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Imst | Politik | 8. März 2021 | Manuel Matt

Auch die Imster Bezirkshauptstadt im Visier

Auch die Imster Bezirkshauptstadt im Visier
Oberhaupt der Gemeinde Mils bei Imst und der einzige Bürgermeister in ganz Österreich, der die Neos als politische Heimat hat: Markus Moser wird 2022 erneut zur Wahl stehen Foto: Neos
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Auf der Suche nach weiteren Kandidaten: Neos rüsten sich für die Gemeinderatswahlen im nächsten Jahr

Seit 2018 erstmals im Tiroler Landtag, bietet sich bei den Gemeinderatswahlen im nächsten Jahr für die Neos die Gelegenheit, Kandidaten auf kommunalpolitischer Ebene in Stellung zu bringen. Fixstarter wird dabei freilich Markus Moser sein, Oberhaupt der Gemeinde Mils bei Imst und österreichweit der einzige Neos-Bürgermeister. Chancen rechnen sich die Liberalen aber auch in Oberländer Bezirkshauptstädten aus – und sind in Imst mit potentiellen Kandidaten im Gespräch.
Von Manuel Matt

2022 wird es die dritte Gemeinderatswahl für Markus Moser sein, allerdings aber das erste Antreten ganz offiziell unter dem pinken Neos-Banner – klappte 2010 doch die erstmalige Wahl zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Mils bei Imst wie auch die Wiederwahl 2016 als Parteifreier. Erst gut ein Jahr später wurde der Rechtsanwalt im Zivilberuf dann ein Mitglied der Neos – und machte damit Schlagzeilen als österreichweit erster (und bislang auch einziger)
pinker Bürgermeister. 

ÜBER DEN VORTEIL, OHNE MEHRHEIT ZU SEIN. Um seine dritte Amtszeit wird sich Moser unverändert wieder mit einer eigenen Bürgerliste bemühen. Nur knapp verfehlte er bei der letzten Gemeinderatswahl mit 49,65 Prozent die absolute Mehrheit. Doch auf jene scheint Moser ohnehin nicht allzu erpicht: „In meiner ganzen Zeit als Bürgermeister hatte ich nie eine absolute Mehrheit – was gut ist, bedeutet das doch oft Stillstand in der Gemeinde. Ich bin es gewohnt, mit allen zusammenzuarbeiten und Ideen von anderen aufzugreifen. Damit konnten wir in Mils viel bewegen.“ 

ERFOLGE. So sei es beispielsweise gelungen, mit Unterstützung der Gemeinde wieder ein Gasthaus im Dorf zu eröffnen wie auch die Wirtschaft allgemein zu beleben. Ebenso sei mit der Inbetriebnahme einer zweiten Kinderkrippe ein weiterer Schritt in der Elementarpädagogik gesetzt worden, mitsamt Überlegungen hinsichtlich einer weiteren Kinderkrippe. Größtes Zukunftsthema bleibe das Schaffen von Wohnraum für Gemeindebürger: „Das ist uns aber bisher auch ganz gut gelungen“, sagt Moser und verweist auf die jüngste Wohnanlage eines gemeinnützigen Bauträgers auf einem Grundstück, das die Gemeinde bereitgestellt hat.

KANDIDATEN GESUCHT.  Gut tun würde die pinke Handschrift auch anderen Gemeinden, verspricht Moser – etwa der Bezirkshauptstadt. „Themen gebe es genügend: Verkehr, Baugeschehen, der Umgang mit alter Bausubstanz, Wirtschaft und Lebensqualität“, zählt Moser auf. Zwar dürfte Stefan Weirather auch 2022 als Bürgermeister „unangefochten“ sein, mehr „konstruktive Opposition, mit knackigen Inhalten“ könne die Stadt aber durchaus vertragen. Auch die Jugend sei zu wenig vertreten: „Es braucht einen Generationenwechsel“, so Moser. Mit „einigen interessanten Persönlichkeiten“ sei man bezüglich Neos-Kandidatur bereits im Gespräch. Weitere Interessenten können sich unter im Internet unter tirol.neos.eu/GRW22 melden.
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