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Imst | Sport | 30. Juli 2019 | Bogdan Dujic

Missglückter Saisonauftakt für den SC Imst

Niederlage für Rene Prantl zum Regionalliga-Start. RS-Foto: Unterpirker
Sladi Pejic hadert nach der Hall-Partie. RS-Foto: Unterpirker
Niederlage für Matteo Peternell zum Regionalliga-Start. RS-Foto: Unterpirker
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Pejic-Truppe vermasselt Start in die neue Regionalliga Tirol – 0:4 gegen Hall


Die Premiere in der neuen Regionalliga Tirol ging für den SC Imst leider ziemlich in die Hose. Während die Reichenau gegen Schwaz einen für viele doch überraschend hohen 6:0-Kantersieg feiert und Zirl daheim Kufstein mit 3:1 biegt, muss sich die Truppe von Trainer Sladi Pejic auswärts bei Hall deutlich mit 0:4 geschlagen geben. Nun bitten die Imster am kommenden Samstag (18 Uhr) die starken Zirler zum Heimauftakt. Anschließend müssen die Gurgltaler unter der Woche nach Kufstein.


Von Albert Unterpirker



SV Hall – SC Sparkasse Imst, 4:0 (2:0)

Nächste Spiele: SC Sparkasse Imst – FC Zirl, Samstag, 3. August, 18 Uhr & FC Kufstein – SC Sparkasse Imst, Dienstag, 6. August, 19 Uhr. Gleich viermal musste Imst-Neo-Goalie Emanuel Ponholzer zum Regionalliga Tirol-Auftakt hinter sich greifen, vier Bummerl gegen Hall sind vier Bummerln zu viel – vor allem wenn man selbst kein Goal erzielt. Viel hat man sich auf Seiten der Oberländer gegen den ehemaligen Tirol Liga-Konkurrenten und Meister vorgenommen, doch es reichte diesmal bei weitem nicht. Nichts gewesen außer Spesen, könnte also die ernüchternde Einsicht lauten. „Wir haben unser Potenzial nicht ausgespielt“, zieht Sladi eine enttäuschende Bilanz hinsichtlich der Partie in Hall. Warum das? „Einerseits haben einige Spieler nicht ihre Bestform abgerufen, anderseits muss man ehrlich sein und eingestehen, dass Hall an diesem Tag eindeutig überlegen war“, muss der Imster Cheftrainer die Stärke der Hausherren ohne Wenn und Aber anerkennen. Die Unterländer präsentierten sich in den Zweikämpfen aggressiver, spielstärker und taktisch reifer, wobei die ersten drei Gegentreffer aus Ballverlusten im Mittelfeld resultierten. „Hall hat uns aus Halbkonter drei Tore geschossen“, so Pejic, „da waren wir nach den Ballverlusten im Mittelfeld unsortiert.“ Zudem zeigte sich der Gegner an diesem Tag im Umschaltspiel „bärenstark“. Trotzdem: „Wir hatten auch sehr gute Chancen, konnten diese aber nicht Nutzen!“ Wie sehr zerrt diese Niederlage nun an der Gemütsverfassung? „Das ist kein Beinbruch“, erklärt Sladi, „ich weiß, an welchen Stellen wir uns verbessern können – und müssen. Wir werden in den nächsten Runden anders auftreten, müssen uns jedenfalls besser verkaufen!“ Klar erscheint, dass Imst speziell in punkto Aggressivität und Taktik ein anderes Gesicht aufsetzen muss. „Ich habe den Spielern in der Trainingswoche vor dem ersten Spiel erklärt, dass in dieser Liga jeder Gegner eine Top-Mannschaft ist und wir jedes Wochenende an unsere Leistungsgrenze gehen müssen – Normalform reicht eben nicht!“ Fazit? „Ich sehe diese Niederlage als positiven Weckruf!“ Der Knock-Out-Gong soll jedenfalls schon im ersten Heimspiel am kommenden Samstag für Zirl erfolgen.




Sladi Pejic hadert nach der Hall-Partie. RS-Foto: Unterpirker


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