Kein Glück beim 7. Streich

Hier scheitert Spielertrainer Philip Schneeberger (weiß Nr. 87) und auch Max Weber (weiß Nr. 11) kann den Rebound nicht verwerten. Foto: Privat

Die SPG Ehrwald/Imst verliert unglücklich 3:4

Ausgerechnet der „siebte Streich“ ist nicht geglückt. Die Spielgemeinschaft Ehrwald/Imst musste sich nach sechs Siegen in Serie im heimischen Gaisbachstadion den Crocodiles aus Kundl in der Overtime mit 3:4 geschlagen geben. 

Es war über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor – die ZugspitzScorpions waren drückend überlegen. Schlussendlich scheiterte die Schneeberger-Truppe aber an der eigenen Abschlussschwäche.
Die SPG-Cracks kämpften vom Anpfiff an, verschenkten keinen Puck und gingen auch keinem Zweikampf aus dem Weg. Leider war das an diesem Abend zu wenig, wie Spieler-Trainer Philip Schneeberger nach der Partie nüchtern zur Kenntnis nehmen musste: „Kampf alleine reicht nicht für einen Sieg gegen die Kundler. Wir waren über drei Drittel spielbestimmend. Durch kleine Fehler haben wir leider vier Kontertore hinnehmen müssen. Um eines zuviel, wie sich in der Overtime dann gezeigt hat. Aber wir sind auf einem guten Weg, wir werden weiter hart arbeiten und über die Feiertage noch zwei Eiseinheiten einlegen, um für unser nächstes Heimspiel gegen Götzens fit zu sein. Bei dieser Gelegenheit darf ich mich im Namen der gesamten Mannschaft bei unseren treuen Fans bedanken – gestern waren 320 Unterstützer im Stadion – und ihnen allen ein gutes neues Jahr wünschen.“
Trotz der Überlegenheit der SPG-Truppe boten die Mannschaften ein spannendes Spiel, ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Gleich zu Beginn ging Kundl mit 1:0 in Führung. Die Crocodiles legten dann noch nach und erhöhen auf 2:0. Erst kurz vor Drittelende gelang Markus Schennach der Anschlusstreffer zum 1:2.
Gegen Ende des zweiten Drittels erzielte Daniel Fischnaller den mehr als überfälligen Ausgleich, mit 2:2 geht es in die Kabinen. Gleich zu Beginn des Schlussdrittels war es wieder Fischnaller, der nachsetzte und die Scorpions mit 3:2 in Front brachte. Die Partie schien zugunsten der SPG entschieden zu sein. Doch die Kundler gaben sich nicht geschlagen, sie nahmen volles Risiko und ihren Keeper vom Feld. Mit sechs Feldspielern gelang dann zwei Minuten vor Spielende der Ausgleich. In der Overtime waren die Kundler Crocodiles dann die Glücklicheren. Rißbacher setzte die Scheibe zum 4:3 ins Netz, damit war das Spiel gelaufen.
Alles in allem sahen die Zuschauer und Fans ein faires Spiel, das die SPG-Cracks fast die gesamte Spielzeit über dominierten. Letztlich scheiterten sie aber an der eigenen Abschlussschwäche – so kann man ein Spiel nicht gewinnen. Als nächster Gegner kommt der Tabellenvierte aus Götzens ins Gaisbachstadion.
Die Tore für die SPG erzielten Markus Schennach (1) und Daniel Fischnaller (2).