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Imst | Wirtschaft | 28. Mai 2019 | Klara Fritz

Ein erfolgreiches Projekt

Das gelungene Zusammenspiel von Tradition und Moderne zeigt sich auch an der Gebäudefassade aus Backstein und beige gefärbten Paneelen. Foto: Handl Tyrol/Florian Lechner
Geschäftsführer Karl Christian Handl (r.) und Matthias Salner (l., Projektleiter des neuen Werks in Haiming). RS-Foto: Grüneis
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Ein Jahr „Handl Tyrol“ in Haiming


(mg) Der letzte Oktober stellt einen besonderen Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Firma „Handl Tyrol“ dar. Nach langer Planungsphase, 13 Monaten Bauzeit und rund einem halben Jahr Probebetrieb konnte der vierte Standort in den Vollbetrieb gehen.


Von Martin Grüneis

Laut Geschäftsführer Karl Christian Handl wurde in den letzten Jahren das Marktumfeld herausfordernder, die Anforderungen höher und zudem wurde die Unternehmensentwicklung durch gewachsene Strukturen auf Dauer gebremst. Im Zuge der Masterplanung zeichnete sich für „Handl Tyrol“ ab, dass die Standorte in Pians und Schönwies die Kapazitäts- und Bebauungsgrenzen erreicht haben. Zur Sicherung eines langfristigen, nachhaltigen Unternehmenswachstums musste ein neuer Standort errichtet werden und das dazu passende Grundstück fand man in Haiming.




Geschäftsführer Karl Christian Handl (r.) und Matthias Salner (l., Projektleiter des neuen Werks in Haiming). RS-Foto: Grüneis

Innovation

Das Alte auf neue Weise tun – unter diesem Motto wurde der neue „Handl Tyrol“-Standort in Haiming geplant. Ziel war es, die Produktion von Speck zu automatisieren und zu digitalisieren. Bei der Planung und Umsetzung wurde außerdem ein spezielles Augenmerk auf Energieeffizienz, Ökologie und Wohlbefinden gelegt. Rund 60 Millionen Euro wurden in den neuen Produktionsstandort investiert. Dank einer sehr langen Planungsphase verlief die Bauphase ohne größere Probleme. Vor allem aber die sehr professionelle und gute Zusammenarbeit mit den Behörden und den Tiroler Firmen wurde von Karl Christian Handl hervorgehoben.



Gegenwart & Zukunft

Im Jahr 2018 beschäftigte „Handl Tyrol“ 544 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 137,7 Millionen Euro. Die Exportquote liegt bei 60 Prozent. „Mit dem neuen Produktionsstandort für ,Tiroler Speck g.g.A.‘ haben wir eine rund 25 Prozent höhere Produktionskapazität als bisher. Dies ermöglicht weiteres Unternehmenswachstum, speziell in den Exportländern und in neuen Märkten“, erklärt Handl. Durch die Inbetriebnahme des Werks in Haiming wurde in Pians die Kapazitätserweiterung der Rohwurstproduktion umgesetzt. Wegen des logistischen Vorteils wird außerdem in naher Zukunft ein Teil der Verpackungsproduktion von Schönwies nach Haiming verlegt. „Handl Tyrol“ möchte sich zudem vermehrt im Snack-Bereich etablieren. Karl Christian Handl versicherte aber, dass „Handl Tyrol“ auch in Zukunft ein Tiroler Unternehmen bleiben wird und somit die Tradition und das Wissen rund um die Speckproduktion im Land bleiben werden.

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