Foto: Privat
Heute zeigen wir unseren Lesern ein Winterfoto der Volksschule Zaunhof aus dem Jahr 1962. In dieser Schule wurden damals an die 45 bis 50 Volksschulkinder unterrichtet. Nicht auf dem Foto sind die Kinder der 7. und 8. Schulstufe, die werden wohl noch Unterricht gehabt haben. Die Lehrerin auf dem Bild ist Maria Angerer.
Mit der Zeit ist das zweiklassig geführte Schulhaus zu klein geworden, es wurde im Jahr 1964 auf drei Klassen erweitert. Ebenfalls wurden zwei Lehrerwohnungen dazugebaut. Schneeräumung war nur selten, manchmal wurde mit einem kleinen Steyr-Traktor ohne Allrad ein Holzpflug gezogen, ansonsten wurde mit Schaufeln der Weg von den Fraktionsmitgliedern freigeschaufelt. Der Schulweg war nicht einfach, denn die Volksschüler aus den entlegenen Weilern hatten für einen Weg eine Dreiviertelstunde zu gehen. Damals gab es noch Vor- und Nachmittagsunterricht, von 11 bis 13 Uhr war Mittagspause. Dazu lauerten noch Naturgefahren wie Eisabbruch in der Kitzgartenschlucht, Glatteis und Lawinengefahr. Bei hohem Schnee ist ab und zu ein Erwachsener vorausgewatet, dann hatten es die kleinen Kinder schon etwas leichter. War der Weg nach 2 bis 3 Tagen etwas angetreten, konnten die Schulkinder mit der Rodel zu Kirche und Schule fahren. Um 7 Uhr früh den täglichen Gottesdienst zu besuchen, war Pflicht. Dank der hervorragenden Lehrpersonen ist aus den meisten Kindern der Schule etwas geworden, viele haben einen Lehrabschluss gemacht. Eine Hauptschule gab es nur in Imst, diese zu besuchen war damals schwer möglich, denn das Postauto ist täglich nur dreimal in das Pitztal gefahren. Die besten Schüler besuchten ein Gymnasium mit Internat, das stellte einige Familien vor finanzielle Herausforderungen. 2017 wurde in St. Leonhard ein Schul- und Kindergartenzentrum errichtet, die Volksschule wurde von der Gemeinde abgerissen, der Baugrund verkauft.
Mit der Zeit ist das zweiklassig geführte Schulhaus zu klein geworden, es wurde im Jahr 1964 auf drei Klassen erweitert. Ebenfalls wurden zwei Lehrerwohnungen dazugebaut. Schneeräumung war nur selten, manchmal wurde mit einem kleinen Steyr-Traktor ohne Allrad ein Holzpflug gezogen, ansonsten wurde mit Schaufeln der Weg von den Fraktionsmitgliedern freigeschaufelt. Der Schulweg war nicht einfach, denn die Volksschüler aus den entlegenen Weilern hatten für einen Weg eine Dreiviertelstunde zu gehen. Damals gab es noch Vor- und Nachmittagsunterricht, von 11 bis 13 Uhr war Mittagspause. Dazu lauerten noch Naturgefahren wie Eisabbruch in der Kitzgartenschlucht, Glatteis und Lawinengefahr. Bei hohem Schnee ist ab und zu ein Erwachsener vorausgewatet, dann hatten es die kleinen Kinder schon etwas leichter. War der Weg nach 2 bis 3 Tagen etwas angetreten, konnten die Schulkinder mit der Rodel zu Kirche und Schule fahren. Um 7 Uhr früh den täglichen Gottesdienst zu besuchen, war Pflicht. Dank der hervorragenden Lehrpersonen ist aus den meisten Kindern der Schule etwas geworden, viele haben einen Lehrabschluss gemacht. Eine Hauptschule gab es nur in Imst, diese zu besuchen war damals schwer möglich, denn das Postauto ist täglich nur dreimal in das Pitztal gefahren. Die besten Schüler besuchten ein Gymnasium mit Internat, das stellte einige Familien vor finanzielle Herausforderungen. 2017 wurde in St. Leonhard ein Schul- und Kindergartenzentrum errichtet, die Volksschule wurde von der Gemeinde abgerissen, der Baugrund verkauft.