Oberländer Doppelsieg und Streckenrekord
Daniel Federspiel triumphiert vor Jonas Holzknecht beim Ötztaler Radmarathon–Janine Meyer mit Streckenrekord
2. September 2025 | von
Christoph Hablitzel
Rekorde & Emotionen beim Ötztaler - Daniel Federspiel und die Kölnerin Janine Meyer(l.)
227 Kilometer, 5.500 Höhenmeter und pure Dramatik: Der 44. Ötztaler Radmarathon bot Radsport vom Feinsten. Lokalmatador Jonas Holzknecht setzte früh Akzente, ehe am Timmelsjoch Daniel Federspiel das Zepter übernahm. Der 38-jährige Tiroler attackierte kraftvoll, distanzierte Jack Burke und rollte nach 6:48:55 Stunden als strahlender Sieger in Sölden ein. „Dieser Sieg ist schon so lange mein großes Ziel. Dass das jetzt Wirklichkeit wurde, ist schwer zu realisieren,” jubelte der MTB-Weltmeister. Den Sieg holte sich Federspiel wohl am Timmelsjoch, da musste Jack Burke den 38-jährigen Oberländer ziehen lassen. „Als ich Jack vor mir sah, bekam ich nochmal einen Extra-Schub,” so Federspiel in einer ersten Analyse. Als jüngster Zweiter der ÖRM-Geschichte ist dem 20-jährigen Längenfelder Jonas Holzknecht ein Eintrag in die Geschichtsbücher des ÖRM gewiss. Der Youngster fixierte damit sein Traumresultat: „Unbeschreiblich, ich kann diesen zweiten Platz nicht in Worte fassen“, so der Sportartikelverkäufer mit Freudentränen nach seinem Triumph, den er übrigens in einem Sprint gegen seine Konkurrenten Matthias Reutimann (CH), Andreas Isele (GER) und Stefano Cecchini (ITA) für sich entschied. Etwa 500 Meter vor dem Ziel – Höhe Hotel Hubertus – gab Holzknecht nochmal alles und setzte zum entscheidenden Sprint an.
RHEINLÄNDERIN „SCHOCKT” KONKURRENZ. Bei den Frauen war erneut Janine Meyer das Maß aller Dinge. Die 47-jährige Kölnerin setzte sich schon am Kühtai ab und fuhr ihrem dritten Triumph entgegen. In 7:22:32 Stunden unterbot sie ihren eigenen Rekord um vier Minuten: „Es ist unglaublich, ich war so lange alleine unterwegs. Aber ich würde keinen meiner drei Triumphe gegen etwas anderes eintauschen.“ Hinter ihr komplettierten Eva Schien (GER) und Belinda Holzer vom Union Raiffeisen Radteam
Tirol, das Podest.
NACH DEM ÖRM IST VOR DEM ÖRM. Mehr als 4.000 Starter aus 40 Nationen, prominente Gäste wie Manfred Mölgg und Sarah Dreier sowie über 1.300 Helfer machten den Mythos Ötztaler erneut lebendig. 2026 steigt die nächste Auflage am 30. August.
RHEINLÄNDERIN „SCHOCKT” KONKURRENZ. Bei den Frauen war erneut Janine Meyer das Maß aller Dinge. Die 47-jährige Kölnerin setzte sich schon am Kühtai ab und fuhr ihrem dritten Triumph entgegen. In 7:22:32 Stunden unterbot sie ihren eigenen Rekord um vier Minuten: „Es ist unglaublich, ich war so lange alleine unterwegs. Aber ich würde keinen meiner drei Triumphe gegen etwas anderes eintauschen.“ Hinter ihr komplettierten Eva Schien (GER) und Belinda Holzer vom Union Raiffeisen Radteam
Tirol, das Podest.
NACH DEM ÖRM IST VOR DEM ÖRM. Mehr als 4.000 Starter aus 40 Nationen, prominente Gäste wie Manfred Mölgg und Sarah Dreier sowie über 1.300 Helfer machten den Mythos Ötztaler erneut lebendig. 2026 steigt die nächste Auflage am 30. August.
Volle Attacke! Jonas Holzknecht beim Zielsprint. Hervorragender zweiter Platz für den Lokalmatador aus Längenfeld.
Foto: Ötztal Tourimsus/Johann Groder
Foto: Ötztal Tourimsus/Johann Groder

