Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Imst | Sport | 1. Dezember 2020 | Albert Unterpirker

SC Imst übertrifft Erwartungen und sagt Danke

Die Geehrten mit Imst-Bürgermeister Stefan Weirather (4.v.l.): Herbert Linser, Engelbert Linser, Josef Eisenbeutl sen., Bernd Schmid und Reinhard Plank (nicht auf dem Bild: Klaus Reiter). Diese Funktionäre wurden für die Verdienste für den SC Imst und dem Tiroler Fußball geehrt. Neben einem Geschenk vom SC Imst erhielten die Geehrten die goldene Ehrennadel vom Tiroler Fußballverband. Foto: Oliver Schilcher
Herbert Ramsbacher ist Chef-Coach und Sport-Manager beim SC Imst. RS-Foto: Unterpirker
Marco Schultz (l.) und David Oberortner beim Jubeln. RS-Foto: Unterpirker
Beim SC Imst wird nicht nur gewöhnliches Mannschaftstraining angeboten. Besondere Talente werden auch durch Individualtraining und Koordinationstraining gefördert. Foto: SC Imst
Die Spielphilosophie der Kampfmannschaft wird den Spielern des SC Imst schon sehr früh eingeimpft. Deshalb besucht KM-Trainer Herbert Ramsbacher immer wieder Nachwuchs-Trainings – wie hier bei der U11. Foto: SC Imst
Freuen sich über die neue Partnerschaft mit Erima: Franco Böhler, Manuel Westreicher, Thomas Eder (Gebietsleiter Vertrieb Erima Westösterreich), Pepo Eisenbeutl und Martin Schneebauer (v.l.) RS-Foto: Unterpirker
SC Imst freut sich über die Kooperation mit der Uniqa Versicherung: Manfred Miglar (Uniqa Tirol Landesdirektor), David Oberortner, Pepo Eisenbeutl, Rene Prantl, Herbert Ramsbacher, Marco Schultz, Rene Schneebauer, Frank Raich (hinten v.l.), Manuel Westreicher, Simon Stigger und Martin Schneebauer (vorne v.l.) Foto: SC Imst
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Nach sensationellen Spielen gibt’s für die Fans Online-Schmankerln

Der SC Sparkasse Imst 1933 beendet die Covid-Saison 2020 und bedankt sich bei allen seinen Partnern und Helfern rund um eine sehr intensive Zeit seit dem Lockdown im März. Derweil wächst die große Gemeinschaft des SC Imst weiter – und für die Fans gibt’s jetzt zusätzlich das eine oder andere Online-Schmankerl zu ergattern.
Von Albert Unterpirker

„Rückblickend war es für mich extrem anstrengend und hat viel Kraft gekostet. Ich möchte mich vor allem beim ganzen Vorstand bedanken und auch bei allen Trainern und Helfern, die dem Verein in dieser sehr schweren Zeit beiseite gestanden sind“, sagt SC Imst-Obmann Manuel Westreicher. „Hier gilt es auch, Danke zu sagen, bei allen Sponsoren und Partnern, die ebenfalls einen super Job beim SC Imst gemacht haben und immer für uns da waren. Mit Uniqa Tirol und Landesdirektor Manfred Miglar haben wir einen Freund und großartigen Partner mit an Bord. Auch die Kooperation und Partnerschaft mit dem neuen Ausrüster Erima ist für uns ein Segen – das alles geschah während des schwierigen Frühjahrs“, so Westreicher weiter. Für Franco Böhler, dem Sportvorstand des SC Imst, lief es für die Kampfmannschaft und den Juniors rund. „Sportlich sind wir im Vorstand sehr zufrieden – die Richtung passt und alle ziehen mit. Wir haben einige super Matches der Kampfmannschaft in der Regionalliga gesehen und auch die Juniors hielten sich nach der Endabrechnung an die Marschroute. Ich möchte mich hier nochmals bei Gregor Eisenbeutl bedanken, der aus beruflichen Gründen die Agenden des SC Juniors-Trainers nicht mehr übernehmen kann. Mit Reinhold Fischer und Clemens Thurner besetzten wir hier auch gut nach.“ 

HERVORRAGEND. Auch Pepo Eisenbeutl, Präsident vom SC Imst, freut sich über eine sehenswerte Meisterschaft. „Das war eine spannende, hervorragende Saison, obwohl von den vielen kurzfristigen Änderungen alle betroffen waren. Die Ergebnisse sind super und auch im Verein ist die Zusammenarbeit vorbildlich – alle haben in diesen schwierigen Zeiten für diesen Erfolg mitgeholfen! Ich möchte hier ein großes Dankeschön an all jene aussprechen, die dem SC Imst unterstützend zur Seite stehen!“ Nun hoffe man, dass die Frühjahrssaison wie geplant stattfinden kann. „Wir sind jedenfalls gerüstet“, so der Präsident. Apropos: Ab sofort werden Urgesteine und Pioniere des SC Imst jährlich geehrt. Der Start in diesem Jahr erfolgte mit sechs Ehrungen, die kürzlich über die Bühne gingen.

