Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Imst | Sport | 14. September 2021 | Ewald Krismer

Tarrenz feierte „Alexander den Großen“

Das Empfangskomitee bestehend aus der Tarrenzer Sportjugend, Vereinsfreunden, Bürgermeister Stefan Rueland (l.), Altbürgermeister Rudolf Köll (vorne, 3.v.r.) und Alt-Sportunionobmann Reinhard Juen (r.). RS-Foto: Krismer
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Alexander Gritsch mit zwei Bronzenen zurück aus Tokio

Nach jeweils einer Bronzemedaille im Handbike-Einzelzeitfahren während der Paracycling-Weltmeisterschaft 2021 und Paracycling-Europameisterschaft 2021 holte sich der Tarrenzer Alexander Gritsch nun zwei weitere Bronzene bei den Paralympics 2020 im japanischen Tokio. Für die Tarrenzer Sportjugend, ihre Betreuer und einige weitere Fans Grund genug, ihren Paralympioniken am Dienstag vergangener Woche am Flughafen Innsbruck mit Pauken und Trompeten in Empfang zu nehmen. Damit aber nicht genug: Den größeren Empfang gab es zwei Tage später in seinem Heimatdorf.
Von Ewald Krismer

Aus Wien kommend am Flughafen Innsbruck planmäßig gelandet war eine AUA-Maschine vom Typ „Embraer 195“. An Bord zwei Bronzemedaillen von den Paralympics Tokio 2020 (wegen Corona auf 2021 verschoben) und deren Gewinner Alexander Gritsch. Für den Tarrenzer Handbiker sind dies zwei weitere Medaillen aus Edelmetall nach den beiden Bronzemedaillen bei der Paracycling-Europameisterschaft in den oberösterreichischen Orten Schwanenstadt, Lochen am See und Peuerbach/Steegen sowie bei der Paracycling-Weltmeisterschaft auf der Formel1-Strecke im portugiesischen Estoril. Errang Alexander Gritsch, der nach einem Autounfall 2005 eine Querschnittslähmung davongetragen hatte, die EM- und WM-Medaille jeweils im Einzelzeitfahren, holte er die beiden Paralympics-Medaillen im Einzelzeitfahren und beim Straßenrennen – und das gleich bei seinem Debüt bei Paralympischen Spielen. Eine äußerst grandiose Leistung des 39-jährigen Leistungssportlers, der mit der Lizenz der Sportunion Tarrenz seine Rennen fährt.
Tarrenz feierte „Alexander den Großen“
Alexander Gritsch bei der Ankunft am Innsbrucker Flughafen; „Ich bin sprachlos über den herzlichen Empfang!“ Ein Zustand, der bei Alex wohl nicht allzu lange anhalten wird. RS-Foto: Krismer
EMPFANG IN INNSBRUCK. Nach dem Empfang aller österreichischen Paralympic-Teilnehmer beim Bundespräsidenten gab es für Alexander Gritsch einen zweiten am Innsbrucker Flughafen. Entsandt vom Land Tirol kam Sportlandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler, der Alex Gritsch zu seinem Erfolg gratulierte und ihm ein Swarovski-Fernglas überreichte, „auf dass er auch künftig den richtigen Weitblick auf seine weitere sportliche Laufbahn haben möge“. Weiters im Empfangskomitee Tarrenz‘ Bürgermeister Stefan Rueland, Altbürgermeister Rudolf Köll sowie sein Entdecker Erwin Vögele und auf der Besucherterrasse lautstark jubelnd rund 100 seiner Fans aus seinem Heimatdorf, die ihren Helden später im Ankunftsbereich des Flughafens in Empfang nahmen. Dort hielten Josef Geisler, Stefan Rueland und Rudolf Köll noch kurze Begrüßungsreden und auch Flughafen-Direktor Marco Pernetta ließ es sich nicht nehmen, den erfolgreichen Paralympioniken persönlich zu begrüßen.
Tarrenz feierte „Alexander den Großen“
Gruppenbild mit Alex und Gattin Anja: Entdecker Erwin Vögele, Benni Raich, Sektionsleiter Mountainbike Dietmar Gastl, Sportunion-Obmann Bernhard Berghammer, Tirols Sportunion-Präsident Günther Mitterbauer, Bürgermeister Stefan Rueland und Altbürgermeister Rudolf Köll sowie Herwig van Staa (v.l.). RS-Foto: Krismer
EMPFANG IN TARRENZ. Überwältigend für den erfolgreichen Paralympic-Heimkehrer war dann die Begrüßung in seiner Heimat Tarrenz zwei Tage später. Am Dorfplatz empfingen ihn neben der Musikkapelle auch Fahnenabordnungen der Sportunion, der Schützen, des Kameradschaftsbundes und der Feuerwehr und begleiteten ihn zum Musikpavillon, wohin fast alles, was das Dorf an Sportbegeisterten herzugeben vermochte, gekommen war, um beim dritten Empfang ihres Vorzeigesportlers dabei sein zu können. Auch diesmal kam nicht der Landeshauptmann persönlich, stattdessen entsandte das Land Tirol Herwig van Staa, der das Wort ergriff, um Alex für seine Leistungen in den höchsten Tönen zu loben. Genauso wie es Benni Raich tat, der auf beeindruckende Weise seine und Alex‘ Sportkarriere verglich und dabei die positiven und negativen Seiten des Spitzensports zum Ausdruck brachte und wie wichtig es sei, für seine Ziele kompromisslos zu kämpfen. Ausgezeichnet wurde Alex überdies mit dem goldenen Leistungsehrenzeichen der Sportunion, empfangen vom Tiroler Sportunion-Präsidenten Günther Mitterbauer – und abschließend stand die Antwort auf die Frage seines Entdeckers Erwin Vögele, wie es mit ihm nun weitergehe. Dazu Alex pragmatisch: „Es heißt immer, nach Paralympic ist vor Paralympic. Für mich ist jetzt nach Paralympic und ich werde mir das eine oder andere Bierchen genehmigen!“ Kein Wunder, gab es doch an diesem Tag in der Tiroler Bier- und Weinmetropole Tarrenz ein Olympia-Bier und einen Olympia-Wein.
Tarrenz feierte „Alexander den Großen“
Auch die heimische Sportjugend kam zu Wort: Mit lustigen Geschichten und Versen überreichten mehrere Gruppen ihrem Sportidol Geschenke in Form von Gutscheinen. RS-Foto: Krismer
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