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Imst | Sport | 29. März 2022 | Albert Unterpirker

Imst lässt Kufstein keine Chance

Imst lässt Kufstein keine Chance
Rene Hellermann (rot, Imst) springt, Ex-ÖFB-Spieler Ronald Gercaliu nicht. RS-Foto: Unterpirker
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Prantl und Co. schenken Festungsstädtern halbes Dutzend ein

Geschafft! Mit einem eindrucksvollen 6:1-Sieg gegen Kufstein sichert sich der SC Imst vor eigenem Anhang den Verbleib im mittleren Playoff der Regionalliga Tirol und kann damit allen Abstiegssorgen ade sagen. Jetzt muss die Truppe von Coach Herbert Ramsbacher vor der Punkteteilung noch nach Fügen. Mit den Zillertalern hat man aufgrund der 1:3-Heimniederlage aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen.
Von Albert Unterpirker

SC Sparkasse Imst – FC Kufstein, 6:1 (3:0). Tore für Imst: R. Prantl (10., 25., 71.). C. Eller (2., 59.), S. Lorenz (56.). Nächstes Spiel: SV Fügen – SC Sparkasse Imst, Samstag, 2. April, 17 Uhr. Durchatmen! Obwohl, davon will man beim SC Imst nicht wirklich etwas hören. „Wir haben keinen Druck verspürt und es hat intern nie eine Diskussion gegeben“, sagt Herbert Ramsbacher nach der Partie. Dennoch bleibt der Eindruck, so etwas wie Erleichterung aus seiner Stimme zu hören. Egal, das Match gegen Kufstein – eine sogenannte Sechs-Punkte-Partie – war von Beginn weg eine klare Angelegenheit für die Gurgltaler. „Im Derby (gegen Telfs) war der Sieg noch erkämpft, jetzt sind die Blockaden gelöst“, so Ramsbacher, der beim 6:1-Erfolg eine spielerisch starke Vorstellung seiner Mannschaft beobachten durfte. Mehr noch: Die Hausherren präsentierten sich gegen die – in der Abwehr mitunter inferioren – Gäste phasenweise dermaßen dominant, dass es Fans mitunter die Sprache verschlug. 

BESSER. „Heute ist es fast irgendwie fad“, meinte ein Fan nach dem 3:0. Angesprochen darauf lachte Ramsbacher: „Von fad waren wir ganz weit weg“, und egal wie der Spielstand sei: „Du schaltest 90 Minuten lang nie ab. Aber wir sind gut angelaufen, haben die Räume genutzt – und die Jungs spielten einen herzerfrischenden Fußball!“ Trotz zahlreicher Neuzugänge greife das Spielsystem mittlerweile immer stärker. „Die Mischung ist absolut besser als im Herbst, und wir haben hungrige Spieler, die alle 100-prozentig hinter den Vereinszielen stehen.“ Aus einer kompakten Mannschaft stachen unter anderem Kapitän Rene Prantl mit einem Hattrick und Christoph Eller mit einem Doppelpack hervor. Jetzt wartet in Fügen das letzte Spiel im Grunddurchgang. Im Zillertal kann sich die Ramsbacher-Elf für die 1:3-Schlappe aus dem Vorjahr revanchieren. Übrigens: In der dritten Hauptrunde des Kerschdorfer Tirol Cup spielt man auswärts am 18. April (Ostermontag) gegen Haiming.
Imst lässt Kufstein keine Chance
Auch gegen Kufstein stark: Christoph Eller (rot, Imst)RS-Foto: Unterpirker
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