Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Landeck | Chronik | 1. Jänner 2020 | Daniel Haueis

Ein leichtes Plus

Ischgl, Serfaus und St. Anton sind die nächtigungsstärksten Gemeinden im Bezirk. RS-Foto: Archiv
Werner Vogt wurde als Erster mit dem Menschenrechtspreis für das Lebenswerk ausgezeichnet. RS-Foto: Archiv
Anton Prantauer: „Die Anreise mit der Bahn muss forciert werden.“ Foto: WKT
Alexander von der Thannen: „Wir brauchen mehr Mut zum Preis.“ Foto: Trofanaroyal
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Sommer 2019 und Tourismusjahr 2018/19 positiv


 

Der Bezirk Landeck schließt das Tourismusjahr 2018/19 mit einem Übernachtungsplus von 0,3 Prozentpunkten ab. Die Top Drei sind neu gereiht: Ischgl vor Serfaus und St. Anton.

 

Von Daniel Haueis

 

KommR Anton Prantauer, Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Landeck, ist zufrieden: „Die Beliebtheit des Bezirkes Landeck als Urlaubsdestination ist ungebrochen. Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor bis ins hinterste Tal und ist damit auch ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Entwicklung unseres Bezirkes. Ich spreche allen Tourismusverantwortlichen, den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben sowie den Seilbahnunternehmen großes Lob aus.“ Das abgelaufene Tourismusjahr (November 2018 bis Oktober 2019) wird positiv bilanziert – das Übernachtungsplus beträgt 0,3 Prozentpunkte. 8,8 Millionen Nächtigungen wurden verzeichnet, nach Schwaz die zweitmeisten in Tirol. Im Winter waren es 6,2 Millionen (–1,2%), im Sommer 2,6 Millionen (+3,9%). Der stärkste Monat war der Februar mit 1,6 Millionen Nächtigungen, im Sommer boomte der August mit 900000 Nächtigungen. 1,9 Millionen Gäste (+1,1%) machten Urlaub im Bezirk, 1,2 Millionen im Winter und 700000 im Sommer. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 4,7 Tagen. Ischgl, St. Anton und Serfaus sind die nächtigungsstärksten Gemeinden im Bezirk. Mit 1,55 Millionen (+1,5%) bleibt Ischgl unangefochten an der Spitze des Bezirkes und ist hinter Sölden und Innsbruck drittstärkste Tourismusgemeinde Tirols. Serfaus reiht sich mit 1,26 Millionen Nächtigungen (+3,1%) an die sechste, St. Anton mit 1,22 Millionen (–2,2%) an die siebte Stelle in Tirol. Anders ausgedrückt: Im Bezirk hat auf dem Stockerl ein Platztausch stattgefunden: Serfaus hat St. Anton überholt. Fiss nimmt wohl demnächst die Millionen-Hürde: 985000 Übernachtungen (+0,7%) waren’s 2018/19. Über eine halbe Million Nächtigungen verzeichneten Nauders (556000; +0,2%) und Kappl (529000; –1,7%), Galtür mit 477000 (+0,3%), Ladis mit 355000 (+8,2%) und Kaunertal mit 293000 (–6,3%) folgen. 15 Gemeinden haben ein Plus, 15 ein Minus vor dem Nächtigungsergebnis des Tourismusjahres stehen.

 

50 PROZENT DEUTSCHE. Die stärkste Gästenation ist Deutschland. Mit 4,2 Millionen Nächtigungen sorgen die Deutschen für jede zweite im Bezirk. Im Sommer wurde bei deutschen Gästen ein Zuwachs von 5,5% verzeichnet, Gäs-te aus den Niederlanden (+5,32%), Belgien (+4,57%) und Polen (+2,41%) sind nach wie vor stark im Kommen. Auch der Inlandsmarkt konnte zulegen (+1,36%).

 

MUT ZUM PREIS“. „Auf den ersten Blick schauen die Nächtigungszahlen übers Jahr verteilt nicht schlecht aus. Der Sommer hat jedoch Potenzial nach oben und muss auf Kurs gebracht werden. Wir brauchen mehr Mut zum Preis. All-In-Leistungen für die Gäs-te und Dumpingpreise gehen an die Substanz der Betriebe und sind keine Strategie, um die Wertschöpfung zu steigern. Ist es zielführend, wenn die Sommersaison von der Wintersaison finanziert wird?“, findet Alexander von der Thannen, Hotelier in Ischgl und Tourismussprecher für den Bezirk Landeck in der Wirtschaftskammer, auch kritische Worte. Eine übers Jahr ausgewogene Nächtigungsbilanz sichere Ganzjahres-Arbeitsplätze und sei eine wichtige Grundlage für qualitativ hochwertigen Tourismus, fügt KommR Anton Prantauer an. Er will einen besonderen Fokus auf die Mobilität der Gäste legen: „Die Anreise mit der Bahn muss forciert werden, da sich die Gästeschichten verändern und immer mehr junge, urbane Menschen selbst kein Auto mehr besitzen“, so Prantauer.

Anton Prantauer: „Die Anreise mit der Bahn muss forciert werden.“ Foto: WKT


Alexander von der Thannen: „Wir brauchen mehr Mut zum Preis.“ Foto: Trofanaroyal
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