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Imst | Sport | 26. März 2019 | Bogdan Dujic

Imster Rohrkrepierer in Zams

Imster Rohrkrepierer in Zams
Sladi Pejic (r.) und Co-Trainer Goran Stefanovic scheinen ungläubig zu wirken ob der Niederlage, war die zweite Halbzeit der Imster doch eigentlich vom Feinsten. RS-Foto: Unterpirker
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Pejic-Truppe unterliegt Underdog in der Rease mit 2:3


Ui, das ging gleich mal in die andere Richtung los! Die neu formierte Imster Truppe hatte nach 90 Minuten im Derby gegen Zams letztendlich das Nachsehen und kassiert gleich zum Frühjahrsauftakt eine ungute 2:3-Schlappe. Obwohl: Eine höhere spielerische Dominanz, wie sie Imst in den zweiten 45 Minuten zelebrierte, hätte auch Barcelona in einem La Liga-Match nicht auf das grüne Tableau gezaubert. Doch was nützt es! Am Ende steht ein Nuller! Jetzt müssen im Heimspiel gegen Zirl schon fast unbedingt Punkte her, um nervöse Unruhe im Keim zu ersticken.


Von Albert Unterpirker



SV Zams – SC Sparkasse Imst, 3:2 (3:1)

Tore: Noah Graber (16.), Julian Platter (34.), Fabian Birschner (44.) bzw. Lukas Lamp (37.), Mathias Mimm (58.). Nächstes Spiel: SC Sparkasse Imst – FC Zirl, Sonntag, 31. März, 15 Uhr. Das war ein Rohrkrepierer! So viel hatte man sich bei Imst für den Frühjahrsauftakt vorgenommen, der dann aber gleich richtig in die Hosen ging. In Zams mussten sich Gercaliu und Co. mit 2:3 geschlagen geben – nun hofft man bei den Gurgltalern auf einen Dreier im ersten Heimspiel gegen Zirl. Rückblende: In der Rease haderten die Gäste in der ersten Halbzeit mit Schnitzern. „Zams hat aus zwei kapitalen Eigenfehlern – wie im Kinderfußball – zwei Tore gemacht“, blickt Trainer Sladi Pejic zurück, zieht aber auch enorm positive Essenz aus dem Derby. „Die zweite Halbzeit war sehr gut, wenn nicht die beste Halbzeit überhaupt! Wir waren haushoch überlegen, Zams hatte einen einzigen Torschuss und der ging weit drüber. Nach dem Anschlusstreffer habe ich das Gefühl gehabt, wir überrollen sie – aber es ist einfach nichts reingegangen. Die Chancenauswertung war mangelhaft, das war fast schon stümperhaft, wir haben vier ,Tausender‘ vergeben. Aber nach Seitenwechsel waren wir minimum eine Klasse besser – Zams war da nicht anwesend! Letztendlich wäre ich mit einem Unentschieden unzufrieden gewesen.“ Eine enorm starke Leistung boten in dieser Phase Thomas Moser, Taiga Koketsu und Marvin Schöpf. Resümee? „Gegen uns sind alle noch mehr motiviert, darauf müssen wir uns einstellen – uns wird nichts geschenkt.“ Wie sieht der Coach die kommende Ausgangslage mit den Spielen gegen Zirl und Hall? Ist Druck zu verspüren? „Ich verspüre überhaupt keinen Druck! Aber: Wir stehen in der Pflicht, wollen die Partien natürlich gewinnen und das schaffen wir auch, wenn wir beide Halbzeiten so spielen, wie die zweite gegen Zams. Zirl und Hall sind aber die Favoriten.“

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