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Kupferdruckkarte vom Ramolhaus um 1920

3. März 2026 | von Manfred Wegleiter
Kupferdruckkarte vom Ramolhaus um 1920<br />
Bild: Kupferdruck Monopol Verlagsanstalt München/Chronikarchiv Haiming
Diese Kupferdruckkarte vom Ramolhaus wurde in den 1920er-Jahren von der Kupferdruck Monopol Verlagsanstalt mit Hauptsitz in München verlegt. Das Ramolhaus thront auf 3.006 m oberhalb von Obergurgl und ist von dort aus in knapp vier Stunden Fußmarsch zu erreichen. Erbaut wurde die Schutzhütte im Jahr 1881 von Martin Scheiber, dem Urgroßvater des heutigen Pächters Lukas Scheiber. In einem Feuilleton des Mährischen Tagblattes schreibt Johann Weiser über eine Tour auf die Wildspitze im September 1888: „Nach einer unter dem geistlichen Dache des Kuraten Ingenuin Gärber (er war als Vertrauensmann für den Alpenverein tätig) verbrachten Nacht waren wir um 4 Uhr morgens mit dem Führer Alois Santer nach dem Ramoljoche aufgebrochen. Nach dreistündiger Wanderung auf gutem, zuletzt jedoch steilem Steige war das auf dem sogenannten Kreuzköpfel erbaute Ramolhaus erreicht. Nach weiteren, kaum einstündigen Steigen über den Ramolgletscher standen wir auf dem felstrümmerbedeckten Joche in der bedeutenden Höhe von 3182 m.“
Das Ramolhaus steht im Eigentum des Deutschen Alpenvereins, Sektion Hamburg und Niederelbe, und bietet als klassische Schutzhütte 52 Personen Platz. Sie gilt als perfekter Ausgangspunkt für Hochtouren und Wanderungen.

 

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