Jugendliche aus 18 Feuerwehren beim Wissenstest in Grän

Hinter den Wimpeln der einzelnen Feuerwehren marschierten die Mädchen und Burschen zur Schlussveranstaltung ein. RS-Foto: Claus

Jugendfeuerwehren als „Kaderschmiede für die Feuerwehr“ der Zukunft

Weißt Du, „wer der Landesfeuerwehrkommandant von Tirol ist?“ oder „wer für die Einrichtung und Erhaltung von Wasserleitungen und Hydranten verantwortlich ist“ oder „welche Brandklassen es gibt“? Diese Fragen wurden unter anderem beim Wissenstest der Außerferner Jugendfeuerwehren, der am Samstag in Grän stattfand, an die Jugendlichen im theoretischen Teil gestellt.

Von Uwe Claus

Die Musikkapelle Grän führte die Jugendlichen zur Aufstellung auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus an. RS-Foto: Claus

Dazu kamen, je nach Wertungsgruppe in Bronze, Silber oder Gold praktische Fragen in Erster Hilfe oder der richtige Umgang mit Geräten sowie die Frage nach dem „Aufbau eines Löschangriffs“.
Insgesamt stellten sich 134 Mädchen und Burschen von 17 Feuerwehren aus dem Außerfern und einer Gastfeuerwehr aus Mühlau/Innsbruck diesen Aufgaben.
Dabei wurde 50 Mal die Auszeichnung in Bronze, 35 Mal in Silber und 49 Mal in Gold vergeben. Bei der Abschlussveranstaltung vor dem Feuerwehrhaus in Grän, festlich umrahmt von der Musikkapelle Grän – unter der Leitung von Kapellmeister Lukas Schädle – betonte Bezirksfeuerwehrkommandant (BFK) Dietmar Berktold, dass die Jugendfeuerwehren eine wesentliche Basis für die Feuerwehren der Zukunft sind. Er bedankte sich bei den Ausbildern, die die Jugendlichen zwar zeitintensiv – jedoch mustergültig – auf den Wertungstest vorbereitet hatten.
Er sprach die Hoffnung aus, dass der Bewerb bei den Jugendlichen in nachhaltiger und positiver Erinnerungen bleibt. Gräns Bürgermeister Martin Schädle wies darauf hin, dass die Jugendfeuerwehren zu den größten Organisationen in Österreich zählen. „Feuerwehrdienst ist mehr als ein Hobby – Feuerwehrdienst ist Dienst für und an den Menschen“,  betonte er.
Letztendlich ist die Jugend die Kaderschmiede der Feuerwehr von morgen. „Ihr könnt stolz auf euch sein – auf euren Einsatz und euer Engagement”, fügt er hinzu und bedankte sich für die gute Jugendarbeit im Bezirk.

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