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Landeck | Chronik | 12. Oktober 2020 | Von Elisabeth Zangerl

Dem Paznaun geht ein Licht auf

Dem Paznaun geht ein Licht auf<br />
Diese Visualisierung zeigt das geplante Beleuchtungskonzept in Galtür. Visualisierung: MK Illumniation
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Landeck  Von Elisabeth Zangerl
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Beleuchtung Paznaun Arnold Tschiderer
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Im Paznaun wird ein umfangreiches Beleuchtungsprojekt umgesetzt

Die Kommunen und der Tourismusverband Paznaun – Ischgl lassen dem Tal ein Licht aufgehen: Es sollen nicht nur gut 300 Straßenlaternen mit einheitlichen Beleuchtungskörpern versehen werden, sondern auch 50 alte Stadel, 40 bis 60 Bäume, 100 Häuser und Betriebe sowie einige Sondermotive beleuchtet werden.
Von Elisabeth Zangerl

Das Paznaun wird hell erstrahlen: „In allen Gemeinden fanden bisher Bemusterungstermine statt, es wurden einige Sitzungen abgehalten, die Grundsatzbeschlüsse aller vier Talgemeinden wurden gefasst – ein Teil der Gemeinderatsbeschlüsse ist noch im Laufen“, informiert der Ideengeber TVB-Obmann-Stellvertreter Arnold Tschiderer. Das große Beleuchtungsprojekt wollen die Gemeinden Galtür, Ischgl, Kappl und See sowie der TVB Paznaun – Ischgl über die Tiroler Firma MK Illumination bis zum Wintersaisonstart realisieren. Die gemeinsame Beleuchtung soll keine Weihnachtsbeleuchtung, sondern eine neutrale Winterbeleuchtung sein, erklärt Tschiderer. „Dies ist ein kleiner Baustein in die Richtung, dass wir eines der schönsten Alpentäler werden.“ Das Projekt wird auf mehreren Ebenen realisiert, u.a. im öffentlichen Bereich: „Die bestehenden Straßenlaternen im ganzen Tal werden mit einheitlichen Beleuchtungskörpern versehen, vorerst einmal 330 Laternen“, weiß Tschiderer.

„NATUR INSZENIEREN“. Neben den Straßenlaternen werden nach aktuellem Stand ca. 50 Stadel und Scheunen (bzw. deren Giebel) am Waldrand und in Wiesen nahe dem Ortsgebiet bzw. der Straße beleuchtet. Auch Bäume sollen beleuchtet werden, geplant sind vorerst 40 bis 60. Und es sollen bei privaten und betrieblichen Gebäuden möglichst alle Giebel beleuchtet werden – Arnold Tschiderer: „Diese abgestimmten Lichter ergeben ein durchgehend harmonisches Bild – Private und Betriebe erhalten eine Förderung in Höhe von 20%, wenn sie sich an diesem Projekt beteiligen.“ In der kurzen Phase seit Projektpräsentation sind bereits Zusagen für 100 Häuser bzw. Giebel eingetroffen: „Ich bin überzeugt, dass noch viele weitere dazu kommen“, so Tschiderer, laut dem das Projekt vorerst zehn bis 20 Jahre laufen soll. In jedem der Paznauner Orte sollte zusätzlich ein beleuchteter Fotopoint (Hashtag plus Ortsname sowie weitere Motive wie z.B. Engelsflügel …) errichtet werden: „Dies soll als Fotopoint dienen, an dem Fotos gemacht und über Soziale Medien geteilt werden können“, erklärt Tschiderer. Auch Sondermotive als zusätzliche „Fotopoints“, z.B. ein riesiger Hirsch beim Wildpark in Mathon u. ä. sollen aufgestellt werden. Arnold Tschiderer erklärt zum Umweltaspekt: „Alles erfolgt mittels LED-Technik, diese ist sehr stromsparend – das ist auch ökologisch eine vernünftige Angelegenheit.“
Dem Paznaun geht ein Licht auf<br />
Auch dieser Winterwanderweg in Ischgl soll einheitlich beleuchtet werden. Visualisierung: MK Illumniation
Dem Paznaun geht ein Licht auf<br />
Solche Hashtag-Fotopoints wird es ebenfalls in den Gemeinden geben. Visualisierung: MK Illumniation
Dem Paznaun geht ein Licht auf<br />
Ideengeber Arnold Tschiderer: „Es soll während des ganzen Winters eine schöne, harmonische Beleuchtung ergeben.“ Foto: Foto Hofer, Innsbruck
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