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Imst | Sport | 8. Juni 2020 | Albert Unterpirker

SC Imst angelt Spielmacher aus der Profiliga

SC Imst angelt Spielmacher aus der Profiliga
Freuen sich über die Verpflichtung: Herbert Ramsbacher, David Oberortner und Martin Schneebauer (v.l.) Foto: SC Imst
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Verpflichtung von Marco Schultz als Oberländer Transfer-Hammer

Mit einem echten Transfer-Knaller lässt der SC Sparkasse Imst dieser Tage aufhorchen. Mit Marco Schultz wurde ein Spielmacher verpflichtet, der zuletzt in der deutschen Profi-Regionalliga Nord für Altona 93/Hamburg stürmte. Für den Verein erscheint das Engagement beinahe wie ein Lotto-Zwölfer. Zudem rücken mit Rene Schneebauer (Silz/Mötz) und David Oberortner (SV Innsbruck) unter anderem zwei (weitere) zusätzliche starke Verstärkungen in die Gurgltal-Metropole ein.
Von Albert Unterpirker

Die Meldung schlägt ein wie der Bolzen eines Druckluftnaglers! Namentlich ist die deutsche Neuverpflichtung vom SC Imst manchen vielleicht nicht so geläufig, dafür bürgt seine spielerische Laufbahn, die zuletzt als Station Altona 93 in Hamburg ausweist, für Qualität. Marco Schultz spielte also in der überaus starken Regionalliga Nord, eine Profiliga, und nach der Einführung der 3. Liga 2012/13 nun die vierthöchste Spielklasse in Deutschland. „Marco halt im letzten Jahr hier Urlaub gemacht und hat im Laufe des Herbstes unsere Aktivitäten auf Social Media verfolgt“, sagt Martin Schneebauer, SC Imst-Club-Manager. „Davon war Marco wohl so beeindruckt, dass er uns im Winter kontaktiert hat. Und nach unserer Recherche war uns klar: Wenn es eine Möglichkeit gibt, wollen wir ihn nach Imst lotsen!“ Nach intensiven Verhandlungen wurden am vergangenen Samstag Nägel mit Köpfen gemacht, das Engagement von Schultz fixiert. Übrigens wirft transfermarkt.at für den Neuen einen Marktwert von 75.000 Euro aus (Stand: 7. Juli 2020). Bei einem Gasttraining des Deutschen in Imst habe man ganz klar gesehen, „dass er eine Bomben-Verstärkung sein wird“, so Schneebauer, der dann alle Hebel in Bewegung setzte, um ihn ins Tiroler Oberland zu holen. Schultz wird seinen Lebensmittelpunkt zusammen mit seiner Lebensgefährtin nach Imst verlegen. Stichwort Finanzen: Die Verpflichtung muss doch eine teure Sache sein, oder? „Marco passt genau in unseren Finanzplan“, schüttelt der Club-Manager den Kopf, „und er wird bei uns ganz normal als Amateur spielen.“ Indessen bemüht sich der Verein, den gebürtigen Lüneburger bei der Wohnungs- und Job-Suche so gut wie möglich zu unterstützen.

STARKER KADER. Damit aber nicht genug, neben Denis Muran, Fabian Ponholzer und Loris Schmidt (siehe Bericht „SC Imst testet neues Spielsystem“) wurden unter anderem mit Rene Schneebauer (Silz/Mötz) und David Oberortner (SVI) noch weitere Top-Kräfte an Land gezogen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung in einem jungen, motivierten Team. Die taktische Spielweise des Trainers gefiel mir sofort – und kommt mir auf jeden Fall zugute“, so Oberortner. Ebenfalls glücklich ist Rene Schneebauer: „In den letzten Wochen war ich mit mehreren Vereinen im Austausch und Imst hatte einfach die besten Argumente. Jetzt möchte ich mich bei der Nummer 1 im Oberland als Stammspieler etablieren!“ Neo-Coach Herbert Ramsbacher weiß freilich um die Stärken des nunmehrigen Kaders bestens Bescheid, außerdem: „Es war uns wichtig, Spielertypen nach Imst zu lotsen, die charakterlich zur Truppe passen und uns am Spielfeld entscheidend verbessern. David hat eine überragende Technik, und kann jedem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Rene ist universell einsetzbar und hat ein ausgeprägtes Kämpferherz.“ Und Marco Schultz? „Allein durch seine Mentalität kann er für unsere neue Spielphilosophie ein Aushängeschild sein. Dass der Transfer zustande kam, ist ein Verdienst aller Beteiligten im Verein. Neben den herausragenden sportlichen Qualitäten schätze ich seine Einstellung zum Sport und seine Bodenständigkeit.“
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