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Imst | Politik | 17. Jänner 2023 | Markus Wechner

Sekt, belegte Brote und viel Optimismus

Bürgermeister Stefan Weirather blickt optimistisch in die Zukunft. RS-Foto: Wechner
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Bürgermeister Stefan Weirather begrüßte zahlreiche Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Imst

Ausgelassene Stimmung, Kulinarisches und Beteiligung aus vielen Bereichen der Gesellschaft – der Neujahrsempfang der Stadt Imst fand nach zweijähriger Coronapause am 9. Jänner im Stadtsaal statt. Bürgermeister Stefan Weirather blickte sowohl auf turbulente und unsichere Zeiten zurück, sparte jedoch auch nicht mit optimistischen Blicken in die Zukunft. Zudem hob er die so wichtige Zusammenarbeit im Gemeinderat besonders hervor.
Von Markus Wechner

Bürgermeister Stefan Weirather warf im Zuge eines Rückblicks vor allem ein Auge auf die turbulente und schwierige Zeit der Corona-Pandemie und zeigte sich begeistert, dass nach zweijähriger Pause wieder so viele den Weg in den Stadtsaal gefunden haben: „Ich bin begeistert wie viele Leute da sind aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft“. Trotz aller Schwierigkeiten habe man auch in den letzten Jahren viele Projekte umsetzen können. Das Wahljahr 2022 brachte natürlich viele Neuerungen, was sich nicht zuletzt im neuen Gemeinderat zeigte. Auch die 15 Ausschüsse sind zum Teil neu besetzt. Gerade in diesem Aspekt hielt Weirather fest, dass vieles von außen zunächst leichter aussieht: „Es ist ein bisschen aufwändiger zu schauen, dass man die Überzeugungsarbeit leistet, dass man die Leute ins Boot holt, dass man Projekte umsetzen kann“.

VIEL GEMACHT UND VIEL GEPLANT. Stand jetzt würden sich bereits wieder zahlreiche Projekte in Vorbereitung befinden, die noch finanziell abgeklärt werden müssen. Heuer wird jedoch besonders das 125-jährige Imster Stadtjubiläum im Zentrum stehen. Der Kulturausschuss sei hierzu schon zusammengekommen. Geplant sind unter anderem zahlreiche Ausstellungen und Konzerte. Neben erfreulichen Festivitäten fallen natürlich auch immer wieder laufende Kosten und Arbeiten an. Insofern sollen auch heuer wieder gemeindeeigene Gebäude renoviert werden. Alleine für die Mittelschule und Volksschule Unterstadt wurden fast sechs Millionen Euro ausgegeben. Nun soll die Schule Oberstadt folgen. Im Betreuungssektor zeigte sich Bürgermeister Stefan Weirather besonders stolz auf das Ganzjahres-Kinderbetreuungsangebot. Trotz der Kosten habe man als Stadt vor vielen Jahren diesen Weg eingeschlagen und werde diesen auch weiterhin gehen. Äußerst lobend hob Weirather auch die fast 50 Sportvereine der Stadt heraus. Hier steht derzeit ein größerer Umbau im Sportzentrum an. Auch beim Glenthof werden zusätzliche Tennisplätze errichtet, zum Schwimmbad soll ein neuer Zugang entstehen. Auch bei den bestehenden Pflegeinstitutionen wird kräftig investiert. Beim Haus am Weinberg wurde bereits umgebaut, nun ist das Pflegezentrum an der Reihe. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten auch hier fertiggestellt sein. Als einen „Kraftakt“ bezeichnete Bürgermeister Stefan Weirather die Bemühungen rund um die Bergbahnen. Man habe es als zielführend erachtet, die alten Anlagen zu entfernen und sich für eine neue Bahnanlage zu entscheiden. Man habe hier alle Kräfte vom Land bis hin zum Tourismusverband gebraucht, sei aber nun sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Derzeit erleben die Bergbahnen nämlich trotz der aktuellen Schneelage eine gute Wintersaison mit Zahlen, die sich im Bereich von Vor-Coronazeiten abspielen. Besondere Erwähnung fand bei Weirather auch der Wirtschaftsstandort Imst im Allgemeinen mit seinen 1.000 Betrieben und 10.000 Arbeitsplätzen. Insgesamt kommen dabei 5,5 Millionen Euro an Kommunalsteuer zusammen. Auch die Stadtwerke bezeichnete der Bürgermeister als wichtiges Unternehmen, nicht zuletzt, da diese eigenen Strom produzieren, was sich in der aktuellen Situation als nicht unwesentlich herausstellte. Zudem habe man sich bei der Photovoltaik sehr positiv entwickelt und produziere derzeit zwei GWh. Arbeit wartet hingegen noch bei den ausgewiesenen Gefahrenzonen in der Stadt. Im letzten Jahr wurde zwar bereits einiges gemacht, beim Pigerbach müsse jedoch noch nachgeschärft werden. Den Finanzstatus bezeichnete Stefan Weirather als turbulent und erwähnte unter anderem die gestiegenen Personal- und Energiekosten. Für das anstehende Jahr planen die Stadt Imst und die Stadtwerke aber mit einem Budget von rund 50 Millionen Euro. „Gehen tut es nur gemeinsam, deswegen sind wir heute da“, so Bürgermeister Weirather, der darum bat, weiterhin zusammenzuhalten, auch wenn man sich nicht überall einig sei.
Sekt, belegte Brote und viel Optimismus<br />
Jakob Wolf, Eva Loidhold und Christoph Stillebacher (v.l.) beim Neujahrsempfang. RS-Foto: Wechner
Sekt, belegte Brote und viel Optimismus<br />
Das Sinfonieorchester der Landesmusikschule Imst unter Sebastian Kluckner überzeugte mit ausgewählten Stücken die anwesenden Gäste. RS-Foto: Wechner
Sekt, belegte Brote und viel Optimismus<br />
Der Neujahrsempfang der Stadt Imst lockte zahlreiche Imster aus verschiedensten Bereichen der Gesellschaft in den Stadtsaal. RS-Foto: Wechner
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