GEMEINSCHAFT. Guter Dinge ist ebenfalls Chef-Trainer und Sport-Manager Herbert Ramsbacher, trotz gewisser Corona-Unsicherheiten. „Wie auch immer, wir werden uns auf die Frühjahrssaison gut vorbereiten“, sagt „Ramsi“, der seine Spieler am 8. Jänner zum Trainingsstart rufen wird. Bis dahin hat die Mannschaft von ihm ein Heimprogramm zum Erreichen eines vorzüglichen Fitness-Levels bekommen. Dies beinhaltet jeden zweiten Tag Laufen und Krafttraining, wobei eine eigene App für gegenseitiges Challenge-Feeling sorgen soll. „Wichtig ist, dass die Spieler mit einer guten Basis zum ersten Training erscheinen. Heuer ist das eigentlich gleich doppelt wichtig, weil die Vorbereitungszeit kurz ist.“ Denn Achtung: Die Meisterschaft soll im nächsten Jahr schon am 20. Februar beginnen, quasi rund einen Monat früher. Grund dafür ist, „dass es eine Abstimmung unter den RLW-Klubs gegeben hat“, so Ramsbacher, „dass die Meisterschaft im Frühjahr zu Ende gespielt wird.“ Auf Imst warten also ab 20. Februar noch drei ausstehende Herbstrunden, danach wird sich herausstellen, ob die „Reds“ im Playoff um einen Aufstieg in die 2. Bundesliga mitkämpfen werden. „Wir sind der einzige Landesverband, der die Meisterschaft tatsächlich zu Ende spielt“, so der Coach, „denn in Salzburg und Vorarlberg hat es eine andere Einigung gegeben“. Apropos: Geplant ist bereits fix ein Vorbereitungsspiel gegen Dornbirn (2. Bundesliga, 30. Jänner um 14 Uhr in Dornbirn) und auch ein Testspiel gegen Wacker Innsbruck (2. Bundesliga, wenn, dann wohl in Imst). Wie schaut’s mit dem Kader aus? „Aktuell gibt es keine Abgänge, der Kader soll so gehalten werden. Wir sind der Meinung, dass wir einen sehr guten und gesunden Stamm haben. Wir haben eine gute Gemeinschaft und wenn es Verstärkungen gibt, muss man äußerst sensibel vorgehen.“

TALENTE. Bezüglich Nachwuchs ist es dem Sport-Manager wichtig, eine „Durchgängigkeit“ von den ganz Jungen bis zur Kampfmannschaft 1 zustande zubringen. „Bei den Juniors haben wir mit Reinhold Fischer und Clemens Thurner ein neues Trainer-Duo installiert und die Trainings generell mit der ersten Kampfmannschaft – auch positionsgetreu – abgestimmt. Wichtig ist, dass die Spieler wissen, um was es geht. Es gibt eine einheitliche Philosophie. Wir haben Talente nicht nur in Imst, sondern im ganzen Oberland. Was sich da jetzt entwickelt hat, ist, dass junge Talente zu uns wollen und wir nicht mehr Bittsteller sind. Das ist ein ganz großer Unterschied zu früher“, erklärt der Trainer. Als Beispiel führt Ramsbacher Sandro Markovic an, der bei Wattens in der RLW-Mannschaft mittrainiert hat und bei Wattens 1c spielte. Jetzt kommt das Sautens-Talent von Wattens nach Imst. „Das ist fixiert und noch das eine oder andere Talent mehr werden die Juniors künftig verstärken. Manche werden auch – wie bisher schon – bei unserer RLW-Mannschaft mittrainieren.“ Überhaupt gäbe es beim Nachwuchs „eine ständige Weiterentwicklung“, so Ramsi, „in Zukunft werden noch mehr Leute zum Zug kommen, es macht enormen Spaß. Aber ganz im Ernst: Es liegt sowieso an jedem Einzelnen selbst. Wenn die Einstellung passt und der Spieler das nötige Talent mitbringt – Fleiß schlägt Talent.“ Jedenfalls sei die Stimmung zu spüren, dass man beim SC Imst die Leiter nach oben steigen kann. „Es ist eine Grundsatzfrage, ob ich als Spieler selbst entscheide, was passiert – und das merkt man den Kindern und Jugendlichen an!“ Alles würde aber nichts sein, wenn es die Eltern und Fans nicht gäbe. „Ein großes Danke an alle, sie haben auch keine leichte Zeit mitgemacht. Sie haben uns aber immer die Treue gehalten und uns unterstützt – und wir haben es mit guter Leistung zurückgezahlt.“

