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Imst | Politik | 27. April 2020 | Barbara Heiss

Etappenweise Öffnung der Schulen

Etappenweise Öffnung der Schulen
Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe, Landeshauptmann Günther Platter und Bildungslandesrätin Beate Palfrader (v.l.) berichteten bei einer Pressekonferenz zum weiteren Fahrplan im Bildungs- und Kinderbetreuungsbereich in Tirol. Foto: Land Tirol
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5500 Schüler in Tirol starten mit Anfang Mai wieder in den Schulalltag

In der vergangenen Woche informierten Landeshauptmann Günther Platter, Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe und Bildungslandesrätin Beate Palfrader über die schrittweisen Öffnungen im Bildungssystem. Seit 16. März befindet sich der Großteil der insgesamt rund 93000 Tiroler Schüler zu Hause und wird via Fernunterricht und mit Unterstützung der Eltern unterrichtet. Ab 4. Mai findet eine etappenweise Öffnung der Schulen statt.
Von Barbara Heiss

„Unser großer Dank gilt den Familien und Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreut und nicht in die Schulen und Betreuungseinrichtungen geschickt haben. Das war eine große Herausforderung. Nun ist die Erleichterung spürbar, dass es auch im Bildungsbereich Schritt für Schritt zurück in die neue Normalität geht“, so der Landeshauptmann. Der Bund gab bekannt, dass Schulen für Maturaklassen sowie für die Abschlussklassen der Berufsbildenden Mittleren Schulen (BMS), Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS), Kollegs und der Berufsschulen ihre Tore am 4. Mai wieder öffnen dürfen. Das betrifft in Tirol rund 5500 Schüler. „Die nächste Etappe ist für den 18. Mai geplant. Dann öffnen die Volksschulen, Mittelschulen, Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS) sowie Sonderschulen und die Deutschförderklassen für rund 58000 Kinder und Jugendliche“, informierte Landesrätin Palfrader. Dann werden auch alle 854 Kinderkrippen, Kindergärten und Horte wieder in Betrieb genommen. „Wir empfehlen, dass vor allem jene Kinder den Kindergarten wieder besuchen, die das letzte verpflichtende Kindergartenjahr vor Schuleintritt absolvieren oder einen Sprachförderbedarf aufweisen. Die restlichen Kinder sollten, wenn möglich, nach wie vor zuhause betreut werden“, betont Palfrader. Ein ganz regulären Unterricht wird es aber auch dann noch nicht geben: „Damit ab 18. Mai nicht alle Schülerinnen und Schüler zugleich in den Klassen sind, wird ein Schichtsystem implementiert und sie werden in zwei Gruppen geteilt“, erläutert Palfrader. So sollen die Schüler in zwei Gruppen eingeteilt werden. Die eine Gruppe erhält von Montag bis Mittwoch, die andere von Donnerstag bis Freitag Unterricht. In der darauf folgenden Woche wird gewechselt. Während ihrer unterrichtsfreien Tage können die Kinder entweder zuhause oder an der Schule betreut werden. Einzuhalten sind zudem die allgemeinen Hygieneregelungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie und die diesbezüglichen Anweisungen der Schulbehörden und Schulleitungen. „Auf dem Weg in die Schule mit den Öffis und im Schulgebäude muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden und auch während den Pausen gilt Maskenpflicht. Während des Unterrichts müssen die Masken nicht getragen werden, da hier auf einen ausreichend großen Sicherheitsabstand geachtet wird“, führt die Bildungslandesrätin weiter aus. Für die Masken der Kinder sollen die Eltern zuständig sein. 
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