Foto: Chronikarchiv Haiming
Als Unterscheidungsmerkmale dienten seit jeher Vulgonamen, die sich von Höfen, Berufen, Vornamen oder bestimmten Merkmalen der betreffenden Personen ableiteten. Mitten im alten Dorfkern von Haiming (früher Nr. 76, 54, 56) an der Dorfstraße 6, steht das Bauernhaus der „Zenzn“, in dem mehrere Schöpf-Generationen und deren Nachkommen gelebt haben und noch leben. Der Vulgo-
name „Zenz“ stammt allerdings von Kreszenz Schuler, die mit dem Schmiedemeister Anton Pittrich aus Oetz verheiratet war. Deren Tochter Katharina heiratete 1887 Johann Schöpf (1856-1921), dessen Vater Wendelin ein Haiminger Maurermeister war. In die „Zenzn-Familie“ heiratete ein weiterer Haiminger Schöpf ein, nämlich Josef (1883-1974), der Maria Schöpf 1919 ehelichte. Das Foto zeigt die Familie Schöpf mit einem Leiterwagen vor dem „Zenzn Haus“ um 1930; in der Bildmitte Maria mit ihren Kindern Josefine, Anton und Marianna, im Hintergrund Oma Katharina geb. Pittrich mit einem Kleinkind, neben ihr die ledige Tochter Anna „Zenzn Nannele“, ganz rechts Josef Schöpf, der bei der Musikkapelle Haiming fünzig Jahre lang als begabter Tenorist sein Können unter Beweis stellte.
name „Zenz“ stammt allerdings von Kreszenz Schuler, die mit dem Schmiedemeister Anton Pittrich aus Oetz verheiratet war. Deren Tochter Katharina heiratete 1887 Johann Schöpf (1856-1921), dessen Vater Wendelin ein Haiminger Maurermeister war. In die „Zenzn-Familie“ heiratete ein weiterer Haiminger Schöpf ein, nämlich Josef (1883-1974), der Maria Schöpf 1919 ehelichte. Das Foto zeigt die Familie Schöpf mit einem Leiterwagen vor dem „Zenzn Haus“ um 1930; in der Bildmitte Maria mit ihren Kindern Josefine, Anton und Marianna, im Hintergrund Oma Katharina geb. Pittrich mit einem Kleinkind, neben ihr die ledige Tochter Anna „Zenzn Nannele“, ganz rechts Josef Schöpf, der bei der Musikkapelle Haiming fünzig Jahre lang als begabter Tenorist sein Können unter Beweis stellte.