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Landeck | Chronik | 21. Jänner 2020 | Klara Fritz

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Landtagsvizepräsident Anton Mattle: „Aktuell laufen Gespräche mit der Bildungsdirektion.“ RS-Foto: Zangerl
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Tourismusgebiete für Fortbestand der Frühjahrsferien


 

Die „Frühjahrssonderferien“ zu Pfingsten waren viele Jahre sehr beliebt – besonders von Touristikern bzw. im Tourismus tätigen Eltern wurden sie zum Verreisen genützt. Diese verlängerten Pfingstferien soll es nun aber nicht mehr geben. Es wird interveniert.

 

Von Elisabeth Zangerl

 

In Tourismusgebieten des Bezirks (Paznaun, Stanzertal und teilweise Oberes Gericht) startete das Schuljahr bisher eine Woche früher als in anderen Bildungseinrichtungen, dafür gab’s längere Ferien zu Pfings-ten. Ideal war dies u.a. für Eltern, die im Tourismus arbeiten, um gemeinsam mit der Familie zu verreisen. Heuer gibt es diese verlängerten Pfingstferien noch – je nach Tal zu unterschiedlichen Zeiten; entweder die Woche vorher, zwei Wochen vor Pfingsten oder nach Pfingsten. Ab kommendem Schuljahr ist’s anders: Im November wurden die Bildungseinrichtungen darüber informiert, dass es im Schuljahr 2020/21 einheitliche Herbstferien geben wird, die verlängerten Pfingstferien aber nicht mehr. Nun sind an Landtagsvizepräsident Anton Mattle mehrere Direktoren, auch Bürgermeister und betroffene Eltern herangetreten.

 

AUFTRAG. Landtagsvizepräsident Anton Mattle begrüßt diese Sonderferienregelung, wie sie bisher galt: „Da in unseren Tourismusregionen die Wintersaison teilweise bis Ende April andauert, ist der Wunsch nach diesen Mai- (oder Juni)-Ferien verständlicher Weise groß.“ Er hat seine Unterstützung in dieser Sache zugesichert: „Konkret laufen aktuell Gespräche mit der Bildungsdirektion“, an denen auch Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf teilnimmt. Mattle: „Nun geht es darum, gemeinsam einen Lösungsvorschlag zu finden.“ Vonseiten der Bildungsdirektion gebe es den starken Wunsch nach einheitlichen Ferien, Mattle sieht das allerdings anders: „Dort, wo Regionen wirtschaftlich gesehen gleich ausgerichtet sind (also in diesem Fall in Tourismusregionen), ist der Wunsch nach Sonderferien dementsprechend groß.“ Da schulautonome Tage künftig für die einheitlichen Herbstferien herangezogen werden sollen, wäre die Bedingung für die Sonderferien ein weiterhin verfrühter Schulstart. „Vonseiten der Bürgermeister und Direktoren bekomme ich große Unterstützung, ich sehe dies als Auftrag, mich um das Thema zu kümmern“, so Mattle, dessen definiertes Ziel es ist, eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten zu finden.
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