VORZÜGE. Einen guten Spieler-Fang machte der Verein mit dem Hamburger Marco Schultz, dem die Oberländer Berge mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. „Ja, das stimmt“, schmunzelt der Deutsche, „ich war schon auf mehreren Bergen im Tiroler Oberland und kam schon viel rum – nicht zuletzt wegen unserer Auswärtsspiele.“ Spielerisch tat sich der Offensivmann anfangs schwer, doch in den letzen Partien konnte er seine Klasse aufblitzen lassen. „Es wird eben anders gespielt als bei uns in Deutschland. Der SC Imst setzte ja auf brutales Offensivpressing, da musste man sich erst anpassen. Die Mannschaft ist top, und ich glaube, wir haben auch Einige in der Liga überrascht.“ Hamburg sei auch schön, aber für den Kicker derzeit kein Thema: „Ich will hier auf alle Fälle ein Jahr bleiben. Ich liebe dieses Land und seine Vorzüge. Andererseits freu’ ich mich auch auf meine Familie zuhause und die gemeinsame Weihnachtszeit.“

ONLINE BEIM CLUB. In der Weihnachtszeit kann man über alle Online-Kanäle des SC Sparkasse Imst 1933 immer in Kontakt mit dem Club bleiben. Auf Facebook und Instagram wird ein Adventskalender online präsentiert. Außerdem arbeitet der Club gerade an einem „Motivationskalender“ für das Jahr 2021, der demnächst auf der Website und über soziale Medien bestellt werden kann. Auch der SC Imst-Seidenschal und das Heimtrikot der Kampfmannschaft ist käuflich zu erwerben.

NACHWUCHS. „Der Herbst begann aufgrund der bekannten Situation (Corona, Anm.) etwas holprig“, sagt Nachwuchsleiter Rene Grüner und fügt an: „Wir konnten jedoch  planmäßig starten und sind mit unseren neun Nachwuchsmannschaften gut durch die Frühjahrssaison gekommen – trotz Corona konnten wir alle Nachwuchsspiele durchführen!“ U7, U8: Hier konnte die Anzahl der Kinder vom Start bis zum Ende der Saison verdoppelt werden, derzeit kommen in diesem „für uns sehr wichtigen Kleinkinder-Bereich“ (Grüner) rund 50 Kinder zweimal pro Woche zum Training und nahmen jeweils an vier Turnieren teil. U10: Hier spielen die Jahrgänge 2012/13, auch hier wird zweimal pro Woche trainiert. 18 Burschen und zwei Mädchen errangen in acht Meisterschaftsspielen sieben Siege. Für den Herbst möchte sich die U10 schon auf die nächste Spielfeldgröße und die Abseitsregel vorbereiten. U11: In der U11 hat man sich aufgrund des Ausfalls im Frühjahr für eine Trainingswoche in den Sommerferien entschlossen. Alle 20 Kinder nahmen an zwölf Trainingseinheiten und einem Trainingsspiel teil. Mit weiteren drei Trainings in der Woche konnte man den Frühjahrsrückstand aufholen. „Auch die U11 absolvierte eine hervorragende Meisterschaft“, so Grüner. Nun versuche man, durch Trainingspläne für zu Hause die Fitness beizubehalten. U13: In der U13 beginnt der Leistungsfußball beim SC Imst. Hier spielen die Jahrgänge 2008/09. 23 Jungs und ein Mädchen konnten den zweiten Tabellenplatz in der Meisterschaft erringen, sie spielen somit im Frühjahr im oberen Playoff. U14 – U16: In dieser Altersstufe spielt man schon am Großfeld, außerdem steht der Leistungsgedanke im Vordergrund. Dreimaliges Training in der Woche ist verpflichtend. Der SC Imst ist in dieser Altersstufe auf Top-Niveau. Mit hervorragenden Trainern und motivierten Spielern konnte man in allen drei Jahrgängen den Herbstmeistertitel holen. Grüner: „Nun geht es für alle drei Mannschaften ins obere Playoff, wo man sich gegen die besten Mannschaften in Tirol messen kann und um den Tiroler Meistertitel spielen wird!“ Dazu abschließend noch ein paar Zahlen: U14: 8 Siege, 2 Niederlagen, Torverhältnis: 59:14, Tabellenplatz 1. U15: 9 Siege, 1 Niederlage, Torverhältnis: 70:21, Tabellenplatz 1. U16: 8 Siege, 0 Niederlagen, Torverhältnis: 58:7. Tabellenplatz 1.
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