Künstlerische Vorzeichen

Das Kunststraße Imst-Team 2018 „Zwischenräume – Nirgendwo ist nichts“ steht. Die künstlerische Leitung obliegt Florentine Prantl (4.v.l.), an ihrer Seite Jessie Pitt (r.) und erstmals die Kunsthistorikerin Barbara Thaler (2.v.l.; alle Verein Pro-Vita-Alpina), seitens des Kulturbüros Imst zeichnet die im Kunststraßengeschehen bestens bewährte Leiterin Andrea Schaller (l.) verantwortlich. Für das „offizielle“ Imst steht Kulturstadtrat Christoph Stillebacher (M.). RS-Foto: Bundschuh

Kunststraße Imst: Informationsabend mit Detailplanung

Derzeit ist ja eher Limo mit Eiswürfeln als heißer Punsch angesagt, aber die aufwendigen Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für die Kunststraße im Dezember sind in vollem Gange. Der Infoabend des Organisationsteams richtete sich in erster Linie an Künstler, die sich für eine Teilnahme an Tirols größtem Kunst-event seiner Art made in Imst bewerben.

Von Peter Bundschuh

Nachdem die Kunststraße über Jahre von Gabriella Schatz, Alexandra Rangger und Stadt Imst erfolgreich gemanagt wurde, übernahmen im vergangenen Jahr die Vereine Pro-Vita-Alpina und für den musikalischen Teil „Freiraum“ gemeinsam mit dem Kulturreferat der Stadt Imst die Leitung der Veranstaltung. Die künstlerische Leitung obliegt Florentine Prantl, an ihrer Seite weiterhin Jessie Pitt und erstmals die Kunsthistorikerin Barbara Thaler, die auch für das Innsbrucker Stadtarchiv tätig ist (alle Verein Pro-Vita-Alpina). Seitens des Kulturbüros Imst zeichnet die routinierte und im Kunststraßengeschehen bestens bewährte Leiterin Andrea Schaller verantwortlich. Das offizielle Imst wird von Kulturstadtrat Christoph Stillebacher vertreten. In Sachen Musik steht der Verein „Freiraum“ unter Clemens Perktold beratend zur Seite, darüber hinaus soll es eine eigene Ausschreibung geben.

Reizvoller Kontrast.

Das Motto der Kunststraße 2018 lautet „Zwischenräume – nirgendwo ist nichts“. Dabei handelt es sich nicht nur um eine vielversprechende Idee und ein reizvolles Wortspiel, sondern das heurige Motto steht auch im Kontrast zum Vorjahresthema „Selbstdarstellung“, Kunststraße Imst steht also weiterhin für Gedankenreichtum und Vielfalt. Florentine Prantl gegenüber der RUNDSCHAU: „Es sollen sich auch unscheinbare Ecken in unserer Stadt im Rahmen der Kunststraße präsentieren, es geht also auch um Kunst im öffentlichen Raum abseits des Mainstreams.“ Stadtrat Stillebacher bestätigt, dass der mit 1.500 Euro dotierte Kunstpreis der Stadt Imst auch in diesem Jahr wieder vergeben wird.

Programm.

Eröffnung mit großem Kunstfest am Freitag, dem 30. November, um 18 Uhr mit anschließender „Langer Nacht der Kunst“ mit Öffnung aller Galerien. Ausstellungen, Literatur, Musik und Performance von 1. bis 16. Dezember, Samstag und Sonntag von 14 Uhr bis 19 Uhr. Der Kunststraßen-Galerien-Stadtplan und ein Katalog zu Künstlern und Exponaten werden den spätherbstlichen Event weiterhin begleiten.

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