Kunststraße Imst 2019 feierlich eröffnet

„Herzlich willkommen zum Start der Kunststraße Imst 2019“, begrüßte Lisa Krabichler, „die jetzt alle ihre Geheimnisse zeigen wird.“ Im Bild: Die Organisatorinnen Helene Keller, Daniela Senn und Lisa Krabichler mit Bürgermeister und Kulturstadtrat Stefan Weirather (v.l.) RS-Foto: Bundschuh

Auftakt für das diesjährige Thema: „Material – Stoff, Geschichte zeigen, Kunst formen, Träume weben“

Die Kunststraße 2019 als wesentliche Plattform für die Präsentation von künstlerischen Schöpfungen begann vergangenen Freitag mit dem „Warm up“ in der Hörmann-Galerie und jazzigen Klängen der „Innsbrucker Streetband“ mit Verena Pötzl. Im Anschluss an die Eröffnung durch Bürgermeister und Kulturstadtrat Stefan Weirather und Lisa Krabichler startete die Performance von „Texere“ mit Harry Triendl, Hannes Sprenger und Barbara Sepp vor dem Start in die „Lange Nacht der Galerien“.

Von Friederike Bundschuh

„Herzlich willkommen zu diesem wunderbaren Abend“, begrüßte Lisa Krabichler die vielen Interessierten, „dem Start der Kunststraße Imst 2019, die jetzt alle ihre Geheimnisse zeigen wird. Wir alle sind eingeladen zu feiern, Sie alle dürfen sich auf großartige Kunst freuen. Ich bin sehr beeindruckt und gratuliere allen teilnehmenden Künstlern! Ich bin sehr stolz, dass ihr alle dabei seid’s. Kunststraße ist von jeher ein Miteinander und Kunststraße lebt von den Menschen. Deshalb möchte ich die Bühne heute dafür nutzen, um Danke zu sagen – an alle, die 19 Jahre lang die Kunststraße zu einem Großevent in der Tiroler Kulturlandschaft gemacht haben, der nicht mehr wegzudenken ist. Danke allen Menschen, die heuer vor, hinter und zwischen den Kulissen dabei sind! Danke an die Stadt Imst als Projektträger, ohne die die Kunststraße in dieser Form nicht möglich wäre! Danke an Andrea Schaller vom Kulturbüro Imst und an Barbara Hauser, Kulturreferentin Imst, die beide immer ein offenes Ohr für uns hatten und alle Belange in unserem Sinn geregelt haben. Danke auch an die beiden Frauen, die von Anfang an die Kunststraße 2019 mit mir zusammen getragen, entwickelt und geformt haben: Helene Keller und Daniela Senn.“

Im Kunstraum Pfarrgasse 7 (ehemalig „Ubuntu“) finden Interessierte Bilder, Glaskunst oder Textiles von Hannes Metnitzer, Petra Höcker, Helga Madera und Ype Limburg (v.l.) RS-Foto: Bundschuh
Interessante Werke in den Galerien

Die Kunsträume der Kunststraße Imst 2019 sind in unterschiedliche Zonen geteilt, von innen nach außen, vom Sakralen ins Profane, von Worten und Klängen, von historisch bis modern, von zweiter und dritter Dimension – nämlich die Zone 1 Unterstadt rund um die Städtische Galerie Theodor von Hörmann und das Museum im Ballhaus, die Zone 2 Innenstadt vom Rathaus bis zum Pflegezentrum Gurgltal und die Zone 3 Oberstadt rund um die Pfarrkirche und das Haus der Fåsnåcht. Eine besondere Attraktion in Imst bilden die von verschiedenen Künstlern gestalteten Würfel, die Skulpturen, Bildern, Licht und Wörtern eine Kulisse bieten. Die Galerien und Kunsträume sind an den kommenden Wochenenden bis 15. Dezember jeweils von 14 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Es wird auch ein tolles Rahmenprogramm geboten, unter anderem liest Dietmar Wachter am Samstag 7. Dezember im „Wiederlesen“, musikalisch begleitet von Annemarie Pixner (Harfe) und Heidemarie Haller. Weitere Infos gibt’s im Internet unter: www.imst.tirol.gv.at/19_Kunststrasse_Imst_Bereit_Zum_Start.

Karl Krachler stellt in der Tschett-Galerie in der Pfarrgasse 8 aus; eine von den vielen Kunsträumen, die sich in der „Langen Nacht der Galerien“ über Besucher freuten. Im Bild sein Werk „Neugierig – backstage hinter dem Laufsteg“, Acryl auf Leinwand (2019). RS-Foto: Bundschuh

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