Lachende Kinder, bellende Hunde

Hundeführerin Julia Krabichler mit ihrem Hund Action. RS-Foto: Matt

Vierbeiner der Österreichischen Rettungshundebrigade begeistern Kinder am Sparkassenplatz in Imst

Man bezeichnet ihn gern als den besten Freund des Menschen – ein Grund dafür, warum man ihm auch einen eigenen Tag gewidmet hat: Den Welthundetag, am 10. Oktober, nahm auch die Anfang des Jahres gegründete Rettungshundestaffel in Imst zum Anlass, um am Sparkassenplatz ihre vierbeinigen Helfer vorzustellen und auf die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Vereins aufmerksam zu machen.

Von Barbara Heiss

Hunde retten Menschenleben ist das Motto der Österreichischen Rettungshundebrigade. Mittlerweile gibt es in Imst elf Hundeführer, einen Helfer und zwei Jugendmitglieder.

Immer in Ausbildung.

Ein Hund der als Rettungshund bei der Österreichischen Rettungshundebrigade seine Dienste leistet, wird in jedem Jahr sechsmal auf seine Tauglichkeit überprüft. In Imst trainieren die Hundeführer zwei bis drei Mal wöchentlich mit ihren Schützlingen, um sie perfekt auf den Ernstfall vorzubereiten. Dabei legen sie ihr Hauptaugenmerk auf die Sucharbeit, erklärt Staffelführer Jochen Gutmann: „Wir bilden unsere Hunde sowohl für den urbanen Raum als auch für offene Flächen wie Wiesen und Felder bis zur Baumgrenze aus. Das alpine Gebiet übernimmt die Bergrettung.“ Es muss nicht nur der Hund den hohen Ansprüchen der geltenden Prüfungsordnung gerecht werden, auch die Hundefüher werden in Erster Hilfe bei Mensch und Hund, Kartenkunde und GPS, Suchtaktiken und Einsatztaktik ausgebildet. Dabei ist die Ausbildung zum einsatzfähigen Hundeteam kostenlos, erfordert aber viel Zeit und intensives Training. „Es wird meistens recht schnell klar, ob ein Herrchen und sein Hund für diese Aufgabe gemacht sind. Dabei haben sie eine Probezeit von drei bis vier Monaten bis wir entscheiden, ob das Training fortgesetzt wird“, erklärt Gutmann.

Kostenfrei für jeden.

Die Rettungshundeteams können von jedem unter der Notrufnummer 012 8898 angefordert werden, was übrigens auch kostenlos ist. Die Osterreichische Rettungshundebrigade leistet österreichweit auch Aufklärungsarbeit in Schulen und Kindergärten, um Kindern den richtigen Umgang mit Hunden beizubringen. Weitere Informationen gibt es unter www.oerhb-imst.at oder auf facebook.com/oehrb.tirol.

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