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Landeck | Chronik | 7. September 2020 | Von Alois Pircher

Es war wunderbar

Es war wunderbar<br />
Die Stadtmusikkapelle Landeck am neuen Stadtplatz RS-Foto: Pircher
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Landeck  Von Alois Pircher
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„Horizonte“-Open-Air am Stadtplatz

Der Auftakt zu den heurigen Landecker Festwochen -„Horizonte“ fand vor 150 begeisterten Zuhörern am neuen Stadtplatz statt.
Von Alois Pircher

Die Musiker der Stadtmusikkapelle Landeck luden gemeinsam mit Martin Lechleitner (Tenor aus Zams) und Eva Schöler (Mezzosopranistin aus Telfs) zu einer musikalischen Reise ein. Im Mittelpunkt stand die Welt der Oper. Eröffnet wurde der Konzertabend mit dem Marsch „Olympioniken“ von Sepp Tanzer. Man spürte die Freude der Musiker, nach der langen Pause endlich wieder vor Publikum musizieren zu dürfen. Weiter ging es mit der Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppè. Martin Lechleitner brillierte als Tenor in der Arie „Una furtiva Lagria“ aus dem Liebestrank von Gaetano Donizetti, und Eva Schöler entführte die Zuhörer mit der Arie „Die Liebe vom Zigeuner stammt“ in die wundervolle musikalische Welt Spaniens des Franzosen George Bizet. Gemeinsam versprühten sie Lebensfreude par excellence in dem Duett „Libiamo ne’ calici“. Sie sangen, tanzten und stießen mit Champagner auf das Leben, die Liebe und natürlich auf die Kunst an.

UNWETTER DROHTE. Weiter ging es konzertant. Die Besteigung des Mont Blanc von Otto M. Schwarz ließ die Gefahren eines hochalpinen Bergerlebnisses erahnen, aber auch am Landecker Stadtplatz ließen Windstöße ein drohendes Unwetter immer wahrscheinlicher werden. Die Horngruppe der Stadtmusikkapelle unter Franz Huber – sie hatte sich auf den abgesagten Landeswettbewerb vorbereitet – spielte außer Programm „Fluch der Karibik“ und bekam verdientermaßen tosenden Beifall. Es folgte ein Tiroler Marsch von Hans Perkhofer, der als Tontechniker alle CD-Aufnahmen der Landecker Musikanten betreut hatte. Mit der Musik von Jakob de Haan ging es über den großen Teich – das Publikum wurde auf eine Zugreise durch Oregon mitgenommen. Als letztes Stück wurde „All the Best“ von Otto M. Schwarz gegeben. Der Wettergott hatte mit den Musikern und dem Publikum insofern ein Einsehen, als erst mit dem Schlussakkord der Himmel seine Schleusen öffnete. Die geplanten Zugaben konnten dann leider nicht mehr gespielt werden. Die Musikkapelle Landeck unter der Leitung von Helmut Schmid wusste wieder einmal zu begeistern, perfekt wie immer die Moderation von Martin Haag.

HORIZONTE UM LIEDERABEND ERWEITERT. VBgm. Peter Vöhl eröffnete die „Horizonte“ und war sichtlich erfreut, die Veranstaltung trotz aller coronabedingten Widrigkeiten durchführen zu können. Mit dem Zitat von Jean Paul Sartre „Kultur ist zwar nicht das Brot des Lebens, aber zumindest der Wein des Lebens“ hob er die Bedeutung des kulturellen Lebens hervor. Zudem konnte Vöhl eine erfreuliche Mitteilung machen: Am 17. Oktober findet in der Landesmusikschule ein Liederabend mit Martin Lechleitner und Eva Schöler statt.
Es war wunderbar<br />
Brillierte stimmlich: Martin Lechleitner RS-Foto: Pircher
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Sopranistin Eva Schöler RS-Foto: Pircher
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Die Hornbläsergruppe RS-Foto: Pircher
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