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Auftakt der Initiative „Schulweg = Fußweg“

Die Imster Kinder gehen auch heuer wieder zu Fuß zur Schule

Die Stadtgemeinde Imst führt auch heuer wieder die Initiative „Imst bewegt: Schulweg = Fußweg“ durch. Die Kinder sollen so dazu motiviert werden, den Schulweg zu Fuß zu gehen. Als Belohnung dafür gibt es Punkte, die am Ende des Schuljahres von der Stadtgemeinde in einen Beitrag für die Klassenkasse umgewandelt werden. Kürzlich erfolgte der Auftakt für die bereits sechste Auflage der erfolgreichen Initiative.
31. Oktober 2023 | von Harald Gstrein
Auftakt der Initiative „Schulweg = Fußweg“<br />
Zum heurigen Auftakt der Initiative „Imst bewegt: Schulweg = Fußweg“ besuchten Vizebürgermeister Thomas Schatz, Stadträtin Lena-Maria Harold und Gemeinderat Norbert Praxmarer (v.l.) die Volksschulen.
Foto: Stadtgemeinde Imst/Othmar Kolp
Von Martin Grüneis

Immer mehr Volksschulkinder in Imst verzichten auf das Eltern-Taxi und gehen begeistert zu Fuß in die Schule. Nebenbei sammeln sie so Punkte, die dann die Klassenkasse aufbessern. Initiiert wurde das Erfolgsprojekt von Johanna Heumader-Schweigl von „Miteinand in Imst“. Neben den vier Imster Volksschulen nehmen auch heuer wieder weitere Schulen im Bezirk Imst und darüber hinaus teil.

KLEINE GESCHENKE ZUM AUFTAKT.  In den vier Imster Volksschulen  (Oberstadt, Unterstadt, Hermann Gemeiner und Schulzentrum Auf Arzill) war zum heurigen Auftakt der Initiative „Imst bewegt: Schulweg = Fußweg“ hoher Besuch zu Gast: Vizebürgermeister Thomas Schatz, Stadträtin Lena-Maria Harold und Gemeinderat Norbert Praxmarer überbrachten allen 29 Klassen die notwendigen Unterlagen (Plakate, Klebepunkte) sowie kleine Geschenke. Ein Punktesystem soll die Kinder motivieren, möglichst viel zu Fuß in die Schule zu gehen. Auch für die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es Punkte. Der Schulweg wird für die Kinder so zum aktiven Bewegungs- und Sozialraum. Die Kinder lernen Eigenständigkeit im Straßenverkehr, können Freundschaften pflegen und ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Zugleich werden auch die Eltern in ihrer Funktion als „Taxi“ entlastet und es trägt zur Verkehrsberuhigung rund um die Schulstandorte bei. Natürlich ist dies der Stadtgemeinde Imst auch etwas wert: Am Ende des Schuljahres werden alle gesammelten Punkte in einen Beitrag für die Klassenkasse umgewandelt. „Die Bewegung im Alltag ist wichtig und man bleibt fit und gesund. Zudem gibt es nicht so viel Umweltverschmutzung und man trifft am Schulweg viele Freunde“, betonte Verkehrsreferent Thomas Schatz. „Natürlich ist das Busfahren auch wichtig, da nicht alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, zu Fuß zu gehen“, ergänzte Bildungsreferentin Lena-Maria Harold. Für Norbert Praxmarer, Obmann des Umwelt-, Energie- und Naturschutzausschusses sind gerade die tollen Erlebnisse auf dem Schulweg und die frische Luft wichtig. „Natürlich soll man dabei auch auf die Umwelt achten und keinen Müll wegschmeißen.“

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