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Imst | Sport | 22. Oktober 2019 | Albert Unterpirker

„Habe ordentlichen Sprung gemacht“

Wird wohl auch im nächsten Jahr in Hoch-Imst wieder auf Punktejagd in der Tiroler Liga gehen: Daniel Pfefferkorn. RS-Foto: Unterpirker
Daniel Pfefferkorn: „Mein Level ist so hoch wie noch nie!“ RS-Foto: Unterpirker
Übrigens: Kürzlich starteten in Hoch-Imst die Arbeiten für die neue Flutlichtanlage. RS-Foto: Unterpirker
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Daniel Pfefferkorn blickt auf eine starke Tennis-Saison zurück



Eine außergewöhnliche Saison spielte heuer Daniel Pfefferkorn vom TC Sparkasse Imst. Pfefferkorn präsentierte in der Tiroler Liga starke Leistungen und holte bei zwei ITN-Turnieren den Sieg. Zum Drüberstreuen wurde er wieder Stadtmeister.



Von Albert Unterpirker



Das war zum Zunge-Schnalzen, denn die Performance von Daniel Pfefferkorn in der diesjährigen Tennis-Saison ließ quasi fast nichts zum Wünschen übrig. Nach der diesjährigen Meisterschaft in der Tiroler Liga habe ihm das Spielen noch ziemlich getaugt, deshalb habe er noch an ITN-Turnieren im Oberland teilgenommen. Bei zweien davon lief es für den Imster dabei außergewöhnlich gut ab, konnte er sich doch in Pfaffenhofen und Zirl jeweils den Turniersieg sichern. Vor Pfaffenhofen hatte Pfefferkorn ein ITN-Ranking von 4,3 und wurde dort als Nummer eins in seiner Klasse gesetzt – Turniersieg. Das brachte dem 22-Jährigen ein Ranking von 4,1 ein. Beim darauffolgenden Turnier in Zirl stieg der Imster in eine höhere ITN-Klasse ein, traf dort auf sehr starke beziehungsweise stärkere Gegner – und triumphierte erneut. „Da habe ich eigentlich gegen meine niedrige Erwartung gespielt“, blickt Daniel zurück. Lohn für die Mühen: Ein ITN-Ranking von 3,6 – das entspricht seiner bisher besten Spielstärke (ITN = International Tennis Number, Anm.). Seit rund drei Jahren nahm Pfefferkorn wieder an solchen Turnieren teil. „Ich habe heuer einen ordentlichen Sprung gemacht“, sagt der Tennis-Recke, der auch für die SPG Imst/Pitztal in der Tiroler Liga serviert. „Durch die neue Spielgemeinschaft mit Pitztal sind viele gute Spieler hier – und das motiviert gleich anders zum Trainieren. Ich schätze, das Level ist bei mir so hoch wie noch nie.“



Stadtmeister


Auch im nächsten Jahr wird die Spielgemeinschaft wieder in der höchsten Tiroler Verbandsliga mit von der Partie sein, das allerdings ein wenig glücklich. Imst/Pitztal wäre eigentlich abgestiegen, doch weil Meister Schwaz (mit dem Pitztaler Niklas Waldner) in die 2. Bundesliga aufstieg, bleibt Imst/Pitztal weiterhin in der Tirol Liga. Trotz alledem zeigten die Akteure der Spielgemeinschaft in der Tirol Liga eine gute Leistung, mussten sich aber mit Gegnern messen, die Top-Leute (mit Legionären) in ihren Reihen hatten. Mit seiner Performance im Team sei er zufrieden, konnte er doch von sieben Spielen drei gewinnen. Ein beeindruckender Wert im Anbetracht der oben beschriebenen Verhältnisse. „Die Niederlagen resultierten durchwegs gegen stärkere Spieler“, blickt der Oberländer zurück.“ Wie läuft es bei seiner technischen Entwicklung? „Ich bevorzuge das Grundlinienspiel. Aber ich würde am liebsten aggressiver spielen“, schmunzelt er. Diesbezüglich fehle es ihm aber noch an der Sicherheit. Nachsatz: „Außerdem steht und fällt alles mit der körperlichen Fitness“, so Pfefferkorn, zu dessen Stärken die Vorhand zählt. Diese Stärke mussten bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft des TC Imst auch seine Gegner anerkennen, denn Daniel kürte sich heuer wieder zum Imster Stadtmeister. Ein Titel, den er im Vorjahr im Finale noch an seinen jüngeren Bruder Fabian (20) verlor. „Auch heuer hab ich gegen ihn (im Verlauf der Meisterschaft) den ersten Satz abgeben müssen – gegen ihn ist das immer ein bisschen auch eine Nervensache“, grinst der 22-Jährige, der in Innsbruck Jus studiert. Seine nächsten Ziele? „Nächstes Jahr wieder Meisterschaft mit der SPG in der Tirol Liga spielen!“


Daniel Pfefferkorn: „Mein Level ist so hoch wie noch nie!“ RS-Foto: Unterpirker
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