Kampf dem Vandalismus in Zirl

Nun reicht es! Die Zirler Bevölerung soll mithelfen, die Vandalen auszuforschen. Jede Beobachtung soll der Polizei oder der Gemeinde gemeldet werden. Foto: Gemeinde Zirl

Bevölkerung soll nun mithelfen, „Spraydosen-Rambos“ das Handwerk zu legen

Einigen Zirler Jugendlichen ist die Ferienzeit offenbar zu langweilig. Im Gemeindeamt gingen in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen über Vandalismus ein. Vizebürgermeisterin Iris Zangerl-Walser will nicht länger zusehen und ruft die Bevölkerung um Mithilfe auf. Wahrnehmungen sollten unbedingt  dem Gemeindeamt bzw. der Polizei Zirl unter Tel. 059 133 7132 gemeldet werden. 

Vandalismus an allen Ecken und Enden: Vor allem auf Schilder, Zäune und Fassaden haben es einige, mit Spraydosen ausgerüstete, Jugendliche abgesehen. „Die Reparaturkosten erreichen mittlerweile eine Höhe, die nicht mehr zu tolerieren ist. Die Kosten belasten die Gemeinde schwer, den Schaden haben am Ende die braven Dorfbewohner zu tragen“, sagt Vizebürgermeisterin Iris Zangerl-Walser.

ALLGEMEINHEIT DARF NICHT DER „ZAHLMEISTER“ SEIN. Sie ärgert sich aber nicht nur über die sinnlosen Lackattacken, bei nächtlichen Treffen am Schlossbachufer wird von den Jugendlichen  auch ständig der Müll hinterlassen. „Alle Vorkommnisse, die mit Vandalismus in Zusammenhang stehen, werden von uns dokumentiert und ausnahmslos zur Anzeige gebracht. In den Gemeindefinanzen sind diese andauernden Zusatzbelastungen nicht mehr unterzubringen, darum müssen wir nun drastische Maßnahmen ergreifen und den Vandalen das Handwerk legen. Die Allgemeinheit soll nicht die Kosten für die böswilligen Sachbeschädigungen tragen. Deshalb bitten wir die Bevölkerung um Mithilfe und um sachdienliche Hinweise an die Gemeinde oder direkt an die Polizeidienststelle Zirl“, so Zangerl-Walser.

Einfach sinnlos! Anders kann man die Sprayattacken nicht dokumentieren. Foto: Gemeinde Zirl
Die Spur der Vandalen zieht sich durch ganz Zirl. Foto: Gemeinde Zirl
Müll am Schlossbachufer: Auch mit dem Umweltfrevel muss Schluss sein. Foto: Gemeinde Zirl