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Imst | Sport | 3. November 2020 | Albert Unterpirker

Ausgekuft: Liga muss in den Lockdown!

Ausgekuft: Liga muss in den Lockdown!
Ausgekuft – die Liga wurde „ge-lock-downed“. RS-Foto: Unterpirker
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Silz und Ehrwald/Imst können Schlittschuhe wieder an den Nagel hängen

Der Anfang ist quasi das Ende. Kurz vor Beginn des ersten Spieltags in der Tiroler Eishockey-Landesliga erfuhren Verein, Trainer und Spieler davon, dass der Corona-bedingte Lockdown auch das Geschehen am Eis betrifft. Soll heißen: Gleich nach der ersten Runde ist bereits wieder Schluss mit dem Kufen-Geflitze. Ergebnisse? Silz besiegte Wattens II auswärts glatt mit 17:2, Ehrwald/Imst unterlag in Götzens mit 4:5 in der Overtime.
Von Albert Unterpirker

„Über dieses Spiel brauchen wir eigentlich nicht lange zu reden“, sagt Tobias Stocker, Headcoach bei Silz, „Wattens ist da quasi mit einer U17-Mannschaft aufs Eis gefahren.“ Wie hat man denn die Nachricht vom Eishockey-Lockdown aufgenommen? „Eher ganz locker, eher mit Humor, nach dem Motto: Aha, heute spielen wir also schon die Meisterschaft aus.“ Die Auftaktpartie gegen die Unterländer war also kein Gradmesser, aber: „Ich denke, dass in der Liga schon andere Kaliber auf uns zukommen wie Zirl und Wattens“, so Stocker, der anfügt: „Der Eishockey-Lockdown ist schon relativ ärgerlich, wir bereiten uns seit zwei Monaten auf die Saison vor, eigentlich ist’s ein Wahnsinn. Es ist schwer zu verstehen, wieso Eishockey nicht stattfinden kann. Das Infektionsrisiko am Eis ist quasi nicht gegeben – und wir hätten auch vor leeren Rängen gespielt.“ Nun hoffe man, dass zumindest im Dezember wieder weitergespielt werden kann. „Der Verband muss sich da was Schlaues überlegen, zum Beispiel mit englischen Wochen, oder den Spielplan straffen – das würde alles gehen.“ Schlecht sei nur die wochenlange Pause, „das unterbricht den ganzen Rhythmus“, weiß der Trainer der Silzer Bullen. Jetzt gibt es am Montag noch die letzte Einheit am Eis in Telfs samt Abschlusstraining, dann muss sich jeder Spieler selbst fit halten. Apropos Verein: „Es gibt nun eine komplette Pause, auch für den Nachwuchs“, erklärt Peter Bußjäger, Obmann der Silzbulls, „wir harren der Dinge, die da kommen.“

DÄMPFER. Nicht so gut lief es Ehrwald/Imst beim Auswärtsspiel in Götzens. Aber was heißt „nicht so gut“? Eigentlich waren die Zugspitz-Scorpions die bessere Mannschaft, hatten mehr Spielanteile, mehr Schüsse aufs gegnerische Tor – nur mit der Chancenauswertung haperte es. Dabei hätte es für die Gäste gar noch für einen Sieg in der regulären Spielzeit gereicht. Mit 0:2 und 2:3 lag man bereits zurück, als der SPG im letzten Abschnitt erstmals beim 4:3 der Führungstreffer gelang. In die Overtime musste man in Unterzahl – und dort unterlag man unglücklich. „Wir haben durch Eigenfehler das Spiel verloren“, resümiert Assistant-Kapitän Andy Weratschnig und fügt an: „Wir waren spieldominierend, hätten das Match gewinnen müssen!“ Zum Lockdown sagt er: „Wir wissen nicht, wie es weitergeht, was der Verband machen wird, können nur abwarten. Der Lockdown ist ein Dämpfer für uns.“
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