Kompositionsprojekt des KLAZZ in der Kellerei aufgeführt

Alle Schüler – mit Erzähler Johannes Leismüller und Lehrer Andreas Kopeinig – am Ende der Vorstellung. Foto: Hohenrainer

Beliebtes Kinderbuch wurde vertont

Das beliebte Kinderbuch „Das kleine ICH BIN ICH“ wurde von der Klavierklasse von Andreas Kopeinig vertont und am Montag vergangener Woche zur Aufführung gebracht.

Bereits seit Februar arbeitete Andreas Kopeinig, Gründer und Leiter des Klavier- und Jazzinstituts Außerfern, mit seinen Klavierschülern an der Vertonung des Kinderbuchs „Das kleine ICH BIN ICH“ von Mira Lobe.

Fantasie und Einsatz waren gefragt.
Lisa Paulweber am Violoncello mit ihrer wunderschönen Version der Reise durch die Nacht.

Die Kinder und Jugendlichen waren mit viel Eifer und Fantasie bei der Sache und komponierten mit Hilfe ihres Lehrers insgesamt 24 Stücke zu diesem wunderbaren Text. Hauptsächlich entstanden dabei Klavierstücke für zwei, vier und sogar sechs Hände, aber auch ein Violoncello wurde eingebaut. Zwei Lieder wurden für Singstimmen gesetzt, die Zwischenspiele übernahm die jüngste Band des „KLAZZ“. Das Ergebnis dieses Kompositions-Prozesses wurde dann in zwei Aufführungen in der Kellerei in Reutte präsentiert. Am Vormittag gab es eine Vorstellung für Volksschulklassen, die 150 Kinder inklusive ihrer Lehrer waren begeistert von der spannenden und abwechslungsreichen Darbietung, die da auf der Bühne gezeigt wurde.
Am Abend war die Vorstellung für die Öffentlichkeit geöffnet und es kamen nicht nur die Eltern und Verwandten der Mitwirkenden, sondern auch zahlreiche interessierte Gäste. Die Kellerei war mit den zahlreichen Besuchern gut gefüllt.

Tosender Beifall.
Gabriel Schuster singt mit wunderschöner Stimme die Schlüsselszene. Johannes Leismüller (rechts) fungiert als Erzähler. Fotos: Kirschner

Johannes Leismüller als Erzähler und auch die jungen Musiker auf der Bühne gaben ihr Bestes und wurden mit tosendem Applaus belohnt. Für die Klavierschüler war es eine besondere Freude, die eigene Musik auf der Bühne spielen zu dürfen. Eine bessere Motivation für junge Musiker, auf ihrem Instrument zu üben, kann man sich gar nicht vorstellen.