Infotag am IKA

IKA-Leiter Franz Pohler (r.) mit einem Absolventen vor der Programmierungs- Infothek. RS-Fotos: Weber

„Viel los“ am Ingenieurkolleg für Automatisierungstechnik

Am IKA Reutte kann man den HTL-Abschluss im Bereich Maschineningenieurwesen/Automatisierungstechnik in vier bzw. fünf Semestern erlangen. Danach bieten sich für die Kollegabsolventen viele berufliche Möglichkeiten an. 

Von Michaela Weber

Die Absolventen können als bestens ausgebildete Techniker in die Arbeitswelt einsteigen und nach dreijähriger Berufspraxis den Ingenieurstitel bei der Wirtschaftskammer beantragen.
Zielgruppen. Das IKA bietet Maturanten mit technischer Vorbildung, Facharbeitern und Fachschülern die Möglichkeit, sich im Elektrotechnikbereich weiterzubilden.

Vor der Entstehung des 3D-Objektes wird ein digitaler Bauplan erstellt, dann die Maschine programmiert.

Die Absolventen ohne Matura werden ein Semester lang (von Februar bis September) auf die Matura vorbereitet. Maturanten und Facharbeiter mit Matura steigen im September in die vier Semester dauernde Ausbildung ein. „Das Fundament unserer Ausbildung liegt auf Maschinenbau, Elektrotechnik und Programmierung“, sagt Schulleiter Franz Pohler.

Diskrepanz.

„Durch den herrschenden Facharbeitermangel im Bezirk wollen die Betriebe ihre Fachkräfte nicht gern gehen lassen“, so der Schulleiter. Die „gewünschte“ HTL sieht Pohler nicht als Konkurrenz: „Die Zielgruppen, Ausbildungsdauer und die Schwerpunkte unterscheiden sich.“
Das seit 15 Jahren bestehende Kolleg bildet derzeit 30 Schüler in zwei Klassen aus. Der Zulauf erstreckt sich von Vorarlberg bis nach Salzburg. Die Aufnahme am IKA setzt ein Gespräch mit Schulleiter Franz Pohler voraus. Die intensive Ausbildung erfordert 38 Wochenstunden. Einige der Auszubildenden machen zurzeit ein Fachpraktikum in heimischen Betrieben, das in die Diplomarbeit miteinfließt.

Über Oberländer Rundschau

Die Oberländer Rundschau ist die regionale Wochenzeitung für die Bezirke Imst, Landeck, Reutte und Telfs im Tiroler Oberland.