Krippenausstellung der Krippenfreunde Reutte

Kursleiterin Doris Beirer und der Obmann des Vereins Krippenfreunde Reutte, Peter Obergschwandtner (v.l.). RS-Fotos: Grißmann

Die wohl berühmteste Unterkunft der Welt – die Krippe – gezeigt in der Reuttener Zeiller Galerie

Es weihnachtete sehr in der Zeiller Gallerie in Reutte. Am Samstag fand die Eröffnung der Krippenausstellung der Krippenfreunde Reutte statt. Hier trafen sich alle Baumeister zum großen Finale und dieses konnte sich auch sehen lassen.

Von Christina Grißmann

Auch in einem Schränkchen lässt sich eine Krippe unterbringen.

Die Krippen sind wahre Meisterwerke, jede für sich ein Unikat, die von großem Aufwand zeugten. Jedes noch so kleine Detail wurde mit Liebe und vielen Stunden Arbeit zu einem einzigartigen Bild, der Geburt Jesu, gefertigt.

Zu sehen waren Kunstwerke der Kurse von 2018 und 2019. Einige davon konnten auch käuflich erworben werden. 

Neuer Schwung.

Nach einer längeren Pause hauchten die Krippenfreunde Reutte dem Verein wieder neues Leben ein. Mit viel Ehrgeiz, Zeitaufwand und Spaß an der Sache stellte Obmann Peter Obergschwandtner mit seinem Team wieder einen Krippenbaukurs in Reutte auf die Beine. Die Freude über den gelungenen Kurs und die hervorragende Ausstellung sah man dem Obmann bei seiner Ansprache an. Ein großes Lob ging auch an die Kursleiterin Doris Beirer, die mit Charme durch die einzelnen Arbeitsstunden geführt hatte. 

Symbol des Glaubens.

Dekan Franz Neuner übernahm die Segnung der Krippen, die er selbst vorher bewundert hatte. Er betonte in seiner Rede, wie wichtig dieses Symbol des Glaubens sei, und  fügte schmunzelnd hinzu, dass in der Krippe seiner Kindheit ein Misthaufen nicht fehlen durfte.  Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Arbeit in so einer selbst gebauten Krippe steckt. Gerade bei den kleinen Details benötigt man eine ruhige Hand. Viele der Krippen wurden auch sehr kreativ gestaltet, zum Beispiel in großen Laternen oder gar in Bilderrahmen. Aber nicht nur die Krippen standen im Scheinwerferlicht, auch die selbst gemalten Hintergründe waren eine Freude für die Augen. 

Wenn man auch vom Baufieber gepackt worden war, konnte man sich direkt vor Ort für den nächsten Kurs eintragen. Auch das Team der RUNDSCHAU ist sich sicher, dass noch viele weitere Ausstellungen folgen werden und so die Tradition aufrecht erhalten bleibt. 

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