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Imst | Sport | 3. August 2020 | Albert Unterpirker

„Wir fiebern dem Saisonstart entgegen“

„Wir fiebern dem Saisonstart entgegen“
Wie hier in Schönwies wird es am kommenden Wochenende vielerorts zur Sache gehen. RS-Foto: Unterpirker
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Fußballvereine und Zuschauer – alle stehen bereits unter Hochspannung

Endlich! Diese Woche werden sich die Tornetze wieder mächtig bauschen, denn der Saisonstart in die Herbstmeisterschaft steht an. Eines scheint jetzt schon klar zu sein: Wer den Start dieser wichtigen Phase verschläft, für den könnte es am Ende ein böses Erwachen (Abstieg) geben. Motto also: Auf keinen Fall gleich im ersten Spiel etwas anbrennen lassen – entsprechend resch werden die Wadl vorgerichtet! Kaum mehr erwarten können sowohl Spieler als auch Fans den Meisterschaftsstart.
Von Albert Unterpirker

Tirol Liga: SPG Silz/Mötz – SVI, Samstag, 8. August. „Wir müssen die richtige Mischung finden. Ganz eingespielt sind wir noch nicht, gewisse Abläufe sind noch nicht automatisiert“, sieht Silz/Mötz-Trainer Helmut Kraft noch ein paar Defizite. Zudem gäbe es noch Abstimmungsprobleme in der Defensive. Stabiler und kompakter werden – so lautet die Devise – und sich im Zweikampfverhalten noch verbessern. Die Stimmung in der Mannschaft passe jedenfalls, „und wir haben sehr gute Trainingsmöglichkeiten“, so Kraft. Zum Start der Meisterschaft empfängt die Spielgemeinschaft mit dem SVI eine große Unbekannte. „Sie haben spielermäßig auch viel gewechselt, verzeichneten etliche Neuzugänge, haben außerdem einen neuen Trainer. Es ist schwierig, die Innsbrucker zu beurteilen.“ Klar ist aber: „Wir wollen mit einem Sieg loslegen – denn ein guter Start ist die halbe Miete!“

Landesliga: FG Familyhaus Schönwies/Mils – SV Thaur, Samstag,
8. August.
„Es herrscht eine perfekte Stimmung“, erklärt Michael Rainer, Obmann der FG Schönwies/Mils, „und auch die Vorbereitung ist gut verlaufen. Der Kader ist ausgewogen, die Spieler sind voll motiviert, alle sind fit!“ Trainer Joe Deutschmann habe die Qual der Wahl. Als Zugänge verzeichnete man unter anderem Rückkehrer Daniel Fischnaller. Ziel für diese Saison? „Mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben und wenn es geht, wollen wir vorne dabei sein“, so Rainer. Der Obmann berichtet aber auch von einem Wermutstropfen: „Im August müssen wir die Besucherzahl auf 200 Besucher beschränken. Danach müssen wir den Eingang sperren! Schade, denn bei einem Derby (Landeck, Prutz/Serfaus, Anm.) wären es sicher viel mehr Besucher!“

Gebietsliga: SPG Arlberg – SV Umhausen, Freitag, 7. August. Mit vollem Elan will auch Umhausen in die Meisterschaft starten. Trainiert wurde in der Vorbereitung allerdings oft in Niederthai, weil der Platz gesperrt war. „Wir sind mit unserer Vorbereitung sehr zufrieden“, sagt Neo-Trainer Siggi Gritsch, „alle fiebern jetzt dem Saisonstart entgegen!“ Als Saisonziel geben die Ötztaler einen Mittelfeldplatz aus, „auf jeden Fall aber wollen wir einen guten Fußball spielen“. Als Zugang verzeichnet man Nico Zebisch (Imst), Andreas Gufler beendete seine Karriere. Verstärktes Augenmaß will man auf den eigenen Nachwuchs legen und diesen verstärkt in die Kampfmannschaft einbauen. Apropos: Ex-Coach Detlev Halwax bedankt sich  für die gute Zusammenarbeit. „Der Abschied aus Umhausen war ein sehr freundschaftlicher“, so Halwax, der sich nun in Haiming um den dortigen Nachwuchs kümmern will.

