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Imst | Sport | 7. Juni 2022 | Albert Unterpirker

Der Himmel hängt voller Ping-Pong-Bälle

Der Himmel hängt voller Ping-Pong-Bälle
Zehn Kinder waren beim letzten Kinder-Training Anfang Juni dabei. Im September geht’s wieder los – natürlich wieder unter fachkundiger Anleitung vom Silzer Tischtennis-Obmann Ewald Knausz (M.) und weiteren Größen wie Norbert Walser (r.). RS-Foto: Unterpirker
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Imst  Albert Unterpirker
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Titel und Nachwuchs: Silzer Tischtennis rückt in neue Sphären vor

Im Tischtennis-Himmel befindet sich derzeit die Sektion Tischtennis des Sportverein Silz. Es kann schon mal vorkommen, dass sich da an einem Trainingsabend 15 Kinder an den Platten tummeln. Was vor wenigen Jahren als Kamikaze-Unternehmen begann, fruchtete in einem ungeahnten Aufschwung. Freilich auch dank der unermüdlichen Arbeit des Teams rund um Obmann Ewald Knausz.
Von Albert Unterpirker

Beim RUNDSCHAU-Termin in der Sporthalle der NMS Silz um 17.30 Uhr herrscht noch Flaute. Nur Ewald Knausz ist schon vor Ort, stellt Tische und Banden auf, installiert die Netze – und nimmt sich Zeit für ein Gespräch. Angesprochen darauf, wie es denn so läuft mit dem Nachwuchs, kommt der Obmann ins Schwärmen. „Es ist der höchste Stand an Kindern, seit ich hier als Jugendlicher gespielt habe“, sagt Knausz. Wahrlich! Durchschnittlich sind es acht Kinder, die sich an den Ping-Pong-Platten tummeln. Es gibt aber auch Tage, da rauscht es in der Halle mächtig, wenn gar 15 Nachwuchsathleten (etwa zwischen acht und zwölf Jahre) ihr Stelldichein geben. Dazu zählen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene. Just an diesem Abend kann der Reporter live miterleben, wie ein Youngster zum ersten Mal reinschmeckt. „Er möchte mal probieren“, sagt die Mutter, und bald geht’s an einem Vierer-Tisch auch schon rund. Strahlende Kinderaugen und jede Menge Spaß und Freude (aber auch Ernst) herrscht beim Training, das von Knausz und seinen Helfern Klaus Pöll und Norbert Walser vorbildhaft geleitet wird. Der Nachwuchs rekrutiert sich dabei – dank Mundpropaganda unter der Bevölkerung – hauptsächlich aus Silz. „Sehr stolz“, mache ihn das enorme Interesse, sagt der Obmann, und fügt an: „Es ist wichtig, dass die Sektion fortbesteht!“
Der Himmel hängt voller Ping-Pong-Bälle
Zum ersten Mal dabei – und schon strahlten die Augen (l.). Tennis-Erfahrung, wie sie manche mitbringen, hilft natürlich immer. Im Tischtennis ist die Rückhand allerdings stets einhändig (r.). RS-Foto: Unterpirker
STARK. Aber nicht nur in Sachen Nachwuchs hält das Silzer Tischtennis Jahr für Jahr zusammen mit anderen Vereinen die Fahnen westlich von Innsbruck hoch. Überhaupt ist die 2570 Einwohner zählende Gemeinde eigentlich das (!) Flaggschiff im Oberland. Warum? Schnell erzählt! Silz spielt im Tiroler Verband in der höchsten Leistungsklasse, der Landesliga A, und glänzt dort regelmäßig mit beeindruckender Performance. Auch heuer war der Klassenerhalt quasi nur eine Formsache. Neben Knausz, der zu den stärksten Tiroler Spielern überhaupt zählt, werken noch Daniel Thurner und Alex Petter. Letzterer wird sich heuer mit Imst in die Gebietsliga zurückziehen, deshalb ist man für die nächste Meisterschaft auf der Suche nach einem neuen Mann. „Der Spielermarkt hier ist dünn“, weiß das Vereinsoberhaupt, hofft aber, dass sich doch noch einer finden lässt. Stark präsentierte sich auch das zweite Silzer Team mit Norbert Walser, Hermann Heinz, Lukas Pöll, Siegfried Schleich und Hans Ufert in der Wildwest Liga Tirol (WWL). Das großartig aufspielende Ensemble holte nach zehn Jahren erstmals den Meistertitel nach Hause. Und verwies damit das punkte- und satzgleiche Arzl auf den zweiten Platz. Entscheidend war hier der 7:3-Heimsieg gegen den Kontrahenten – bei einer 4:6-Auswärtsniederlage!
Der Himmel hängt voller Ping-Pong-Bälle
„Der höchste Stand an Kindern“, freut sich der Silzer Tischtennis-Obmann Ewald Knausz (l.) nach dem Kinder-Training, bei dem auch Norbert Walser (r.) sein Können teilte. RS-Foto: Unterpirker
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