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Cup-Krimi in der Velly-Arena

Bitteres Aus für den SC Imst im Elfmeterschießen gegen Hertha Wels

In einer spannenden und dramatischen Partie musste sich der SC Sparkasse Imst 1933 dem FC Hertha Wels nach 120 Spielminuten mit einem Endstand von 3:3 und anschließend im Elfmeterschießen geschlagen geben. Trotz des Ausscheidens zeigte das Team eine starke Leistung, insbesondere im Hinblick auf die personellen Ausfälle und die Spielentwicklung.
29. Juli 2025 | von Christoph Hablitzel
Cup-Krimi in der Velly-Arena<br />
SC Imst Coach Jens Scheuer war sichtlich zufrieden mit der starken Vorstellung seiner Mannschaft im ÖFB-Cup. Foto: Grüneis
SC SPARKASSE IMST 1933 –  FC HERTHA WELS 3:3 N.V. 1:3 I.E. (2:2; 1:1) Tore SC Imst: Eller (19.), Lamp (83.), Prantl (114.). Rot: Danso Djana Casado (SC Imst). Bereits von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches und intensives Spiel, bei dem beide Teams ihr hohes spielerisches Niveau unter Beweis stellten. Das Regenwetter trübte aber die kämpferische Leistung der Akteure keineswegs, und die Fans sorgten trotz des miesen Wetters für eine tolle  Atmosphäre, die die Spieler bis in die Verlängerung immer wieder spürbar beflügelte.

TORE, WENDUNGEN UND KARTEN. Hertha Wels erwischte den besseren Start und ging früh durch Roman Steinmann (10.) in Führung. Die Imster zeigten jedoch viel Moral und egalisierten den Rückstand durch Christoph Eller (20.). Das Spiel blieb ausgeglichen und spannend, beide Mannschaften agierten auf einem sehr hohen Niveau und kreierten immer wieder Chancen. Den Zuschauern wurde eine tolle Fußballkost geboten. In der zweiten Halbzeit setzte sich die hohe Qualität des Spiels fort, Hertha ging dann durch Jonas Schwaighofer (59.) erneut in Führung. Die Imster Bank reagierte darauf mit einer Serie von Wechseln und intensivierte den Druck, was sich schließlich in der 83. Minute mit einem Kopfballtor von Kapitän Lukas Lamp zum erneuten Ausgleich (2:2) auszahlte. Die Verlängerung hielt weitere Dramatik bereit. Hertha Wels ging durch Markus Forjan (96.) in Führung, doch Imst gab nicht auf und traf in der 114. Minute durch einen herrlichen Freistoß von René Prantl zum dritten Mal zum Ausgleich. Zwischenzeitlich musste Imst nach einer Roten Karte gegen Danso Djana Casado (75.) mit zehn Mann weiterspielen, was die ohnehin schon spannende Partie noch härter machte. So stand es nach 120 Minuten 3:3, ein Elfmeterschießen musste entscheiden. Dort zeigte der Torwart von Hertha Wels, Christian Steinlechner,  seine Klasse und parierte drei Elfer der Tiroler, die nur einen Strafstoß verwandeln konnten. So setzte sich die Hertha aus Wels letztlich mit 3:1 durch und zieht in die nächste ÖFB- Cup-Runde ein.

LOBENDER COACH. SC Imst-Coach Jens Scheuer lobte die Einstellung seiner Mannschaft: „Ein wahrer Cup-Thriller! Ich bin beeindruckt von der Moral unserer Jungs – trotz zahlreicher Ausfälle haben wir dem Zweitligisten alles abverlangt. Schade, dass es am Ende nicht für den Sieg gereicht hat.“ Alles in allem konnte in Imst ein tolles Fazit gezogen werden und man verabschiedete sich würdig aus dem Wettbewerb. Die Imster Fans können sich nach dieser tollen Leistung schon auf die Westliga-Saison freuen. Da stehen dann prestigeträchtige Duelle wie etwa gegen den FC Wacker Innsbruck oder die starken Vorarlberger und Salzburger Mannschaften an.

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