SV Raika Längenfeld – SV Götzens, Samstag, 8. August. Drei bis vier Einheiten pro Woche trainierte Längenfeld, „und die Trainingsbeteiligung war gut“, erklärt Christoph Kuprian, der anfügt: „Wir ziehen alle an einem Strang!“ Die Ötztaler verbuchten drei namhafte Neuzugänge, namentlich Fabian Birschner (Zams), Nicolai Santer und Nino Venier (beide Sölden). „Mein Ziel ist es, im Jahr 2022 aufzusteigen“, so der Längenfeld-Coach, „aber der Mannschaft dauert das zu lange!“ Bremsen brauche er sie deswegen aber nicht. Er habe jedenfalls einen Drei-Jahres-Plan. Der Kader sei „definitiv ein sehr guter Kader und die Stimmung ist tipp topp“. Was gibt’s vom Spielsystem her zu berichten? „Wir wollen jedem Spiel unseren Stempel aufdrücken – und ein guter Start ist sicher ein Vorteil.“ Hart wird dieser, denn gleich zu Beginn warten mit Götzens und Haiming zwei Top-Favoriten.

TS Raika Stams – SV Haiming, Sonntag, 9. August. „Wir haben noch Defizite und in manchen Bereichen noch Aufholbedarf“, weiß Stefan Einackerer. Vor allem am körperlichen Sektor (Stichwort: Fitness) sollten noch ein paar Körner zugelegt werden. Zu schaffen macht dem Stams-Trainer zudem, dass es drei Langzeitverletzte gibt, zuletzt hat es auch noch Elias Kirchmair erwischt. „Wir stecken in einer Umbruchphase“, redet Einackerer nicht um den heißen Brei herum. Und jetzt wartet zum Meisterschaftsstart auch noch Haiming, ein absoluter Titelanwärter, als echter Gradmesser. „Wir müssen noch an unseren Automatismen arbeiten. Der Kern des Kaders ist sehr gut, aber wir sind noch nicht kompakt genug – müssen uns noch weiter entwickeln.“ Als Ziel sei ein vorderer Mittelfeldplatz angepeilt.

Bezirksliga: SK Wilten – SC Imst Juniors, Samstag, 8. August.  „Durch die Corona-Krise war es total schwierig“, nickt Gregor Eisenbeutl, Übungsleiter der Imster Juniors. „Wir haben versucht, mit Video-Training die Burschen bei Laune zu halten – das hat auch geklappt.“ Als eine große Herausforderung sieht Eisenbeutl, dass zuletzt die komplette U18 integriert wurde. Zudem sind auch drei Spieler mit Wacker-Vergangenheit dazugekommen: Romario Brugger (Längenfeld), Berkan Dermici (Oberhofen) und Ömer Bozkurt (Prutz/Serfaus, alle 17 Jahre). „Wir sind eigentlich noch in der Findungsphase“, sagt der Trainer, der die Taktik ähnlich beziehungsweise gleich anlegen will, wie jene in der Kampfmannschaft (Stichwort: Offensivspiel). Als Ziel wird indessen ganz klar der Aufstieg ausgegeben. PS: Auch im Trainerteam gibt es Neues, Clemens „Kutte“ Thurner ist nun neuer Co-Trainer.

1. Klasse: SVI II – FC Siglu St. Leonhard, Sonntag, 9. August. „Wir sind relativ gut drauf, haben gut trainiert“, blickt Erwin Melmer, Trainer der Pitztaler zurück. „Jetzt hoffen wir, dass es endlich losgeht!“ Allerdings: Mit Marco Haid, Alex Neururer und Florian Neurauter haben drei Spieler ihr Karriereende bekannt gegeben (Neurauter hilft noch aus, Anm.). „Das ist ein großer Aderlass, drei gstandene Burschen sind weg“, weiß Melmer. Dennoch: „Wir haben eine gute junge Mannschaft, und hätten schon vor, unter den ersten Fünf mitzuspielen!“
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