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Imst | Wirtschaft | 7. Mai 2019 | Bogdan Dujic

Holz wird immer beliebter

Holz wird immer beliebter
Im Bild: Andreas Huter, Leiter der Abteilung „wohn2“ in der Sparkasse Imst AG, Gabi Flir, Wohnbauberaterin des „wohn2“-Center Imst, Meinhard Reich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Imst AG, Michael Pfeifer, CEO der Pfeifer Group, Architekt Dietmar Ewerz, Luca Scoppetta und Robert Siegele von „sReal“, Sparkassen-Vorstand Martin Haßlwanter und Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol. RS-Foto: Heiss
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Trends im Oberländer Wohnbau


Regelmäßig führt die Sparkasse Imst AG eine Analyse der Wohnsituation im Tiroler Oberland durch. Eines ist dabei klar: Wohnen ist ein großes Thema in der Bevölkerung. Vor allem das Bauen mit dem Rohstoff Holz wird in den Bezirken Imst und Landeck immer wichtiger und beliebter.


Von Barbara Heiss

Ein Großteil (72 Prozent) der Tiroler Bevölkerung ist laut einer IMAS-Studie, die von der Ersten Bank und Sparkassen in Auftrag gegeben wurde, zufrieden mit ihrer Wohnsituation. Jeder Fünfte möchte in naher Zukunft ein Eigenheim bauen oder sanieren. „Viele Landsleute sehen in der aktuellen Niedrigzinsphase einen triftigen Grund, um Investitionen vorzuziehen“, analysieren die beiden Vorstände der Sparkasse Imst AG, Meinhard Reich und Martin Haßlwanter die heimische Marktsituation. Bei der Beratung in finanzieller Hinsicht vertrauen die Befragten der Studie mit 87 Prozent den Bankberatern, trotz der steigenden Möglichkeit, sich online zu informieren. „Das trifft genau die Philosophie der Sparkasse Imst. Mit unseren 15 Filialen in den Bezirken Imst und Landeck sind wir nah bei unseren Kunden“, unterstreichen die beiden Sparkassen-Vorstände.



407 Millionen Euro für Wohnbau seit 2010

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir damit einen wesentlichen Beitrag für die regionale Wirtschaft leisten“, betonen die Sparkassen-Vorstände Meinhard Reich und Martin Haßlwanter. Im Jahr 2018 waren es rund 400 Wohnbauten und Sanierungen, welche „wohn2“ der Sparkassen Imst AG ermöglichte.



Die Holzbauweise

Wer ökologisch und ökonomisch bauen möchte, sollte auf Holz setzen, weiß Architekt Dietmar Ewerz: „Holz als Baustoff ist aus der heimischen Bauwirtschaft nicht mehr wegzudenken.“ Die Vorteile der Holzbauweise liegen für den Bauherren auf der Hand: Schnelle Errichtung, statische Sicherheit sowie hohe Effizienz aus energietechnischer Sicht. Obendrein ist sie rentabel: „Im Rahmen der Wohnbauförderung und bei Sanierungen gibt es für den Baustoff Holz spezielle Förderungen“, weiß Finanzierungsexperte Andreas Huter. Der weltweit agierende Konzern Pfeifer Group produziert und vertreibt erfolgreich Brettschichtholz und Massivholzplatten für den Baubereich. „Vor dem Hintergrund des weltweiten Trends zum Bauen mit Holz ist die Investition in ein Brettsperrholz-Werk für uns ein logischer Schritt. Die mehrlagigen, kreuzweise verleimten System-Fertigteile aus Holz legen seit Jahren in der Baubranche einen Siegeszug hin – sowohl bei Einfamilienhäusern wie auch bei kommunalen Bauprojekten. Mit dem Produkt ist erstmals massives, großvolumiges Bauen in einer neuen Dimension möglich“, weiß Michael Pfeifer, CEO Pfeifer Holding.

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