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Imst | Wirtschaft | 26. Mai 2020 | Martin Grüneis

Schwieriger Neustart

Schwieriger Neustart
Rafael Thurner (Platzhirsch Nassereith) blickt positiv in die Zukunft. RS-Foto: Grüneis
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Gastronomie-Öffnung sorgt für etwas Normalität

Wirtshäuser gelten in vielen Ortschaften als wichtiger Treffpunkt. Während der Corona-Krise musste man allerdings auf die berühmte Tiroler Gastlichkeit und den gemütlichen Austausch mit anderen Personen verzichten. Seit dem 15. Mai ist es aber wieder möglich, seinem liebsten Gastronomen einen Besuch abzustatten. Die RUNDSCHAU sprach mit zwei von ihnen.
Von Martin Grüneis

Vor rund zwei Monaten mussten die heimischen Gastronomiebetriebe aufgrund der Corona-Pandemie ihre Pforten schließen. Während dieser Zeit wurde entweder gar kein Umsatz oder nur wenig erwirtschaftet. Der Neustart nach dem Lockdown erfolgt unter strengen Vorgaben. Rafael Thurner, welcher ein Lokal am Postplatz in Nassereith betreibt, ist froh, nach der langen Pause wieder öffnen zu dürfen. „Wir versuchen, alle gesetzlichen Auflagen bestmöglich zu erfüllen. Dabei ist es mir wichtig, dass die Mitarbeiter möglichst normal arbeiten können. Daher verwenden wir Face Shields. Das hat auch den Vorteil, dass man das Gesicht sieht und so der Kontakt zum Kunden besser ist“, erklärt Thurner. Ali Aydin ist ebenfalls glücklich darüber, wieder Gäste begrüßen zu dürfen. Er betreibt jeweils ein Restaurant in Imst und in Tarrenz. „Wir bieten unseren Kunden einen Lieferservice. Der März war nichtsdestotrotz ein schlechter Monat. Seit April wird es aber wieder besser, auch da die Leute vermehrt bestellt haben“, so Aydin. Die Vorschriften werden von den meisten Besuchern akzeptiert, sind sich beide Gastronomen einig.

PLÄTZE GEHEN VERLOREN. Pro Tisch nur vier Erwachsene Personen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder, zwischen den Besuchergruppen ein Mindestabstand von einem Meter und keine Konsumation an der Bar: Durch die genannten Maßnahmen verringert sich die Zahl an Plätzen und das ist vor allem für kleinere Betriebe ein Problem. „Die Barstühle wurden entfernt und die Tische mussten so gestellt werden, dass der Abstand passt. Dafür wurde ein kleiner Gastgarten eingerichtet, sodass wir die eingebüßten Sitzplätze kompensieren können“, freut sich Thurner. Aydin profitiert ebenfalls durch Plätze im Außenbereich. Heuer investierte er sowohl in Tarrenz als auch in Imst in die Terrasse „Das war aber schon vorher geplant“, fügt Aydin hinzu. 

DER TOURISMUS ALS WICHTIGER FAKTOR. „Wir haben viele einheimische Gäste. Dennoch merkt man, dass die Grenzen dicht sind“, sagt der Nassereither Wirt. Ali Aydin hofft, dass viele Gästen aus Tirol und den anderen Bundesländern diesen Sommer Imst besuchen.
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Ali Aydin (La Luna Imst und Tarrenz) hofft diesen Sommer auf zahlreiche heimische Gäste. Er ist sich sicher, die Krise meistern zu können. RS-Foto: Grüneis
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