Kematen steht finanziell auf stabilen Säulen

Der Baukonzern PORR hat im Gewerbegebiet zwischen der A12 und der ÖBB-Westbahnstrecke mit dem Bau eines Werkstättengebäudes begonnen. RS-Foto: Schnöll

Budgetvoranschlag 2019 beschlossen – Schuldenstand soll um 700.000 Euro auf elf Millionen Euro gesenkt werden

In Kematen stand am Dienstag vor den Weihnachtsfeiertagen bei der Gemeinderatssitzung die Genehmigung des Bugdetvoranschlags 2019 auf der Tagesordnung. Der Beschluss ist ohne größere Debatten einstimmig gefallen. Im ordentlichen Haushalt sind die Einnahmen und Ausgaben mit 10,82 Millionen Euro veranschlagt, im außerordenlichen Haushalt mit je 1,3 Millionen Euro. 

Den größten Brocken verschluckt   heuer im außerordentlichen Haushalt die Wasserversorgung. 900.000 Euro sind dafür budgetiert worden. 500.000 Euro kostet die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr. Im ordentlichen Haushalt schlägt sich die Kinderbetreuung mit 719.000 Euro zu Buche. Der Schuldenstand soll heuer um 700.000 Euro auf rund elf Millionen Euro gesenkt werden. Bürgermeister Rudolf Häusler: „Die  Gemeinde Kematen hat seit 2011 an die 27 Millionen Euro in verschiedene Projekt investiert. Trotz der elf Millionen Euro Schulden  steht unsere Gemeinde auf finanziell stabilen Beinen!“

350 ARBEITSPLÄTZE. Wichtigstes Projekt ist heuer der Start der Sanierung der Quellstuben und Trinkwasserleitungen im Almgebiet. Damit während der Sanierungsmaßnahmen die Trinkwasserversorgung aufrecht erhalten werden kann, wurden in den vergangenen Monaten im Bereich des Einsatzzentrums zwei Tiefbrunnen gebohrt, aus denen Qualitätstrinkwasser in das Versorgungsnetz eingespeist wird. Im Gewerbegebiet zwischen der A12 und der ÖBB-Westbahnstrecke sollen heuer ebenfalls wichtige Projekte  in Angriff genommen werden. Die Familie Marsoner wird 20 Millionen Euro in die erste Baustufe investieren, die neben Bür-o- und Verwaltungsgebäuden auch ein Hotel und einen Gastrobetrieb beinhalten wird. Bereits im Bau ist eine Niederlassung des Baukonzerns PORR, in der eine Spenglerei, Schwarzdeckerei und eine Schlosserei untergebracht werden. In Angriff genommen werden soll heuer der Technologiepark, in welchem sich ein auf die Produktion von Visa-, Dinersclub- und E-Cards spezialisiertes Unternehmen niederlassen wird. Rund 350 Arbeitsplätze sollen in den nächsten Jahren im Gewerbegebiet geschaffen werden.

Bürgermeister Häusler: „Kematen steht finanziell gut da!“ RS-Foto: Schnöll