Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Imst | Sport | 17. März 2020 | Friederike Bundschuh

„I will Skifoan“

Trotz Schlechtwetter waren die Ski-Kids begeistert – so viel Neuschnee ist bestens geeignet für Schneeballschlacht und Rutschpartie, bevor die Skipädagogen wieder auf die Piste riefen. RS-Foto: Bundschuh
Strahlende Gesichter auch hinter den Kulissen: Ulrike und Hubert Klotz bewältigen den enormen Organisationsaufwand der WaS-Skitage mittels unterschiedlich gefärbter Kisten und Taschen, ergänzt von diversen Listen, gestählten Nerven und viel guter Laune! RS-Foto: Bundschuh
Vom „Generalstab“ Ulrike und Hubert Klotz mit Liftkarten, Sicherheitswesten, Namenskärtchen,
Essensbons und Skimaterial ausgerüstet, geht es bestens gelaunt
zur „Flaggeneinteilung“ nach Markierung auf den Sicherheitswesten: Grün – Anfänger,
Blau – leicht Fortgeschrittene, Rot – besser Fortgeschrittene und Schwarz
für rennambitionierte Skifahrer. Im Bild: Die erste und dritte Klasse der Volksschule
Obsteig mit Begleitlehrerinnen. RS-Fotos: Bundschuh
Die Schüler werden von Andre Arnold (im Bild Mitte) je nach Können einzelnen Skilehrern zugeteilt. Im Bild die „blaue“ Gruppe der leicht Fortgeschrittenen, die begeistert ihr Können perfektionierte, wie sich die RUNDSCHAU vor Ort überzeugen konnte! RS-Foto: Bundschuh
Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung“ freuten sich die Organisatoren über die zahlreiche Teilnahme am WaS-Skitag am Giggijoch in Sölden. Im Bild: „Generalstab“ Hubert und Ulrike Klotz mit WaS-Initiator Andre Arnold (v.l.) RS-Foto: Bundschuh
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„Wintersport an Schulen“ (WaS) – eine Erfolgsgeschichte





Vergangene Woche war es wieder so weit: Die WaS-Skitage in Sölden standen für einige hundert Schüler am Programm. Die bisherigen Veranstaltungen in Kühtai, Oetz und Obergurgl waren ein voller Erfolg. Auch dieses Mal strahlten die Kinder und Lehrerinnen trotz Schlechtwetter um die Wette und freuten sich auf einen Tag im Schnee. Von Friederike Bundschuh



Parkplatz Giggijochbahn, 8.30 Uhr – es schwirrt wie in einem Bienenstock: Rund 150 Kinder unterschiedlichen Alters, Skilehrer, Begleitlehrer, ankommende Busse mit weiteren 40 Kindern – und mittendrin WaS-Initiator Andre Arnold als Ruhepol. Er hat Listen in der Hand und teilt konzentriert einen nach dem anderen je nach Können den ein- zelnen Skipädagogen zu. „Flaggeneinteilung“ ist angesagt nach Markierung auf den Sicherheitswesten: Grün – Anfänger, Blau – leicht Fortgeschrittene, Rot – besser Fortgeschrittene und Schwarz für rennambitionierte Skifahrer. Vorher sind als „Generalstab“ Ulrike und Hubert Klotz im Einsatz, gilt es doch, Liftkarten, Sicherheitswesten, Namenskärtchen, Essensbons und Skimaterial „an das Kind zu bringen“. Keine leichte Aufgabe, aber in der Ruhe liegt die Kraft und mit Listen und verschiedenfarbigen Kisten und Taschen lässt sich der enorme Organisationsaufwand gut bewältigen. Der starke Schneefall stört nicht, alle freuen sich auf‘s Skifahren.
Kostenlose Aktion.

Im Jahr 2013 initiierte der vierfache Profi-Weltmeister Andre Arnold die Aktion „Wintersport an Schulen“ (WaS), die zwischenzeitlich neben dem Bezirk Imst auch im Bezirk Landeck umgesetzt wird. Ziel des Projekts ist, dass möglichst alle Volksschulkinder des Bezirks von der ersten bis zur vierten Klasse wenigstens einmal in jedem Winter auf Ski gestanden haben und Geschmack am weißen Sport bekommen können. Wer in der ersten Volksschulklasse ganz am Anfang seiner „Wintersportkarriere“ steht, bekommt die Ausrüstung zum Nulltarif geliehen, auch sonst kostet dieser Tag auf Skiern pro Schüler lediglich sechs Euro für das Mittagessen. Alles andere wird unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Ohne den enormen Einsatz der Organisatoren, aber auch das Engagement der Sponsorengemeinde könnte die zukunftsweisende und für die Teilnehmer kostenlose Aktion nicht durchgeführt werden. Bergbahnen, Busunternehmen (VVT) und Sportgeschäfte führen die Liste an, dazu kommen Skischulen mit reduzierten Skilehrerkosten. „Vor allem mit den Skischulen steht und fällt alles, aber auch ohne die restlichen Partner würden wir so nicht arbeiten können“, so Andre Arnold.




Alle sind begeistert.

Nicht nur die jungen Skifahrer sind voll dabei, auch die Begleitlehrer unterstützen die Aktion. Die Lehrerinnen der Volksschule Obsteig unisono: „Das ist ein tolles Projekt, wir sind mit der Schule seit Jahren dabei. Der Tag ist perfekt organisiert und für die Kinder eine super Gelegenheit, Ski zu fahren. Den Organisatoren vielen Dank für ihren großen Einsatz.“ Man darf sich jetzt schon auf WaS in der nächsten Skisaison freuen!
Strahlende Gesichter auch hinter den Kulissen: Ulrike und Hubert Klotz bewältigen den enormen Organisationsaufwand der WaS-Skitage mittels unterschiedlich gefärbter Kisten und Taschen, ergänzt von diversen Listen, gestählten Nerven und viel guter Laune! RS-Foto: Bundschuh
Vom „Generalstab“ Ulrike und Hubert Klotz mit Liftkarten, Sicherheitswesten, Namenskärtchen,

Essensbons und Skimaterial ausgerüstet, geht es bestens gelaunt

zur „Flaggeneinteilung“ nach Markierung auf den Sicherheitswesten: Grün – Anfänger,

Blau – leicht Fortgeschrittene, Rot – besser Fortgeschrittene und Schwarz

für rennambitionierte Skifahrer. Im Bild: Die erste und dritte Klasse der Volksschule

Obsteig mit Begleitlehrerinnen. RS-Fotos: Bundschuh
Die Schüler werden von Andre Arnold (im Bild Mitte) je nach Können einzelnen Skilehrern zugeteilt. Im Bild die „blaue“ Gruppe der leicht Fortgeschrittenen, die begeistert ihr Können perfektionierte, wie sich die RUNDSCHAU vor Ort überzeugen konnte! RS-Foto: Bundschuh
Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung“ freuten sich die Organisatoren über die zahlreiche Teilnahme am WaS-Skitag am Giggijoch in Sölden. Im Bild: „Generalstab“ Hubert und Ulrike Klotz mit WaS-Initiator Andre Arnold (v.l.) RS-Foto: Bundschuh












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