Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Imst | Wirtschaft | 6. August 2019 | Bogdan Dujic

Spatenstich in Umhausen

Gaben den offiziellen Startschuss für das Jeneweinhaus: Manfred Scheiber (Raiffeisenbank Vorderes Ötztal), Klaus Auer (Baufirma Auer), Ursula Scheiber („Studio Fußgesund“), Johannes Auer (Auer Projektentwicklung GmbH), Anna Wolf („Friseur im Dorf“) und Bürgermeister Jakob Wolf (v.l.) RS-Foto: Brunner
Auf dem Gelände hinter der Dorfkirche entsteht bereits seit einigen Wochen das neue Jeneweinhaus auf insgesamt vier Stockwerken mit gewerblichen Räumlichkeiten und Mietwohnungen. RS-Foto: Brunner
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Erster Schritt zur Dorfkernbelebung


Nach einigen Verzögerungen wurde nun in Umhausen mit dem Bau des neuen Jeneweinhauses im Dorfzentrum von Umhausen begonnen. Den offiziellen Spatenstich vergangenen Freitag tätigte Bauherr Johannes Auer mit Vertretern der Gemeinde und der Raiffeisenbank Umhausen und den neuen Mietern der Gewerbeeinheiten.


Von Linda Brunner

Auf insgesamt vier Stockwerken wird sich das Jeneweinhaus hinter der Dorfkirche in Umhausen erstrecken. Das Erdgeschoss ist dabei drei Räumlichkeiten für die gewerbliche Nutzung vorbehalten, von denen zwei bereits vergeben sind: Das „Studio Fußgesund“ von Ursula Scheiber und der „Friseur im Dorf“ von Anna Wolf beziehen demnächst ihre neuen Unterkünfte. Auch die Wohnungen zwischen 30 und 75 Quadratmetern haben zum Großteil schon einen Mieter gefunden. Die Fertigstellung des Gebäudes, das von der Baufirma Auer entwickelt und errichtet wird, ist für das Frühjahr 2020 geplant.




Auf dem Gelände hinter der Dorfkirche entsteht bereits seit einigen Wochen das neue Jeneweinhaus auf insgesamt vier Stockwerken mit gewerblichen Räumlichkeiten und Mietwohnungen. RS-Foto: Brunner

Schlüsselprojekt

Zum Spatenstich erschienen auch Michael Scheiber (Raiffeisenbank Umhausen) und Manfred Scheiber (Raiffeisenbank Vorderes Ötztal) als finanzielle Unterstützer, ebenso wie Bürgermeister Jakob Wolf mit seiner Gattin, dem die Wiederbelebung des Dorfkerns schon lange ein Bestreben ist: „Für unsere Gemeinde ist das neue Wohn- und Geschäftsgebäude ein weiteres Schlüsselprojekt zur Belebung unseres schönen Dorfkerns. Wichtig war uns, dass sich das Haus aufgrund der unmittelbaren Nähe zum denkmalgeschützten Gemeindeamt und Gasthof ,Krone‘ sowie zur Kirche an den ursprünglichen Baustil angleicht und hier kein moderner Baukörper entsteht.“



Begegnungszone

Entsprechend der Nähe zur Kirche und dem Traditionsgasthof gestaltete sich die Entwicklung aufgrund des Denkmalschutzes zu Beginn eher schwierig. Doch letztendlich wurden alle Hürden überwunden und der erste Schritt zur Revitalisierung wurde in Angriff genommen. Bereits im Winter ist angedacht, die Planung des zweiten Abschnittes anzugehen: Der leerstehende Gasthof „Tiroler Adler“ soll ebenfalls abgerissen werden und stattdessen ein neues Dorfzentrum mit einer Begegnungszone für Umhausens Einwohner entstehen.

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