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Imst | Sport | 22. September 2020 | Mel Burger

Gelungener erster Homerun

Gelungener erster Homerun
Die Schönheit des Starkenberger Panoramawegs begleitete die Läufer über die anspruchsvolle Strecke von insgesamt 54 Kilometern. Foto: Andi Frank
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Voller Erfolg für neuen Trailrun im Bezirk Imst

In den letzten Jahren befand sich die komplette Laufszene deutlich im Aufschwung. Gerade in Tirol – durch die herrlich unberührten Naturwege und den zu bewältigenden Höhenmetern – etablierte sich der anspruchsvolle Trailrun. Mit der Premiere des Starkenberger Homeruns kommt nicht nur eine neue Strecke, sondern auch eine neue Laufvariante dazu.
Von Mel Burger

Schon im Vorfeld war den Beteiligten und den Veranstaltern bewusst, dass der Starkenberger Homerun, der vergangenes Wochenende seine Premiere erlebte, nicht nur durch sein neues Run-Konzept bestechen wird, sondern auch durch die besondere Streckenführung nicht mehr aus dem Trailrun-Kalender wegzudenken sein wird. Die Idee zum Run geisterte Hannes Staggl, Obmann des Imst Tourismus, schon etwas länger im Kopf herum, da er die landschaftliche Schönheit des Starkenberger Panoramawegs persönlich zu schätzen weiß und der stetig wachsenden Run-Szene ein neues Highlight verschaffen wollte. Als er dann vor ungefähr einem Jahr noch zusätzlich die Idee hatte, den Starkenberger Panoramaweg zu teilen und die Teams an unterschiedlichen Punkten mit einem gemeinsamen Ziel starten zu lassen, war ein neues Run-Konzept geboren, das den Starkenberger Homerun von anderen Trails unterscheiden wird. Unter dem Motto „2 Athleten, 1 Team und 2 Strecken, 1 Ziel“ startete die Premiere des neuen Runs am Samstag leider aufgrund behördlich-bedingten Corona-Auflagen mit einem stark limitierten Starterfeld. 

PREMIERE. Trotz aller Einschränkungen wurde das neue Trailrun-Format bestens angenommen und auch ohne Zuschauermassen im Zielgelände zu einem besonderen Höhepunkt für alle Läufer. Tatsächlich starteten die Zweierteams von zwei verschiedenen Startpunkten aus, liefen auf unterschiedlichen Strecken des Panoramawegs aufeinander zu und trafen sich an einem gemeinsamen Ziel. Bei beiden Varianten, die von den Teams leistungsabhängig gelaufen wurden, zählte man die Ergebnisse der Teampartner zusammen und ermittelte so die Gesamtzeit sowie Platzierung der Sportler. Für die Läuferteams galt es, bei der Long-Variante je eine Strecke von 29,4 Kilometern und 25,7 Kilometern zu laufen sowie für die Short-Strecke 10,6 Kilometer und 10,7 Kilometer zu bewältigen. Gelaufen wurde in neun verschiedenen Gruppen, die in unterschiedlichen Altersgruppen sowie in Männer-, Frauen- oder gemischten Teams unterteilt waren. Während für die längere Variante in Landeck und beim Fernsteinsee gestartet wurde, befanden sich die Ausgangspunkte für die kürzere Strecke in Mils und in Obtarrenz. 
Gelungener erster Homerun
Platz fünf der „Mixed Team Wertung“ ging an die Oberländer RUNDSCHAU mit Geschäftsführerin Sabine Egger und Geschäftsführer-Stellvertreter Niki Meze, deren großes Lob an das Organisationsteam und den Imst Tourismus für die ausgezeichnete Abwicklung geht. RS-Foto: Egger
ABLAUF. Ob im Zielraum oder auf der Strecke, sowohl Veranstalter als auch alle Läufer hielten sich peinlichst genau an die Corona-Schutzmaßnahmen. Im Gepäck eines jeden Sportlers waren dieses Jahr verpflichtend neben der Regenbekleidung und der üblichen Notfallausrüstung ein Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmittel und ein eigener Becher zur Flüssigkeitsaufnahme. Auch immer dabei und ein absolutes Muss in der Laufszene sind Beschriftungen der mitgeführten Lebensmittelverpackungen mit der jeweiligen Startnummer, um einen sauberen Run zu gewährleisten. Um die Premiere des Homeruns zu unterstützen, hat sich der Bergsportausrüster „Dynafit“ dazu entschlossen, das Wochenende noch spannender zu gestalten und setzte zwei weitere Strecken für den Freitag und den Sonntag unter dem Titel „Dynafit Trail Run 3“ hinzu. Sportler, die an allen drei Tagen starteten, liefen am Freitag noch zusätzlich zum Haupt-run am Samstag von Jerzens auf den Hochzeiger und am Sonntag eine 33 Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel in Imst. 

WERTUNG. Auf der Short-Variante am Samstag bewiesen die Läufer Raphael Steiner und Philipp Lippowitz aus Österreich ihren Kampfgeist und platzierten sich auf die erste Position mit einer Zeit von 1:37,29 Stunde vor den Geschwistern Markus und Stefan Bergler aus Deutschland. Die Long-Variante gewannen Siegfried Kainz und Christoph Moser aus Salzburg mit einer Zeit von 1:59,09 Stunde mit nur neun Minuten Vorsprung vor den Zweitplatzierten. Obwohl der Starkenberger Homerun der Mittelpunkt der Veranstaltung war, wurde auch eine Gesamtwertung für alle drei Strecken vorgenommen, deren Bestzeit über insgesamt 9:08,47 Stunden vom Team Oriol Cardona Coll und Hannes Namberger aus Deutschland gelaufen wurde. Mit einem großen Dankeschön an alle, die diese gelungene Veranstaltung unterstützten, aber auch an die zahlreichen Sportler, versprachen Hannes Staggl und Thomas Köhle vom Imst Tourismus, den Run am 18. September 2021 erneut durchführen zu wollen.
Gelungener erster Homerun
Reinhard Wohlfarter vom Verein „Trailmotion Tirol“ lief eine Teilstrecke für sein Team, während sein Teampartner Matthias Klotz vom „Ötztal Trailrunning“ vom anderen Start loslief. Foto: Andi Frank
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Im Start- sowie Zielbereich wurde auf alle Schutzvorkehrungen geachtet und sogar mit Maske gestartet, die während der Strecke abgenommen werden durfte. Foto: Andi Frank
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