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Imst | Sport | 23. November 2021 | Albert Unterpirker

Bullen jubeln bei Heimpremiere

Bullen jubeln bei Heimpremiere
Benjamin Kyllönen (l.) erzielt gegen Weerberg einen Treffer, Ergün Pece (r.) schnürt wie Rene Krumpl einen Doppelpack. RS-Fotos: Unterpirker
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Silz paniert Weerberg – Ehrwald/Imst vergeigt in Kundl einen Sieg

Grad erst so richtig begonnen, ist Eishockey vorerst auch schon wieder Geschichte. Die Tiroler Landesliga blickt grad mal auf vier Runden zurück, muss aber jetzt aufgrund des Lockdowns für die Dauer von drei Wochen quasi zusperren. Silz konnte noch seine Heimpremiere durchführen und schlug Weerberg mit 6:4 (3:3, 2:1, 1:0). Ehrwald/Imst musste sich indessen mit 4:6 (1:3, 1:1, 2:2) bei Kundl II beugen.
Von Albert Unterpirker

Da hatte man sich im Tiroler Eishockey wahrlich was anderes vorgestellt. Wie schon öfter während der Corona-Pandemie steht die Ausübung des saisonalen Hockeysports erneut auf der Kippe – und das nicht nur in der Tiroler Landesliga, sondern auch bei den Kindern. Vor allem der Nachwuchs leidet unter dieser Situation besonders. Aber auch die Kampfmannschaften müssen erneut mit einer für sie sehr unangenehmen Situation umgehen. Jedenfalls konnte die vierte Runde in der Landesliga noch abgehalten werden und da durfte Silz bei der Heimpremiere über einen 6:4-Sieg gegen Weerberg jubeln. „Mehr als zufrieden“ zeigte sich nach der Partie Silz-Coach Tobias Stocker. „Das war ein Spiel auf gutem Landesliga-Niveau, spannend von der ersten bis zur letzten Minute“, schildert der Trainer das Geschehen in der Silzer Eisarena. Die Hausherren sahen sich dabei im ersten Drittel drei Mal mit einem Rückstand konfrontiert, machten diesen aber immer wieder wett. Im Mittelabschnitt zeigten sich die Bullen dem Gegner überlegen (drei Lattenschüsse) und im Schlussdurchgang war es ein stetes Hin und Her. „Es war alles drin, was ein Eishockeyspiel so bietet“, resümiert Stocker. Vor allem die letzten vier Spielminuten hatten es in sich und waren von Dramatik geprägt. Silz-Hexer Marco Repitsch entschärfte in dieser Phase auch gleich einen Penalty von Weerberg. Beeindruckt von der Vorstellung seiner Truppe war dann auch der Coach. „Jeder hat alles gegeben“, so Stocker, „wir haben uns von Drittel zu Drittel gesteigert. Insgesamt waren wir eine Spur besser als der Gegner, der Sieg geht in Ordnung!“ Und wie geht es jetzt weiter, wie ist die Stimmung im Team (Stichwort Lockdown)? „Das fühlt sich richtig traurig und schade an. Wenn es bei den drei Wochen bleibt, hoffen wir, dass es dann weitergeht. Die wenigen Spiele, die nun ausfallen, könnte man sicher nachholen.“ Training ist ja nun nicht, wie hält man sich jetzt fit? „Die Spieler sind auf sich allein gestellt. Wir hoffen jedenfalls sehr, dass diese Saison nicht wieder abgesagt wird!“

KNACKPUNKT. Während Silz 6:4 gewinnt, muss sich Ehrwald/Imst mit diesem Ergebnis bei Kundl II geschlagen geben. Dabei hätte man auch einen Sieg einfahren können. Wäre, hätte, Fahrradkette! SPG-Trainer Alexander Guem hadert mit einem Durchhänger im ersten Drittel. „Da haben wir ein paar Minuten verschlafen, dieser Knackpunkt hat uns letztendlich den Sieg gekostet“, blickt der Übungsleiter zurück. Zudem ärgerte Guem auch manche Undiszipliniertheit in den eigenen Reihen. „Da gab es dann Unterzahl-Situationen für uns, die vermeidbar gewesen wären!“ Vom Spielerischen her hätte man sich nicht verstecken müssen, im Gegenteil: „Unsere Linien waren im Kollektiv stärker als Kundl, aber wegen blöden Strafen sind wir zurückgefallen – das tut sehr weh, wenn man so verliert!“ Noch ein Wort zum Lockdown: „Wir dürfen jetzt nicht mal trainieren, haben drei Wochen Stillstand“, so Guem, „aber wir hoffen, dass wir mit (einer Regelung) weiterspielen können – vielleicht ohne Zuschauer unter Ausschluss der Öffentlichkeit.“ PS: Ein weiteres Szenario könnte sein, dass man nach dem Lockdown nur mehr die Rückrunde spielt, nicht mehr jedes Spiel nachholt, und die Entscheidung in einem oberen und unteren Playoff ausspielt.
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