielle Weiterverarbeitung von Holz: 1971 gründete er ein Werk für Betonschalungsplatten in Imst. 1988 folgte der Einstieg in die Brettschichtholz-Produktion, was insbesondere am italienischen Markt neue Maßstäbe setzte. Mit der frühen Investition in die Pelletsproduktion im Jahr 1996 erkannte er ein wichtiges Zukunftsfeld, das die Gruppe bis heute international ausbaut. Auch innovative Nutzungskonzepte wie die Verarbeitung von Seitenware zu Palettenbrettern oder neue Technologien im Sägewerksbetrieb tragen seine Handschrift. Die Übernahme der Heggenstaller-Gruppe (Unterbernbach und Uelzen) im Jahr 2005 war der letzte große operative Meilenstein unter seiner Ägide – und markierte den Beginn der internationalen Expansion, die mit den späteren Akquisitionen in Tschechien (Chanovice, 2016) und Finnland (Pölkky, 2023) fortgesetzt wurde.
HERAUSRAGENDER VERTRETER DER HOLZINDUSTRIE, BODENSTÄNDIG ALS MENSCH. Sein unternehmerisches Wirken war geprägt von Pioniergeist, Innovationsfreude und einem kompromisslosen Qualitäts- und Effizienzanspruch. Dabei blieb Oskar Pfeifer stets tief mit seiner Tiroler Heimat verbunden. Bis zuletzt absolvierte er seine regelmäßigen Werksrunden in Imst. Dabei begegnete er den Menschen auf Augenhöhe – mit Interesse, Wertschätzung und einem feinen Gespür für das, was den Betrieb im Innersten zusammenhält. Seine Präsenz war Ausdruck echter Verbundenheit mit dem Unternehmen und den Menschen, die es tragen. Neben seinem wirtschaftlichen Engagement war der Ehrenbürger von Imst zeit seines Lebens auch gesellschaftlich aktiv – etwa als langjähriger Unterstützer der Fußballklubs SC Imst und SC Kundl, erster Fähnrich der Stadtmusik Imst sowie als stiller Förderer zahlreicher karitativer Projekte und sozialer Anliegen.
