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Imst | Wirtschaft | 8. Feber 2021 | Barbara Heiss

Verhaltene Vorfreude

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Seit vergangenem Montag haben körpernahe Dienstleister unter strengeren Auflagen wieder geöffnet. Symbolfoto: Pixabay
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Friseur-Besuche nur mit Eintrittstests erlaubt

Seit vergangenem Montag ist es körpernahen Dienstleistern nun wieder erlaubt, Kunden in ihren Geschäftslokalen zu empfangen. Ganz wie vor der Pandemie wird dies aber nicht mehr ablaufen: Neben dem Tragen von FFP2-Masken müssen Kunden zudem einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die RUNDSCHAU hat sich im Bezirk Imst umgehört, wie es Betreibern mit den neuen Maßnahmen geht.
Von Barbara Heiss

Nach sechs langen Wochen staatlich verordneten Corona-Lockdowns dürfen neben allen Händlern auch körpernahe Dienstleister wie Kosmetiker, Friseure und Masseure ihre Pforten wieder öffnen. Die verordneten Eintrittstests für jeden Besuch stoßen dabei auf Kritik. Grundsätzlich gelten hier ähnliche Regeln wie im Handel: Das Tragen von FFP2-Masken und 10 Quadratmeter Platz pro Person. Zudem ist ein negativer Corona-Test mitzubringen. Für Kinder bis zehn Jahre gilt das Testergebnis eines Erziehungsberechtigten. Ausgenommen von der Testpflicht sind jene Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit dem Coronavirus infiziert waren. Gerade für ältere Menschen dürften die oft weit vom Wohnort entfernten Testmöglichkeiten aber ein Problem darstellen. 

HERAUSFORDERUNGEN ABER FREUDE ÜBERWIEGT. Tamara Walser, Inhaberin der „Beautylagune“ in Imst, ist aufgrund der neuen Maßnahmen hin- und hergerissen: „Einerseits finde ich es gut, dass so mehr Menschen getestet werden, denn nur so können wir diese Pandemie in den Griff bekommen. Andererseits wollen es aber viele Menschen einfach nicht. Gerade ältere Menschen sehen dies sehr skeptisch.“ Auch für Alexandra Tangl von der „Haarschneiderei Alex“ in Wenns stellen die Eintrittstests eine große Herausforderung dar. „Die Herausforderungen gelten aber nicht nur für uns als Betrieb, sondern vor allem auch für unsere Kunden, denn die Testmöglichkeiten sind nicht überall gleich. Für jene Kunden, die wöchentlich zu uns kommen, könnte der Aufwand womöglich zu groß werden.“ Viele, gerade Männer, besuchen den Frisör auch häufig spontan und kurzfristig – dies könnte nun ebenfalls schwierig werden. Zudem gebe es unter den Betreibern große Unsicherheiten, wie die neuen Auflagen genau zu erfüllen sind, bestätigt Tangl. Trotzdem überwiege bei beiden aber die Freude, dass sie endlich wieder arbeiten und ihre Kunden im Geschäft begrüßen dürfen. „Wir sind froh, dass wir wieder aufsperren dürfen“, erklärt Alexandra Tangl. Tamara Walser freue sich ebenfalls über das Aufsperren: „Wir sind froh über jene Kunden, die immer voll hinter uns stehen und diese Strapazen auf sich nehmen.“ Man müsse das Ganze jetzt einmal anlaufen lassen, um abschätzen zu können, wie es mit den ganzen Maßnahmen funktionieren wird, sind sich die beiden einig.
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