So war es früher - Ausgabe Imst (KW 21-24)
21. Mai 2024 | von
Christoph Hablitzel
Foto: P. Karlinger
Huben im Ötztal um die Jahrhundertwende. Damals verlief der Weg, die heutige B186, noch durch Runhof. Die Straße nach Burgstein, die heute vom „Santer Koppele“ an der Kreuzung Gottgut-Runhof nach Burgstein führt, existierte damals noch nicht. Westlich der Kirche sieht man den Widum, in dem sich auch der „Gasthof zum Guten Hirten“ befand. Im Vordergrund befinden sich das Haus und der Stall der „Pauls“, heute noch im Besitz der Familie Kuen als „Bauernhof Kuen“, mit dem Schwerpunkt Produkte aus der Ziegenhaltung. Rechts davon der „Gritsch'n Peter's Haus und Stadel, der Familie Nösig. Östlich der Kirche: Der „Alte Turm“, der – mit starken Verfallserscheinungen – immer noch das Ortsbild von Huben ziert. Hinter der Kirche steht das „Adl’s Haus“ wo heute die Familie Praxmarer lebt. Dahinter befindet sich jetzt das Firmengelände der Tischlerei Huben. Beim Felshang rechts im Bild siedelte sich später das Sägewerk der Familie Kuprian an. Selbiges wurde übrigens im Jahr 1999 von einem Felssturz unter sich begraben und wieder neu aufgebaut. Das Sägewerk wird jetzt von Ludwig Kuprian in dritter Generation geführt.